Inselnauten Malediven Podcast

Inselnauten Podcast Folge 015 17.07.2017

MIP 015 - Die Insel der Tränen

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Hinweis: Diese Folge ist schon einige Jahre alt. Inseln auf den Malediven verändern sich, manchmal sehr schnell, durch neue Bauprojekte, mehr Tourismus oder einfach den Alltag vor Ort. Einige Inseln, die wir früher gerne empfohlen haben, würden wir heute nicht mehr empfehlen, weil sie inzwischen unter Baulärm, Überlastung oder Massentourismus leiden. Wie es auf dieser Insel heute aussieht, können wir aus der Distanz nicht beurteilen. Nimm die Eindrücke dieser Folge deshalb als Momentaufnahme von damals, nicht als aktuelle Empfehlung. Für eine ehrliche, aktuelle Einschätzung sprich uns gerne direkt an.

Die Insel Fehendhoo haben wir Träneninsel getauft. Ihr wollt wissen warum, dann viel Spaß bei einer neuen Folge. Außerdem erfahrt ihr in diesem Inselnauten Malediven Backpacker Podcast wie die höchsten Bäume der Malediven heißen.

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Ihr hört den Malediven Podcast von den Inselnauten...

Wir haben uns aufgemacht in den Norden der Malediven, in ein Atoll, was zu den schönsten der Malediven gehört. Wir sind im Bahatoll und wir präsentieren euch heute eine Folge über die Insel Fehendhoo. Fehendhoo im Bahatoll gehört zu einem ganz kleinen Mini-Atoll, was dem Bahatoll eigentlich vorgelagert ist. Das Atoll besteht aus drei Inseln. Wir nennen es einfach mal Guido-Atoll, so nennen es nämlich die Einheimischen auch. Guido ist die größte Insel. Da sind wir nämlich auch mit dem Speedboot angekommen. Das hat nur anderthalb Stunden gedauert von Male. War auch relativ preiswert. Haben nur 30 Dollar pro Person gezahlt. Hatten eine ruhige See. Wir sind da hingeglitten mit dem Boot. Das war einfach nur ein Traum. Eigentlich einer der schönsten Überfahrten, die wir so auf dem Mollesivien bisher erlebt haben. Einfach weil das Wetter auch traumhaft war. Und Fahendo ist eine sehr langgezogene Insel, die, wenn ihr euch die auf Google Maps anschauen würdet, aussieht, als wenn drei Tropfen aneinandergelegt wurden. Auf dem ersten Tropfen wohnen die Einheimischen Also da ist das Dorf, was relativ klein ist Weil hier leben gerade mal 100 Leute Im Moment sollen auch gerade nur 60 da sein oder so, haben sie gesagt Auf jeden Fall sehen wir auch kaum Touristen Bisher haben wir nur die zwei gesehen, die mit uns hier hergereist sind gestern Die im Boot mit waren, ansonsten haben wir bisher noch niemanden gesehen Die Insel ist wohl entstanden, also bevölkerungsmäßig so entstanden, dass hier drei Familien sesshaft wurden. Und aus diesen drei Familien sind jetzt die etwa 100 Leute entstanden, die hier wohnen. Die Insel ist recht groß, nur auf einer Seite besiedelt und wirkt auf uns sehr ruhig, sehr friedlich. Und es ist schön hier zu sein.

Ja, wir sind hier auf der Insel bei einem Freund untergekommen, den wir über Facebook kennengelernt haben. Wir sind hier nicht in einem der zwei Gästehäuser untergebracht. Ein drittes ist übrigens im Bau, also auch keine große touristische Vielfalt hier im Moment. Deswegen hält sich das auch in Grenzen mit den Urlaubern. Wir haben gehört, dass gestern hier eine große Gruppe von über elf Leuten, glaube ich, abgereist ist. Deswegen ist es hier in dem Gästehaus, wo wir gerade davor stehen, auch relativ ruhig. Guck mal, was ist denn hier besonders an dem Strand, den wir hier gerade sehen, wo wir hier gerade stehen? Dass es gar kein Strand ist. Genau, gar kein Strand. Es ist aber Sand hier. Und es ist aber im Gegensatz zu vielen anderen Maledivenstränden ungeheuer viel Stein. Also massives Gestein. Das fotografieren wir euch und zeigen euch in den Shownotes, weil das... Gibt es hier auch eine andere Stelle auf der Insel, die sieht ähnlich aus. Da gehen die Steine nur geradlinig ins Wasser. Das ist wie so ein Wellenbrecher. Das ist eigentlich genau die Verlängerung von dem hier, wenn man das so sieht. Das geht bis vor, durch einmal quer. Bis da, wo wir heute baden waren, ne? Genau, einmal quer. Ja, das ist Korallengestein, wo aber keine Korallen mehr auch gar nicht zu erkennen sind. Und dahinter, also ihr hört ja das Meer plätschern, dahinter brechen sich gerade die Wellen, also brechen die Wellen, hört sich auf die Malediven immer so krass an. Da plätschern die Wellen dagegen im Moment. Und da kann man, wenn man vorsichtig ist, auch ins Wasser gehen. Ich würde sagen, das war mal ein Riff hier früher, oder? Ich denke auch, ja. Die Malediven sind ja aus Korallenriffen entstanden, von daher ist das sehr naheliegend. Es ist auf jeden Fall so, dass wirklich jede Insel anders aussieht. Und wir haben schon so viele Inseln gesehen und selbst diese Insel hat wieder was ganz Besonderes. Und auch auf diesen Steinen zu stehen, zwischendurch immer mal so kleine Sandstücken sind, sich anguckt, was hier so für doch eigenartige Tiere in den Steinen wohnen, ist auch hier ein Erlebnis. Was haben wir denn hier für Tiere, die hier wohnen? Schnecken, du stehst gerade auf einem. Ich stehe gerade auf einem. Anderen Fuß. Die lebt noch. Die war in einer Vertiefung. Also da leben Schnecken. Und dann haben wir gestern schon gesehen, da gab es so kleine Würmer, die in Höhlen leben, in so Röhren leben. Es gab keine Röhrenwürmer, würde ich jetzt nicht sagen, sondern das sind Würmer, die in den Steinen wohnen. Maledivische Steinwohnwürmer. Ja, die Insel hat auf jeden Fall den Zugang zum Sonnenuntergang ein bisschen verbaut, weil man muss zum Bikinistrand, den es hier auch gibt, doch etwas weiterlaufen. Beziehungsweise die Gästehäuser stellen einem auch ein Fahrrad zur Verfügung. Und was wir aber persönlich ja nicht so schick finden, weil auf Malediveninseln nämlich auch die Wege recht sandig sind. Und wer fährt schon gerne im Sand Fahrrad? Also ich nicht. Ich fahre im Sand zwar gerne Motorrad, aber nicht Fahrrad. Und von daher müssen wir den Sonnenuntergang so ein bisschen von der Seite beobachten, weil der genau geradlinig von uns so stattfinden wird, an der Stelle, wo wir jetzt mindestens 20 Minuten hinlaufen müssen. Und da haben wir jetzt keinen Bock drauf. Wir haben nämlich gerade lecker Afternoon-Tee getrunken. Und ja, wir sind ja auf dem Malediven, wir sind ja nicht auf der Flucht.

Ja, also Insel ist riesig. Kann man sich auf den Karten eigentlich ja nicht so visualisieren. Also die ist locker. Ich schätze jetzt mal, die hat locker zwei Kilometer, wenn nicht noch mehr, in der Länge. Aber dafür ist sie ganz, ganz schmal. Sind keine 200 Meter in der Breite. Hier kann man auch die Tropfen ganz schick erkennen der erste Tropfen da zu Ende, da der zweite und da hinten, ja ganz hinten der dritte und wenn wir an diesem dritten Tropfen wären dann würden wir jetzt Sonnenuntergang angucken können aber wir gucken ja heute keinen Sonnenuntergang Yami wollte da gerade googeln aber wir finden hier keinen Eintrag wie lang Ferrendo ist, das lässt sich so einfach auch nicht feststellen, wir haben jetzt gerade gesagt da müsste man sich Google Maps aufmachen und dann kann man das mit Sicherheit kann man dann Entfernungsmesser anlegen Also eine Art Lineal, das bietet ja Google. Von daher, wir haben auch Einheimische gefragt und die haben alle gesagt, ja, das ist eine große Insel, ja. Das ist breit. Breit nicht, aber lang. So genau konnten die uns das sagen. Komm, wir gehen noch ein Stück. Vor uns ist gerade Arbeitseinsatz. Hier fegen ungefähr 20 Frauen den Strand. Nicht nur, weil der Strand hier gefegt wird, können wir sagen, die Insel ist auch sehr sauber. Die Strände sind in Ordnung, bis auf das, was natürlich das Meer immer wieder anspült. Aber auf der Insel selber findet man keine Müllberge, nur auf der Stelle, wo halt verbrannt wird. Das haben wir euch ja schon mal erzählt, dass jede Insel so einen Platz hat, wo Müll gesammelt wird beziehungsweise auch der Müll verbrannt wird. Da müffelt es dann immer etwas. Zum Glück wird der Geruch dann immer durch den Rauch übertüncht, sodass man da keinen Verwesungsgeruch oder so wahrnimmt. Weil biologisch, das haben wir euch auch schon mal erklärt, wird ja eher dem Meer übergeben. Weil die Strömungen und die Krabben und das Getier, was hier so lebt, das alles vertilgt. Jetzt wird es wieder lauter, weil hier gibt es ein Powerhouse. Gibt es ja hier auch auf der Insel, um Strom zu erzeugen. Und die machen halt immer Krach. Genau, weil jetzt hier gerade so schön gefegt wird, besuchen wir jetzt einen anderen Weg. Weil wir wollen ja keine Fußabdrücke im Strand hinterlassen. Das macht man ja auf dem Malediven eigentlich gar nicht. Aber es ist eine gemütliche Community, die man hier anschrifft. Die Leute sind alle sehr freundlich. Wir werden angelächelt. Man grüßt uns. Das haben wir auf manch anderen Inseln nicht erlebt. Da ist man eher nur beäugt worden. Aber hier merkt man schon, dass man von Male weg ist und dass man etwas ferner der Zivilisation ist.

Kinder spielen zwischendurch, zwischendrin. Aber die Frauen, die können das ja irgendwie. Die haben so kleine Besen, das haben wir euch im Podcast auch schon erklärt, dass die sich kleine Besen bauen. Das sind Fasern von Palmenblättern. Und mit denen, vornüber gebückt, wird dann gefegt, so ziemlich aller Unrat beseitigt. Weil auf die Malediven ist es ja so, hier fallen täglich Blätter runter. In Deutschland fällt hier nur im Herbst das Blatt vom Baum. Aber hier fällt jeden Tag Laub von den Bäumen, weil hier das ganze Jahr grün ist. Aber das muss man euch nicht erzählen, dass die Malediven ja im tropischen Klima sind und dadurch eine ganz andere Vegetation haben. Hier stehen zwei, direkt am Steg, wenn man hier ankommt, stehen hier zwei wunderschöne Bäume. Der eine sieht, der ist relativ klein und knorrig, den machen wir ein Bild davon. Und der andere ist riesig. Wenn mir jetzt noch jemand sagen kann, was das für einer ist. Ist das ein Banyan Tree? Also ihr könnt das gerne kommentieren, wenn ihr wisst, was das für ein Baum ist. Wir wissen es nicht. Auf jeden Fall ist er gewaltig, riesig groß. Yami bemüht wieder Google instead of Brain. Aber wir wissen es nicht. Deswegen müssen wir Google bemühen. Wir finden es raus für euch. Jetzt machen wir erstmal ein Bild davon. Also Yami hat gegoogelt. Und wie richtig vermutet ist es ein Banyan Tree. Und der sieht echt gewaltig aus. Häufig, wenn ihr Inseln aus der Ferne seht, und man sieht dort manchmal so kleine Erhebungen drauf. Da denkt man manchmal, es wäre ein Berg. Das ist aber dann in der Tat eher ein Banyan Tree. Das sind die größten Bäume, die man hier so findet. Und der ist in der Tat gewaltig. Also wir haben es rausgekriegt für euch. Wir haben auch fotografiert. Schaut euch die Shownotes an. Was der Kleine für einer ist, wissen wir nicht. Das ist eher so eine Knorke. Aber den Namen gibt es sicher nicht. Hast du auch rausgekriegt, was das für einer ist? Was könnte das für einer sein? Was hat der für Blätter? Sieht man das? Ah, da ist noch ein kleiner daneben. Wir schauen. Man kennt auch keine Blüten oder Früchte. Ja, müssen wir erstmal offen lassen. Nikatree, haben uns die kleinen Jungs jetzt gesagt, heißt der Baum. Nicht der, den wir nicht wissen, sondern der Banyan Tree heißt hier in Divehi Nikagas. Jetzt klettern die da hoch, die Kleen, und suchen dort den Ball, der da reingefallen ist, oder? Wir haben jetzt gerade beschlossen, weil wir heute sowieso den ganzen Tag so faul waren und zu heiß war, weil wir uns deshalb schon gar nicht richtig bewegen wollten. Nutzen wir die Zeit und erkunden noch weiter die Insel. Auch ist der Wasserstand gerade so toll. Und deswegen haben wir uns jetzt ins Wasser begeben, also mit den Beinen ins Wasser begeben und gehen die Steine und laufen im seichten Wasser. Trotzdem am Strand entlang. Das massiert die Füße. Gut für die Hornhaut und erfrischt außerdem noch vor uns liegt die große Insel Guido die nur einen Steinwurf entfernt zu sein scheint. Ungefähr drei Minuten braucht man da mit einem Schnellboot um darüber zu fahren da fahren wir bestimmt auch noch hin Vorsichtig, die sind rutschig. Können wir nicht riskieren, dass unser Podcast-Mobilstudio ins Wasser fällt. Dann werdet ihr nämlich zuerst nur ein Gluckern hören. Und am Ende hört ihr wahrscheinlich gar nichts, weil alles versaut ist. Und das Handy oder das iPhone nicht mehr funktioniert. Und wir das noch nicht mal mehr uploaden können. So, ich muss jetzt meiner Frau helfen, kleinen Moment. Willst du hier hoch? Ist am besten, wir laufen jetzt doch noch ein Stück Strand lang, oder? Und da haben wir schon eine seichte Stelle und da sind wir wieder am Strand. Auf so einer Insel immer, wenn ich ankomme, werfe ich immer die Schuhe von mir. Den nächsten Weg, den ich auf der Insel gehe, ziehe ich die Schuhe wieder an. Dann habe ich wieder so viel Sand in den Flipflops, dass ich dann entscheide, wenn ich einmal die Insel mit den Beinen ertestet und ertastet habe, zu sagen, ich laufe doch lieber barfuß. Weil die meiste Zeit, wenn ich auf der Insel unterwegs bin, dann habe ich nämlich die Schuhe in der Hand. Und das ist am Ende nervig. Deswegen lasse ich sie lieber aus. Das ist nämlich viel cooler, auf dem relativen Barfuß unterwegs zu sein. Stimmt's, Lorbi? Jo. Und hier kommt nochmal eine Stelle, da müssen wir ein bisschen Einsatz zeigen. Da muss ich euch mal schnell ausblenden, damit ich das Tonstudio in Sicherheit bringen kann. Ah, cool, jetzt haben wir es geschafft. Wir sind jetzt immer an der Stelle, wo wir heute Morgen baden waren. Und da enden jetzt die Steine. Das fotografieren wir euch auch. Die gehen jetzt weiter. Die Insel hört auf, aber die Steine gehen weiter ins Wasser. Sieht aus wie die Schwedenbrücke an der Ostsee. Wo ist die Schwedenbrücke? In Gören. Die Steine sind jetzt noch viel trockener gelegt und jetzt sehen wir, jetzt sind auch noch Krabben drauf. Damit wir das Bild noch mit Krabben machen können, schauen wir mal. Aber die rennen jetzt weg von uns. Die sind schneller als du. Ja, das ist keine Kunst, schneller als ich zu sein. Besonders auf die Malediven Sind wir doch eher langsamer unterwegs. Aber von hier aus können wir den Sonnenuntergang sehen. Also es gibt tatsächlich eine Stelle. Und zwar genau auf der anderen Seite der Insel, wo man nicht vermutet, dass man den Sonnenuntergang sehen kann. Findet ihr. Da, wo die Steine fotografieren, könnt ihr auch den Sonnenuntergang beobachten. Also bis gleich. Nee, wir machen mal nicht bis gleich, sondern wir machen jetzt hier mal einen Cut. Das war die erste Folge aus Ferhendo. Da geht es weiter. Wir haben da nämlich noch so viel erlebt, dass wir das noch in Extrafolgen packen werden. Wir freuen uns auf euer Feedback, auf eure Fragen. Wer uns noch nicht bewertet hat, der tut das bitte nach der Folge. Und alle Infos zu individuellen und günstigen Reisen auf dem Malediven findet ihr bei uns im Blog unter inselnauten.de Wir sind Yami und Toddy, wir sind die Inselnauten, wir sind für euch günstig und individuell auf dem Malediven unterwegs. Heute waren wir mit euch auf Fehendhoo und wie es in der nächsten Folge weitergeht, das erfahrt ihr gleich. Ja und heute machen wir was ganz Tolles. Heute hat uns unsere Gastfamilie mit auf einen Familienausflug genommen. Wir sind auf Fehendhoo, verbringen einen wunderschönen Tag am Strand. Hier ist eine Traumlagune vor uns. Wir lassen es uns jetzt hier mit euch zusammen richtig gut gehen. Und ihr seid live dabei auf Fehendhoo, auf dem unbewohnten Stück der Insel. Wow, ist das hier romantisch. Ist das hier geil ursprünglich. Die Hängematte ist auch schon aufgehangen. Leute, das solltet ihr euch nicht entgehen lassen. Es ist absolut traumhaft hier.

Vielen Dank.

Y & T
Wer wir sind

Yami & Toddy

Hinter den Inselnauten stecken wir zwei. Seit fast 30 Jahren sind wir auf den Malediven unterwegs, über 130 Inseln haben wir selbst besucht. Wir teilen echtes Wissen aus erster Hand statt Hochglanzversprechen, weil die schönste Reise die ist, die wirklich zu dir passt.

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