Inselnauten Malediven Podcast

Inselnauten Podcast Folge 007 29.05.2017

MIP 007 - Eine Malediven Insel für uns alleine

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Hinweis: Diese Folge ist schon einige Jahre alt. Inseln auf den Malediven verändern sich, manchmal sehr schnell, durch neue Bauprojekte, mehr Tourismus oder einfach den Alltag vor Ort. Einige Inseln, die wir früher gerne empfohlen haben, würden wir heute nicht mehr empfehlen, weil sie inzwischen unter Baulärm, Überlastung oder Massentourismus leiden. Wie es auf dieser Insel heute aussieht, können wir aus der Distanz nicht beurteilen. Nimm die Eindrücke dieser Folge deshalb als Momentaufnahme von damals, nicht als aktuelle Empfehlung. Für eine ehrliche, aktuelle Einschätzung sprich uns gerne direkt an.

In dieser Folge geht es auf eine einsame Insel mitten im Indischen Ozean. Unser Kapitän macht das Boot klar und los geht die Fahrt nach Fushi… In diesem Inselnauten Backpacker Reise Podcast erfahrt Ihr, was die Strände auf den Malediven so einzigartig macht und warum wir fast unseren ganzen Proviant an eine Horde wilder Einsiedlerkrebse verloren haben. Wieder mit tollen Bildern von Rinas Lensart

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Ihr hört den Malediven Podcast von den Inselnauten...

Auf geht's zu einem neuen Abenteuer. Samiko, unser Gästehaus-Host, unser Herbergsvater, bringt uns heute auf eine Picknickinsel und die können wir hier von Weitem schon sehen. Da stehen nur drei Büsche drauf. Sieht auf jeden Fall aus von Weitem wie so eine kleine, verlassene, also einsame Insel. Und er rangiert jetzt hier mit seinem Boot, mit so einem kleinen maledivischen Fischerboot im Hafen umher. Und gleich wird er Gas geben und wir werden uns übersetzen lassen. Wir melden uns dann wieder, wenn wir drüben sind.

So, wir sind angekommen. Unser Captain Samiko hat es tatsächlich geschafft das Boot hier bei bewegter See direkt ans Ufer zu steuern da ist mir gleich der Rucksack runtergefallen wenn man an so einer Insel anlegt muss man damit rechnen, dass die Beine auf jeden Fall nass werden und man sollte seine Sachen die man mit hat auch sichern hat auch war ganz schön spritzig auf dem Boot wie groß ist die Insel? Ich würde sagen, keine 200 Meter lang und 30, 40 Meter breit. Sehr optimistisch, aber wir erkunden das mal für euch. Hier liegen richtig geniale Steine. Die sehen aus wie, wenn man hier sucht, findet man so eine Art Hühnergötter, bin ich mir sicher. Den Malediven heißen die dann Kukulo, glaube ich. Kukulo ist nämlich das Wort im Maledivisch für Hühnchen. Und jetzt sind wir auch schon in der Mitte der Insel. Oh ja, hier ist ein Traum-Malediven-Strand. Hier ist es schattig. Das ist der Vorteil, weil wir erst Nachmittag hier sind. In der Mittagssonne wäre es hier richtig bullig heiß. Aber es ist cool. Ja, aber wir suchen uns dort die andere Seite. Da, wo die Sandbank ist, sah es nicht so bewegt aus. Dort kann man auch ganz easy baden gehen. So viele Einsiedlerkrebser auf einmal habe ich wirklich auch noch nicht gesehen. Und jeder hat ein Haus schöner als das andere. Die sind jetzt erstmal alle ein bisschen erschreckt, weil wir sie aus ihrer Nachmittagsruhe aufgeweckt haben. Das müssen wir unbedingt mal fotografieren. Die machen sich gerade auf den Weg, um unseren Tee zu verspeisen. Um unseren Afternoon-Tee zu verspeisen. Die sind gefräßig.

So viel, wie ich euch gesagt habe, die sind diejenigen, die den Strand sauber halten. Also organisches Material wird von denen wirklich vertilgt. Da haben wir jetzt hier wirklich den Beweis in großer Zahl angetreten. Der wird jetzt in großer Zahl von den Krabben angetreten. Von den Krebsen, Entschuldigung. Und weil wir mit Samico unterwegs sind, der berühmte Müllmanager von Okulas, haben wir ihm jetzt hier geholfen, auf der kleinen Insel das doch reichlich vorhandene Treibgut in Form von Müll aufzusammeln. Das hat jetzt ungefähr eine Dreiviertelstunde gedauert und dann hatten wir uns was Leckeres zu essen mitgenommen. Das haben wir jetzt vertilgt, zur Sicherheit, bevor die Einsiedlerkrebse uns das weggefressen haben, weil dies hier gibt es ja in Unmengen. Und jetzt nehme ich euch noch schnell auf eine Runde mit, weil wir brauchen nicht länger als fünf Minuten um die Insel zu umrunden, wo so klein wie die ist. Es ist einer der weichsten Maledivenstrände, die man so finden kann auf unbewohnten Inseln, weil hier nichts aufgeschüttet ist, hier liegen keine Korallenstücken rum. Das ist richtig schick und fühlt sich wahnsinnig bequem an den Füßen an, weil maledivischer Sand, der ist auch in der größten Mittagshitze erstaunlicherweise sehr, sehr kühl. Hier ist eine kleine Landzunge, eine kleine Sandbank. Es ist nicht nur weißer Sand, hier liegen auch eine ganze Menge Korallenbrocken und auch so genannte Limestone-Grippe am Strand umher. Aber man kann sich ganz bequem barfuß auf der Insel bewegen. Übersensible Füße sollte man nicht haben, aber trotzdem ist es nicht schwierig. Ja, und hier, wo sich die beiden Strömungen treffen und sich das so kräuselt, das ist einfach nur ein Traum. Das sind die Malediven, die möchte man sich ins Wasser legen. Ach, einfach nur paradiesisch. Ist das genial. Die schönste Stelle der Insel. Die Wellen kommen von links und rechts. Und man kann ins Wasser gehen und es ist seicht und absolut genial. Nach Jahreszeit bedingt waren dann übrigens diese kleinen Sandbänke von einer Inselseite zur anderen. Das ist dadurch bedingt, dass der Wind in den verschiedenen Monsun-Jahreszeiten immer aus einer unterschiedlichen Richtung kommt. Und wenn er sie auf einer Seite aufgetragen hat, dann ändert sich der Wind. Und in der nächsten Monsun-Periode wird er auf die andere Seite der Insel gebracht, der Sand, durch die Strömungen der Lagune. Und ja, das ist manchmal verwunderlich, dass sich die Insel so verändern kann. Vor allem die schöne Seite der Insel verlagert sich dann von einer zur anderen. Ich rede wieder einen Scheiß-Trick heute für euch. Ich hoffe, ihr findet es trotzdem interessant, denn die Inselnauten sind heute auf einer unbewohnten Insel in der Nähe von Okulas. Hier ist niemand, nur wir und unser Kapitän Samiko, der uns hierher gebracht hat. Und wir lassen es uns hier gut gehen. Wir haben hier ganz traumhaft schicke Fotomotive. Wir haben eine riesen Community auf Rheinsiedlerkrebsen, die uns hier beobachtet, was wir hier so treiben. Und hier am Strand lang zu laufen, ach Leute, es ist einfach nur genial. Die Malediven sind das Paradies auf Erden.

So, und jetzt ist die Zeit schon wieder rum. Wir sehen das Boot schon am Horizont, was uns abholen kommt. Leider müssen wir sagen, weil hier abgeholt werden und wieder zurück in die Zivilisation, auch wenn es nur eine kleine maledivische Zivilisation ist. Da dreht das Herz. Aber wir sagen Tschüss. Wir müssen übrigens noch fragen, wie die Insel heißt, weil alles, was entsteht, hat ja irgendwo einen Namen. Ob es eine Finolo, eine Kuda oder eine Bodo-Finolo ist, das müssen wir noch rauskriegen. So, wir verabschieden uns jetzt hier von der einheimischen Insel, von der unbewohnten Insel auf den Malediven. Ich fand es wieder toll, dass er mit dabei war. Ich hoffe, ihr hattet Spaß und habt den Sand unter den Füßen auch live mitgespürt. Wir melden uns dann wieder von Okulas.

Tschüss Dhiffushi! Wir wissen jetzt, dass es weder Bodo Finolo noch Kuda Finolo ist. Das heißt Dhiffushi! Also, tschüss Dhiffushi Tja, jetzt ist er zu laut Tschüss

Vielen Dank.

Y & T
Wer wir sind

Yami & Toddy

Hinter den Inselnauten stecken wir zwei. Seit fast 30 Jahren sind wir auf den Malediven unterwegs, über 130 Inseln haben wir selbst besucht. Wir teilen echtes Wissen aus erster Hand statt Hochglanzversprechen, weil die schönste Reise die ist, die wirklich zu dir passt.

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