Inselhüpfen - eine lustige Wortkreation, aber wie für die Malediven gemacht, wo das Land doch aus fast 1200 Inseln besteht. Daher sollten Transfers auf den Malediven auch gut organisiert sein. Wir fahren heute mit der lokalen Fähre ins Nord Ari Atoll und ihr dürft uns begleiten. Dabei erfahrt ihr, wie man am günstigsten auf den Malediven von Insel zu Insel hüpfen könnt und warum wir Reisetage eigentlich gar nicht mögen.
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Ihr hört den Malediven Podcast von den Inselnauten...
Guten Morgen zusammen. Hier ist der Toddy vom Inselnauten Maledivenblock. Und heute ist Reisetag. Der große Nachteil eines maledivischen Reisetages ist, dass man in der Regel vor dem Hellwerden aufstehen muss, weil die Transfers in der Regel immer rechtzeitig morgens starten. Das hängt für Urlauber schon damit zusammen, dass die meisten Abflüge von den Malediven am Vormittag stattfinden Und natürlich die Urlauber am Morgen von ihren Inseln zum Airport gebracht werden müssen Und damit es keine unnötigen Zwischenübernachtungen in Male geben muss Jeder will ja seinen Urlaub bis zum Maximum genießen. Und bei uns heute in dem Fall ist es, wir fahren heute mit einer Government Ferry, also mit einer öffentlichen Fähre. Wie kann man sagen, das sind die Öffis, die öffentlichen Verkehrsmittel der Malediven. Und wir bewegen uns heute in einem Atoll. Wir fahren heute von Todu ins Rastu Atoll. Vom Rastu Atoll fahren wir ins nördliche Ari Atoll. Und da sind wir auf dem Weg zur Insel Okulas. So, und jetzt ist es gleich 7 Uhr. Jetzt hat man uns mit einem kleinen Pickup, beziehungsweise einem kleinen Van und dem Gepäck zur Fähre gefahren. Es ist alles eingeladen worden. Die maledivischen Fähren müsst ihr euch recht groß vorstellen. Ich glaube, hier passen fast 170 bis 100 Leute drauf. Eine sehr große, bequeme Fähre, auch gepolsterte Sitze. Die See ist bewegt wir haben schon schlimmere Tage erlebt wird auf jeden Fall schaukeln aber wir sind seetüchtig das schaffen wir wir sind ungefähr 2,5 Stunden unterwegs bis Ukulas und ja, wir hoffen auf eine schöne und so weit ruhige Überfahrt und wenn wir nochmal halten dann gebe ich vielleicht nochmal eine Info wir wissen im Moment nicht, was es kostet Wir wissen auf jeden Fall, dass es günstig sein wird, weil die Public Ferries, also die Governmental Ferries in der Regel recht preiswert sind. So, der Motor ist angelassen. Hinter uns, ich stehe gerade hinten am Heck des Schiffes und ich schaue auf die schicke Fähre, die Fruit Ferry von Thoddoo. Die vielen leckeren Früchte, die hier angebaut werden, nach Mahle gebracht werden. Die sind wirklich schick aus, gelb, blau, weiß, gezeichnet, eine sehr ordentliche Fähre. Die kann man übrigens auch buchen, wenn man auch richtig Lust auf Abenteuer hat. Die fährt immer um Mitternacht nach Mahle. Die braucht in der Regel so fünf Stunden. Man kriegt eine kleine Matratze und kann sich auf Deck, kann sich dort gemütlich machen. Und bei ruhiger See hat man auch eine ruhige Überfahrt nach Male und ist so, ja, ist eine kurze Nacht, aber sicher auch recht preiswert. Sehr viele Plätze sind übrigens recht spärlich ausgefüllt. Wir haben 1, 4, 6, 8, 9, 10, 11 Touristen, die unterwegs sind. Und so wie es im Moment ausschaut, ist hier kein einziger Malediver dabei, die hier maledivisch aussehen. Das ist Boat Crew. Und von daher ist das heute eine Touri-Ferry. Und auf geht's ins Rastu-Atoll.
Ja, jetzt sind wir eine reichliche Stunde unterwegs gewesen und wir sind jetzt im Rastu-Atoll. Ein kleines Atoll, was dem Nord-Ari-Atoll vorgelagert ist. Bekannt durch die Ferieninseln Villigando und Kuramati. Kuramati ist eine Insel, die sehr lang gestreckt ist und die drei unterschiedliche Ressorts vereint. Die drei unterschiedliche Preiskategorien hat. Sehr interessant, wer dort Urlaub macht, hat dort viel Auslauf. Kann auch ganz viel erleben. Kann auch, glaube ich, alle Restaurants benutzen. Eine Insel, die auf jeden Fall Spaß macht. Wir halten jetzt direkt auf die Atollhauptstadt zu, nämlich auf Rastu. Auch eine Insel, die als Urlaubsinsel sehr bekannt geworden ist in den letzten Jahren. Vielleicht haben wir Zeit, auf einen Tagesausflug Rastu zu besichtigen. Schauen wir mal. Auf jeden Fall sind wir angekommen. Erstmal im Rastu-Atoll, laden hier die ersten Urlauber ab und dann geht unsere Reise weiter nach Ukolas. Vielleicht melde ich mich nochmal aus Rastu. Kurz wenn wir angelegt haben. Ja, jetzt haben wir den Hafen angelegt. Macht einen netten Eindruck. Alles sauber und aufgeräumt. Wie üblich an den zentralen Punkten immer die Kinderspielplätze, die kunterbunt, quietschbunt aus Plastik, Klettergerüsten und diversen Spielgeräten bestehen. Und am Pier warten für gewöhnlich immer die Betreiber der Gästehäuser mit kleinen Schildern in der Hand und die holen euch dort ab, organisieren dann einen Transfer für euch, ganz einfach, indem sie das Gepäck je nach Größe der Insel halt getragen oder mit einem kleinen Karren zum Gästehaus fahren. Und so ist es für euch eigentlich nicht wirklich aufwendig, weil ihr werdet, wenn ihr das Gepäck auf der Fähre losgeworden seid und das meistens schon das Gästehaus gemacht hat, das euch auf die Reise geschickt hat, dann wird es hier gerade noch ausgeladen und dann steht es schon wieder in eurem neuen Zimmer und die Reise ist eigentlich sehr unbeschwerlich. Ja, und das ging dann doch etwas schneller als gedacht, nach wieder einer knappen Stunde und einem kleinen Nickerchen, was wir gemacht haben, weil wirklich das Tuckern des Motors so eintönig ist und wir halt morgens zeitig aufgestanden sind, uns in den Schlaf gewiegt hat. Haben wir schon die Insel Okulas vor uns. Es war eine ruhige Überfahrt, es war eine relativ schnelle Überfahrt. Wir sind um 7 Uhr in Tortugy startet und wir haben es jetzt wirklich kurz vor halb 10. Und wir sind schon auf der neuen Insel und wir freuen uns jetzt ganz gewaltig auf eine neue Erfahrung im Nord-Ariatoll auf die Insel Okulas.
Bis zum nächsten Mal. Vielen Dank.