Inselnauten Malediven Podcast

Inselnauten Podcast Folge 003 23.04.2017

MIP 003 - Dosenfischen auf den Malediven

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Hinweis: Diese Folge ist schon einige Jahre alt. Inseln auf den Malediven verändern sich, manchmal sehr schnell, durch neue Bauprojekte, mehr Tourismus oder einfach den Alltag vor Ort. Einige Inseln, die wir früher gerne empfohlen haben, würden wir heute nicht mehr empfehlen, weil sie inzwischen unter Baulärm, Überlastung oder Massentourismus leiden. Wie es auf dieser Insel heute aussieht, können wir aus der Distanz nicht beurteilen. Nimm die Eindrücke dieser Folge deshalb als Momentaufnahme von damals, nicht als aktuelle Empfehlung. Für eine ehrliche, aktuelle Einschätzung sprich uns gerne direkt an.

Wir suchen heute einen Schatz… einen in der Dose :-) Gemeinsam mit unserer Rina, einer begeisterten Geocacherin, suchen wir im Maledivischen Dschungel einem Geocache. Er wurde noch nie gefunden! Schaffen wir es und werden die Ersten sein? Wir nehmen Euch dazu mit auf die wunderschöne Einheimische Malediven Insel Thoddoo.

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Ihr hört den Malediven Podcast von den Inselnauten...

Wir machen jetzt mal ganz was Neues, was wir noch nie gemacht haben, jedenfalls noch nicht auf den Malediven. Wir haben nämlich jemanden dabei, der ein sehr interessantes Hobby betreibt. Der Sinn dahinter erschließt sich mir nicht so richtig, aber trotz alledem ist es interessant. Das ist nämlich Yami's Schwester, die wir mithaben. Die ist eine leidenschaftliche Geocacherin. Und die erklärt uns mal ganz kurz, was Geocaching ist. Hi, also beim Geocaching sucht man nach kleinen Dosen. Da sind einfach nur Logzettel drin, wo man sich einschreibt, dass man da gewesen ist und die gefunden hat. Natürlich muss man den erst finden. Der wird gesucht anhand von Daten. Wie heißt das nochmal? Wo findet man die Daten? Wo kriegt man die Koordinaten? Wo kriegt man die her? Entweder von der App oder einfach nur im Internet. Da kann man sich die rausholen und dann kann man die mit einem... Jetzt sag mir doch mal, wie heißen die Daten nochmal? Koordinaten, das sind GPS-Daten. GPS-Daten, genau, die habe ich gemeint. Die kann man im Internet finden, sich raussuchen, aufschreiben und dann entweder mit dem GPS-Gerät suchen oder eben mit der App selber. Die zeigt einem das sogar auf der Karte an oder mit dem Kompass, je nachdem. Wir stellen uns das jetzt so vor, wir haben ein Handy in der Hand. Wir können das ja nicht sehen, wir können ja nur hören. Die Irina hat jetzt ein Handy in der Hand und hat den Cache gelockt, also in der App gelockt, den wir jetzt suchen. Und da ist ein Pfeil und dem folgen wir jetzt. Und jetzt sagt die App uns, wir sind 54 Meter vom Cache entfernt. Genau. Cool, so jetzt machen wir uns auf den Weg. Wir geocachen auf den Malediven.

Caching, Caching, schön zu laufen durch den schönen weichen Sand, ist das ganz easy. Die Sonne scheint, ein leichtes Windchen. So cool kann man nur auf den Malediven Geocaching. Stimmt's, Schwiegerschwester? Sowieso. Tja, jetzt haben wir gedacht, das ist ganz einfach. Jetzt ist hier der innere Strand zu Ende. Und jetzt sehen wir hier nur noch Gebüsch und Dickicht. Da wollen wir nicht rein. Da können wir auch barfuß gar nicht rein. Das ist nicht unbedingt angenehm. Ja, jetzt haben wir mehrere Möglichkeiten. Wir cachen weiter. Der Ansporn übrigens, diesen Cache zu finden, ist welcher? Sehr groß natürlich, weil es der einzige hier ist. Und er wäre auch noch der erste Fund. Das ist was ganz Besonderes. Das ist noch nie gefunden worden. Das heißt, wir werden die Ersten. Einen jungfräulichen Cache besuchen wir jetzt. Genau. Cool. So, jetzt sind wir am Strand. Und jetzt ist es spannend, weil eigentlich muss man den... Wir sind dem Pfeil jetzt der App ganz nahe. Oder? Ja, sind wir. Jetzt müssen wir nur noch finden. Alle, die schon mal auf Geocaching-Tour waren, wissen jetzt, was wir tun. Es gibt hier ein Foto-Hint. Ah, es gibt ein Foto-Hint, ein Hinweis. Das kann man natürlich eigentlich nicht, dass man jetzt unbedingt das Foto anschaut. Dann weiß man ungefähr, kann man sich visuell vorstellen. Man braucht einfach nur nach dieser Szene suchen und hat es dann einfacher. Das sind Passionsfrüchte. Das kann also nicht hier sein, muss drin sein. Also wir wissen jetzt schon, dass es nicht am Strand ist, sondern auf einer der Plantagen. Also auf der anderen Seite an der Straße, die ist auch ganz in der Nähe und da müssen wir jetzt hin. Aber jetzt müssen wir den Bikini Beach doch noch kurz verlassen. Das heißt, wir müssen uns ein klein wenig züchtiger anziehen. Ich schlinge mir mal das Handtuch um die Badehose und jetzt sind wir mal mutig. Kommt, kommt. Also auf dem Bild sind definitiv, jetzt sind wir auf jeden Fall auf der Straße wieder, also auf dem Weg, der parallel zum Strand führt. Und auf dem Bild sind Passionsfrüchte zu sehen, richtig? Ja. Ganz viel Grün und da hängen so Früchte runter. Grün ist jetzt nicht unbedingt so besonders auf dem Malediven, wo Natur ist, ist es dort in der Regel grün. Aber wir suchen nach Passionsfrüchten. Kein einfacher Käse auf jeden Fall, wenn es den überhaupt noch gibt. Das kann natürlich immer passieren, dass der Cash nicht da ist. Ja, das ist dann was, was ich an dem Hobby nicht mag. Also laut den Koordinaten ist er hier drin. Es sieht nur einfach so aus, als wenn das nicht sein könnte. Na, wir suchen weiter. Ah, jetzt haben wir doch eine Stelle gefunden, die so aussieht. Früchte könnten es sein. Da sind vertrocknete Früchte dran. Das waren vielleicht mal Passionfruits. Da hier ist die Eidechse immer noch. Vielleicht ist ja ein Loch im Baum. Eine Spinne, eine ziemlich große Spinne. Spinnen, Geocacher lieben keine Spinnen. Nein, also ich im Falle nicht. Dieser Geocacher hier liebt keine Spinnen. Und wenn sie dann so groß sind, muss das nicht sein. Dann sagen die, der Baum sieht nicht mehr so aus, wie er auf dem Bild aussieht. Das sieht eher verdorrt aus. Davor liegt ein verbrannter Haufen Kokosnüsse. Das sieht nicht aus, als wenn hier ein Geocache versteckt wäre. Das lebt hier alles irgendwie nicht mehr. Okay, also wir haben das Bild nochmal kontrolliert. Das sind eindeutig Passionfruits. Hier dieser Baum, diese Stelle hat nichts mit Passionfruits zu tun. Hier gab es keine Passionfruits. Auch nicht vor drei Monaten. Das ist der Zeitraum, wo der Cache angelegt wurde. Von daher falsche Caching-Location, würde ich sagen. Wir müssen weitersuchen. Okay, die Stelle war es wie gesagt nicht. Wir geben erstmal auf. Und ja, wir können jetzt den Besitzer des Caches anschreiben. Also derjenige, der den Cache versteckt hat, anschreiben und ihn darum bitten, uns nochmal einen Hinweis zu geben, weil wir vermuten, dass die Koordinaten nicht korrekt sind. Das wirst du jetzt machen, einschreiben, ja? Okay, also wir vertragen die Suche nach dem Cache.

So, und jetzt wird es spannend. Jetzt werden wir endlich den Geocache finden, den wir vor zwei Tagen schon versucht haben zu finden. Wir haben nämlich, beziehungsweise unsere Geocacherin, die uns begleitet, hat jetzt denjenigen angeschrieben, der den Geocache versteckt hat. Gelegt hat. Der den gelegt hat, ja. Er hat ihn gelegt. Schauen wir mal, wo er ihn hingelegt hat. Er hat darauf geantwortet, hat ihr einen Tipp gegeben. Mit dem Tipp konnten wir aber so richtig nichts anfangen. Und deswegen waren wir gestern so ein bisschen deprimiert und wussten nicht so richtig, wie wir weitersuchen wollten, weil wir nicht ins dichte Unterholz steigen wollten, weil das dann doch alles ein bisschen doll mit Mücken und Ungeziefer zusammenhängt. Das hatten wir nicht so unbedingt Bock drauf. Und heute wollten wir uns dieser Herausforderung nochmal stellen und haben die App wieder aufgemacht. Und was hast du da gesehen? Es sind neue Hinweise aufgetaucht. Er hat anscheinend auf unser Nachfragenhindert neue Hinweisbilder reingepackt. Eins sogar meiner Meinung nach ein bisschen zu konkret. Aber es erleichtert uns natürlich die Entscheidung, gehen wir jetzt ins Unterholz oder nicht. Weil wenn man einfach nur auf blauen Dunst da rein soll und man weiß gar nicht, ist es der jetzt tatsächlich wirklich da oder sind nur die Koordinaten verrutscht? Das kann nämlich passieren. Das wäre dann natürlich ein bisschen blöd, wenn man sich dafür zerstächen lässt. Aber wenn man jetzt genau weiß, okay, da ist er tatsächlich. Hinweis gegeben, dass es an den Koordinaten nicht festzumachen ist, dass es daran nicht unbedingt festzumachen ist. Und von daher stehen wir genau an derselben Stelle, wo wir letztes Mal auch gestanden haben, nämlich vor der Palme. Und mit Erschrecken stellen wir fest, der Sturm hat ganz schön was angerichtet. Welcher Sturm? Gestern, der hat doch ganz schön gedonnert und geblitzt. Es gab aber keinen Sturm. Es war kein Sturm, das war einfach nur ein doch recht kräftiger Regenguss, der auf den Malediven üblich ist. Tropengüsse sind nicht ungewöhnlich. Und jetzt haben wir eine richtige Herausforderung. Da ist nämlich ein maledivischer Ameisenhaufen mit Ameisen, die so fast 1,5 Zentimeter groß sind. Und wenn wir jetzt den Geocachetar rausholen, dann hoffen wir, dass wir das ohne größere Verletzungen schaffen werden. Das hoffen wir auch nicht, aber wir stellen uns dem trotzdem. Brauchen wir Licht? Wir sind schon in der Dämmerung unterwegs. Wir haben gerade unseren Strandtag beendet. Und von daher... Habt ihr die Bilder wirklich? Kann ich die Bilder auch nochmal sehen? Dann kann ich euch besser helfen. Wenn meine Batterie wieder mitmacht. Warte. Die macht nicht mehr lange mit, würde ich sagen. Nee, ich habe sie ja wieder abfotografiert. Es kann auch noch die Palme da sein. Es sind hier zwei Palmen. Einen kleinen Moment. Also wir suchen noch, wir suchen nach Bildern. Toll für Geocacher ist immer, wenn sie kurz vorm Ziel sind und dann der Handyakku abstürzt bzw. Keinen Strom mehr hat, dann ist man da und sagt sich, ja schön wär's gewesen. Aber Rena hat das fotografiert, abfotografiert, weil sie schon wusste, dass der Akku schlapp machen wird. Und von daher, eine Palme auf die Malediven müssen Welt suchen. Das ist die Herausforderung an dieser Stelle.

So. Also meiner Meinung nach ist die nicht schräg genug. Hat er einen Pfeil auf dem Boden ge... Er hat unter dieses... Das ist sie auf jeden Fall nicht. Das wäre auch gemeingefährlich. Guck mal, was da los ist. Ja, das ist der Hammer. Das müssen wir euch fast schon fotografieren. Damit ihr seht, wie genial ein maledivischer Ameisenhaufen aussieht. Das müsst ihr euch mal in den Shownotes angucken. Das verlinken wir euch. Das sieht cool aus. Du hast mein iPhone in der Hand. Kannst du mal mit deinem iPhone vielleicht eine Taschenanlage anmachen? Weil meins ist sonst jetzt gleich weg. An der vermuteten Stelle haben wir nichts gefunden, beziehungsweise haben wir uns nicht getraut reinzugehen, weil auch die Bilder nicht dem entsprachen, was wir gesehen haben. Die Wuchsrichtung der Palmen war eine ganz andere. Von daher suchen wir jetzt nochmal direkt am Strand. Am Ende des Bikini Beach. Der Nachteil dabei ist auch noch, dass wir nur mittlerweile nur noch schon mal Beleuchtung haben. Trotzdem eine coole Atmosphäre, weil wir sind ja auf dem Malediven. Taps, taps, taps durch den Strand. Ach, ich vermute, das könnte die Palme sein dort. Nee, die dahinter, die dahinter. Jetzt hinter der Absperrung. Nee, auch nicht. Zu doll bewachsen unten. Aber auch nicht von der Seite fotografiert vielleicht. Auf deinem Bild ist die so wie angelegt. Da sind Kokosnüsse rumgelegt. Ah ja, wie man das eigentlich auch kennt. Das kann eigentlich nur an einem der Aufgänge sein.

Geocaching auf dem Malediven. Ein Erlebnis. Wir suchen nach der richtigen Kokospalme. Hier vielleicht eine von diesen hier. Die sehen sehr, der, sie sieht sehr danach aus hier. Die hier, die. Hier niemanden in die Irre führen. Jetzt hat uns jemand sogar hier alte Schuhe hingelegt. Eine Krabbe haben wir gefunden, aber kein Geocache. Oder ist ein wandelnder Geocache, der auf der Krabbe gelegt wurde? Hier nicht. Okay, Aber wir sollen uns nicht an den GPS-Koordinaten orientieren, hat er gesagt. Ja, die hat unten so viel gestrüppt. Die Aufgabe ist es, auf den Malediven die richtige Kokospalme zu finden. Ich weiß nicht, wie viele Tausende, Zehntausende, Hunderttausende Kokospalmen es auf den Malediven gibt. Wir sind auf der Suche nach dieser richtigen, nach jener welchen, wo der Geocache gelegt wurde. Der einzig wahren Geocache-Palme auf den Malediven. Die Ameisen habe ich vorhin auch noch nicht gesehen. Jetzt haben wir eine Stelle gefunden, ganz in der Nähe im Dickicht. Wir haben eine Palme gefunden. Ich mache hier nochmal Licht, auch von meinem Handy. Sieht sehr danach aus. Mutig, mutig. Ich sag hier ist es. Ich sag hier ist es. Was sagst du? Ja das kann über Nacht runtergefallen sein. Ich würde dir den Tipp geben eine Kokosnuss zu suchen. Das verstehe ich jetzt nicht. Dass es in einer Kokosnuss wäre. Wir wissen natürlich nicht, wie Malediva Geocaches liegen. Die Vermutung Kokospalme und Kokosnuss, diese Symbiose würde uns nicht überraschen. Zwei Geocacher jetzt an der fragwürdigen Palme. Vielleicht an einer bewachsenen Kokosnuss, die Spannung wächst. Wieder nicht die richtige. Ganz sicher? Ja. Wirklich, die Palmen habt ihr alle kontrolliert. Die Kokosnüsse, die da Löcher haben, habt ihr alle nachgeschaut. Und hier ist ein Baumhint dahinter, noch ein kleiner, also Strauch. Das ist hier nicht. Wieder die falsche Palme.

Tja, jetzt müssen wir die Suche leider abbrechen. Es ist zu dunkel, wir sehen nichts mehr. Wir können die richtige Palme nicht mehr erkennen. Von daher... Ich denke, wir können die genau davorstehen. Dann füllen wir die Suche auf morgen, vertagen morgen. Müssen wir es finden, weil morgen ist unser letzter Tag. Von daher, ja, hören wir uns morgen wieder.

Tja, ihr werdet es nicht glauben, dritter Versuch, letzter Versuch. Weil mehr Zeit haben wir auf Tordow nicht mehr, um den Geocache zu finden. Wir haben uns heute speziell ausgerüstet mit festem Schuhwerk. Unsere Geocacherin hat sogar noch Socken dabei und eine Regenhose, um sich vor eventuellen Insektenstichen zu schützen, die im Gebüsch vielleicht noch eher passieren können als hier am Strand. Wir machen uns fertig. Ich ziehe mir auch feste Schuhe an, ist mir auch sicherer, damit ich den Ton zur Aufnahme dabei habe. Und wir lassen uns überraschen. Also die Aufgabe ist es immer noch die One-and-Only-Palme zu finden, unter der der Geocache gelegt wurde. Und wir begeben uns jetzt mal ins Unterholz und sind gespannt, was uns hier erwartet. Hier ist es nicht, hier ist die Palme nicht, da ist sie auch nicht. Weiter geht's. Abenteuerlich. Sehr abenteuerlich. Im Moment sieht noch keine Palme nur annähernd so aus. Was sagt denn deine App? Meine App sagt jetzt gerade nichts mehr, weil ich die bei Jammie gelassen habe und ich wollte die Hände frei haben. Wir wissen ja, wie die Palme aussieht. Hier ist aber keine Palme. Deswegen gucke ich jetzt mal bei dir. Sieht sehr unwahrscheinlich aus, aber da könnte es eventuell das knack knack knack. Das ist aber ein ganz anderer Palmstamm. Der sieht völlig anders aus. Der erste Abstecher ins Unterholz hat nichts gebracht. Jetzt gehen wir auf die andere Seite. Da hinten, wie sehen die aus? Aber es sind zu wenig Gebüsch. Hier ist auch nichts, sehen auch nicht so aus wie auf dem Bild. Nicht ansatzweise übersät mit Kokosnussschalen und Blättern und Wurzeln. Und auch der Abstecher war erfolglos. Dass es an maledivischen Palmen nicht mangelt, hatten wir euch ja schon gesagt. Und wir schauen weiter. Sieht doch auch interessant aus. Haben wir doch hier so auch noch nicht gesehen. Ja, aber so war das auch nicht der richtige Weg. So, jetzt ist unsere Geocacherin ausgestattet. Von oben bis unten sieht fast so aus wie mit einem Ganzkörperkondom. Regenjacke, lange Hosen, Socken und Schuhe. Hier waren gestern Abend ja so viele Ameisen. Die sind zwar jetzt verschwunden, man sieht das Gewimmel nicht mehr, aber die sind ja nicht weg. Sie gibt mir den Hinweis, dass ich ihr folgen soll. So, los geht's. Jetzt kommt mal der Sache näher. Jetzt geht es vorwärts. Hier ist dein Handy, Rina. Hier sieht es tatsächlich so aus, als wenn es hier sein könnte. Auflösen, auflösen, auflösen. Wir sind gespannt. Ja, er ist gefunden. Ja.

So, jetzt erklär uns mal, was du überhaupt gefunden hast. Was hast du denn überhaupt gefunden? Ich habe eine Box gefunden. Wasserfeste Box. Eine wasserfeste Box, so eine Frischhaltebox ist das. Warum? Die benutzt man deshalb, damit da keine Feuchtigkeit reinkommt, damit der vor den Umwelteinflüssen geschützt ist, richtig? Genau. Und hier sind sogar tatsächlich solche kleinen Geocaching SK-SIM 4242. Das sind die Preise. Das können der erste bis dritter Finder kann einen mitnehmen, gewöhnlich. Hätte jetzt hier keinen erwartet, freue mich umso mehr. Und was hast du noch gefunden? Was ist das? Da drin ist dann noch so eine Fiole zum Aufschrauben und da drin ist das Logbuch. Da werde ich mich jetzt einschreiben mit meinem... Oh, da ist sogar ein Stift drin. Wunderbar. So wie ein Gipfelbuch ist das. Muss man sich vorstellen, wenn man den Gipfel erklungen hat, trägt man sich ein. Genau. Und hier ist sogar ein Stift drin. Das ist sehr freundlich. Das ist nicht bei allen so, aber bei dem ist es jetzt so. Und ich kann mich einschreiben. Und ist es noch der erste? Sind wir noch die ersten? Wir sind noch die ersten, sonst wären gar keine drei Chips mehr drin. Das sind sehr hübsche Chips übrigens. Eine Holzteilchen. Die müssen wir noch fotografieren. Die verlinken wir euch noch in den Shownotes. Aber hier im Unterholz müssen wir jetzt... Genau, sehr gerne. Wow, wir haben es geschafft. Aber wir hätten uns viel Trouble sparen können, wenn wir am ersten Tag den Mut gehabt hätten, hier reinzugehen. Aber wir mussten uns dein Handy nicht vergessen, dass du dich nicht zwischen den Kokosschalen vergisst. Und ich merke schon, jetzt kommen schon die Mücken an. Ich habe freie Beine und ich sehe nicht eine einzige Mücke an meinen Beinen. Ach, ist es bei mir im Gesicht tropft, das ist eigentlich wahrscheinlich eher das Problem. Deswegen kribbelt es wahrscheinlich eher. Ja, das ist ein klein bisschen übertrieben. Hier sind so viele Mücken, gibt es ja nicht. Nein, nein, bei mir tropft es. Hinter hier Mücken. Sie schwitzt, weil sie einen Regenmantel anhat. Genau. Der sie halt schützen soll. Ich sehe bestimmt auch gerade extrem lustig aus, aber sicher ist sicher. So, jetzt kommt die Liste wieder in die Rolle, wird wieder versteckt, damit der Nächste sie wieder finden kann und sich eintragen kann. Und der Cash wird wieder an derselben Stelle versteckt, wo er war. Das ist natürlich auch A und O, dass man als umsichtiger Geocacher den Cache genauso zurücklässt, wie man ihn gefunden hat. Und nicht irgendwie offen lässt oder so, dass es dann nass wird. Ein paar machen das nämlich, die lassen ihn einfach irgendwo liegen. Hauptsache sie haben sich eingetragen. Das ist dann natürlich nicht so nett. So, ein paar Bilder haben wir gemacht, dass ihr das auch seht, was wir hier gefunden haben. Und jetzt kriege ich den Coin. Es ist aber ihr Coin, nicht mein Coin. Die Trophäe. Ihr erster Geocache von den Malediven. Jetzt wird er wieder versorgt an der Stelle, wo er war. An der berüchtigten Kokospalme auf Toddu am Ende des Bikini Beach geht es wieder nach draußen, raus aus dem Dickicht und wir haben es geschafft und wir können dem Ganzen einen positiven Abschluss... Au, au, aua, eieiei, okay. So, tolle, dass ihr mit dabei wart. Wir sind ja noch eine Weile unterwegs. Wir sind gespannt, ob wir noch andere Caches finden können. Also hier auf der Insel gibt es auf jeden Fall keine. Wir gucken mal, ob es auch woanders Geocaches zu finden gibt. Auf jeden Fall auf der nächsten Insel, auf der wir unterwegs sind, gibt es definitiv keine. Das heißt aber nicht, die Malediven sind riesig. Ihr wisst, es gibt über 1200 Inseln, die besucht werden müssen. Und es gibt den ein oder anderen Geocache, der dort versteckt ist. Toll, dass ihr dabei wart. Danke. So, das war die Spezialfolge Geocachen auf den Malediven, wo ihr live mit dabei wart, wie wir gemeinsam auf der einheimischen Insel Todu einen Geocache gemeinsam mit unserer Geocacherin Rina gefunden haben. Wer weitere Infos will über Reisen, Budgetreisen auf den Malediven, der klickt ins Netz. Unter Inselnauten.de findet ihr ganz viele Infos und sicher wird auch ihr bald auf den Malediven unterwegs sein. Tschüss, euer Jody.

Y & T
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Yami & Toddy

Hinter den Inselnauten stecken wir zwei. Seit fast 30 Jahren sind wir auf den Malediven unterwegs, über 130 Inseln haben wir selbst besucht. Wir teilen echtes Wissen aus erster Hand statt Hochglanzversprechen, weil die schönste Reise die ist, die wirklich zu dir passt.

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