Inselnauten Malediven Podcast

Inselnauten Podcast Folge 018 20.08.2017

MIP 018 - Warum uns Regentage auf den Malediven nichts ausmachen

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Hinweis: Diese Folge ist schon einige Jahre alt. Inseln auf den Malediven verändern sich, manchmal sehr schnell, durch neue Bauprojekte, mehr Tourismus oder einfach den Alltag vor Ort. Einige Inseln, die wir früher gerne empfohlen haben, würden wir heute nicht mehr empfehlen, weil sie inzwischen unter Baulärm, Überlastung oder Massentourismus leiden. Wie es auf dieser Insel heute aussieht, können wir aus der Distanz nicht beurteilen. Nimm die Eindrücke dieser Folge deshalb als Momentaufnahme von damals, nicht als aktuelle Empfehlung. Für eine ehrliche, aktuelle Einschätzung sprich uns gerne direkt an.

Regen auf den Malediven, wir nutzen die Erfrischung und gehen auf Entdeckungstour auf unserer neuen Insel. Wir sind in Goidhoo im Baa Atoll angekommen und es gibt hier viel zu erkunden. Erstmal müssen wir uns einen Überblick verschaffen. Der dichte Dschungel der Insel birgt viele Geheimnisse. Wir entdecken einen alten Friedhof und eine Moschee. Außerdem erfahrt ihr in diesem Inselnauten Malediven Podcast, was einen Regentag auf den Malediven für uns so besonders macht.

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Ein Regentag auf den Malediven. Es schaut danach aus, als würde es einen Regentag geben heute. Wir persönlich finden, dass die Malediven auch bei einem Regentag schön sein können, weil es nämlich extrem chillig ist. Aber auch ein Regentag kann entspannt sein und kann was Besonderes sein auf den Malediven. Und davor braucht man keine Angst haben. Den genießt er genauso wie einen Sonntag. Wir werden ihn heute genießen, ganz sicher. Ihr hört den Malediven Podcast von den Inselnauten...

Jetzt haben wir es nämlich geschafft, weil wir sind jetzt in Guido. Und aus Guido kommt unsere neue Inselnauten-Podcast-Folge. Yami und Toddy, die Inselnauten, erkunden die Malediven mit kleinem Budget und dafür sind wir heute und die nächsten Tage auf Guido unterwegs, sind bei einem guten Freund zu Hause und fühlen uns dort richtig wohl. Und jetzt sind wir gerade unterwegs zum Abendessen und haben gerade was ganz Leckeres, oder was ganz lecker, würde ich nicht sagen, aber was Interessantes probiert. Ihr kennt ja sicher Moringa, dieses Superfood. Die Bäume wachsen hier auf die Malediven nicht wie Unkraut, aber sie wachsen hier sehr einfach. Wir haben gerade einen blühenden Moringa-Baum gesehen und den Baum, der hatte Blüten. Zum einen sind die Blüten vom Geruch her sehr, sehr, sehr interessant. Also sie riecht sehr, sehr frisch. Und zum anderen hat uns unser Freund gesagt, dass die Medizinmänner die geschlossenen Blüten, also die noch nicht ganz aufgeblüht sind, zur Medizin verarbeiten und dass man die auch so essen kann. Das haben wir natürlich probiert. Und ja, interessant. Man kann sie auf jeden Fall essen. Und dass Moringua ein Superfood ist, wissen wir. Und dass es lecker ist, also dazu noch hilfreich ist, das lässt sich nicht verleugnen. Und im Moment ist übrigens gerade Season für Blumenblühen. Und hier gibt es ganz schicke Tempelflauerbäume. Die Rangipanis in verschiedenen Farben. Und da müssen wir wieder Bilder für euch machen. Damit ihr auch seht, aber ja, jeder kennt die Tempelflauerblume. Super schick. Und auf unserem Weg zu dem kleinen Restaurant hier in Goidhoo am Hafen. Hier ist mal so ein ganz kleines Café de... Wie heißt das? Café de... Café de Beach. Ja, toller Name, Café de Beach. Ganz klein, aber wir haben heute Morgen hier gefrühstückt. Lecker im Kulimas mit Rocher. Super lecker. Und auf dem Weg hierhin ist gerade... Wir sind gerade... Das ist so eine Abenddämmerungsstimmung. Überall, wo die berühmten maledivischen Stühle von den Bäumen hängen, die Jolis, sitzen die Frauen und die Männer und chillen und genießen den Abend. Und ja, man sieht, es ist Feierabendstimmung auf den Malediven und es ist gemütlich. Und jeder grüßt uns und unser Freund, der gestern auch mit uns hier erst angekommen ist, der hier nur ab und zu auf der Insel ist, weil der baut hier gerade ein Gästehaus, der wird auch begrüßt und wird gefragt, wie es ihm geht und wo seine Frau ist. Ja, es ist toll hier in der Community dabei zu sein und jetzt sind wir angekommen und es wird gerade ewig diskutiert, das lasse ich mal für euch an dass ihr das mal hört wir sind nämlich noch beim Afternoon-Tea die Herrschaften jetzt gehen wir essen, wir haben Hunger wir lassen uns ein maldivisches Kottoroshi machen mit Tuna, lecker lecker

Und wieder ein neuer Tag in Guido. Und wie ihr es vielleicht hören könnt, es plätschert. Ein Regentag auf die Malediven. Es schaut danach aus, als würde es einen Regentag geben heute. Wir haben heute schon unsere mobilen Wetterstationen gecheckt und haben festgestellt, dass es heute und morgen wahrscheinlich etwas feucht von oben werden könnte. Wir haben uns jetzt erstmal einen Kaffee gemacht und die haben hier einen Tee. Wir warten auf unseren Freund, der das Wetter noch nutzt, um seinen Schönheitsschlaf ein wenig auszudehnen heute Morgen. In der ganzen Nacht oder die Nacht über, so um zwei, drei, hat es vielleicht eine Stunde ganz extreme, starke Regenfälle gegeben. Da hat es richtig doll geschauert. Und Gewitter, was auch relativ ungewöhnlich ist, Also starken Donner und Blitze kennen wir eigentlich von den Malediven nur sehr, sehr selten. Aber Blitze gab es die letzten Tage hier um uns herum. Also starke Wetterleuchten und starke Ausläufer von Gewitter, die auf dem Weg hierher waren, hat man gesehen. Aber in der Nacht war es direkt über uns. Aber wir sind ja nicht im Zelt unterwegs, sondern im Haus. Und von daher haben wir uns sicher gefühlt. Aber im Moment schaut es halt so aus, als wenn es sich eingeregnet hätte. Wir persönlich finden, dass die Malediven auch bei einem Regentag schön sein können, weil das nämlich extrem chillig ist, man trotzdem draußen sitzen kann, wie wir das gerade tun. Und die einfach nur mal nichts tun, auch nicht zum Strand gehen und vielleicht noch wieder eine Stunde schlafen und ein bisschen arbeiten. Und all das, was wir machen, wenn wir halt unterwegs sind auf die Malediven. An einem Regentag. Was ich eigentlich damit sagen will, ja, ich nehme gleich einen Keks. Was ich eigentlich damit sagen will, und das muss ich aber schnell einnehmen, das sind wir nämlich alle. Was ich eigentlich damit sagen will, oder was wir damit sagen wollen, ein Regentag auf die Malediven ist nichts Schlimmes, weil viele immer nach Wetter auf die Malediven schauen und natürlich ihre wertvolle Zeit, die sie für den Urlaub und auch das viele Geld, die sie für den Ressorturlaub ausgeben, nicht in den Regen setzen wollen. Aber auch ein Regentag kann entspannt sein und kann was Besonderes sein auf dem Malediven. Und dafür braucht man keine Angst haben. Den genießt ihr genauso wie einen Sonnentag, wenn nur einer zwischendrin ist. Und in der Regel sind es wirklich wenige Tage, die euch das vermiesen könnten. Aber auch ein Regentag kann richtig schillig und cool sein. Also genießt auch so einen Tag. Wir werden ihn heute genießen, ganz sicher.

Der Regen hat jetzt soweit aufgehört. Es ist jetzt schon Nachmittag. Dass es schön kühl ist, da ja die Sonne nicht scheint heute. Und der Wind durch die Palmwedel bläst, haben wir beschlossen. Nach einem guten Mittagessen haben wir gesagt, wir vertreten uns die Beine. Und jetzt sind wir gerade hier auf dem Marktplatz. Eigentlich kann man sagen, es ist der Marktplatz. Natürlich gibt es keine Marktplätze auf dem Malediven. Aber das ist der Bereich, wo Guido besiedelt wurde, wo man begonnen hat, Guido zu besiedeln. Das ist ein ganz großer Banyan Tree. Der sieht nicht mehr ganz so schick aus. Da hat man einen Blitz eingeschlagen. Der sieht etwas ausgedünnt aus. Aber trotzdem sind hier relativ viele alte Steinmauern, die aus typischen maledivischen Korallengestein gebaut wurden, die auch sehr stark vermoost sind. Und man erkennt schon, dass dieser Platz etwas geschichtsträchtig ist. Und auch haben wir gerade erfahren, dass die Lagune, also der geschützte Bereich, also die Mangrovenbucht, die Mangrovenlagune früher als Hafen genutzt wurde, weil er natürlich Schutz geboten hat, weil er diese wenig Wellen durchgelassen hat und dadurch die Boote in einem sicheren Hafen waren. Ja, das ist schon eine relativ große Bucht, die wir jetzt über so einen kleinen Hügel kriechen müssen und these are the mangroves. Ah, yes. Ja, kann man wunderschön sehen. So, they close this part. Ja, da haben die Locals, die Einheimischen hier einen riesen Fehler gemacht. Die haben nämlich vor einiger Zeit die Lagune geschlossen, sodass man, die haben Sand aufgeschüttet und haben damit den natürlichen Zufluss gestört. Und Adi hat uns schon erzählt, dass dadurch ganz viel Leben in der Magrovenlagune gestorben ist. Zum Beispiel die berühmten Krabben, die man hier auch immer noch isst. Hier gibt es Landkrabben und auch sogenannte Sumpfkrabben. Ja, schade. Aber er hat uns erzählt, dass an dem Tag, wo das passiert ist, er gerade auf der Insel war und gerade noch rechtzeitig sagen konnte, dass man noch wenigstens einen Zulauf lässt, sonst hätten wir das komplett verschlossen. Also es passiert eine ganze Menge Negatives. Und glücklicherweise ist es hier nochmal ein ganz großer Schaden abgewandt worden. Aber es hat, wenn man hier so reinschaut, da nach hinten sieht es aus, als wenn es ein See wäre. Das ist überhaupt nicht Malediven-typisch. Aber es hat was. Dadurch, dass das hier immer geschützt ist, könnte man hier, wenn hier viele Touristen sind, könnte man hier einen Kahnverleih einrichten oder Wassertreter. Und dann könnte man Stand-Up-Paddeling. Ja, genau. Also es gibt natürlich auch modernere Wege, könnte man vermieten. Und dann hätten die Touristen Fun. Guldo ist auch eine riesig große Insel, das erklären wir euch noch. Es ist eine riesig große Insel, da gibt es auch ganz viele Sachen zu machen. Jetzt riecht es schon fast wie im deutschen Wald, hier so nass ist das. Und die Wege sind dicht bewachsen. Überall liegen Palmwehl auf dem Boden. Hier sind aber Korallensteine wieder rum, auf denen man gerade läuft. Und jetzt bringt man uns zu... Oh, hier sind Mangroven. Hier wachsen Mangroven mitten im Wald. Cool. Ja, die Insel hat was. Hier wird ja ganz viel sehen. Also gerade Naturliebhaber kommen hier auf ihre Kosten. Die Insel ist riesig groß. Über zwei Kilometer lang. Davon ist wieder nur ein ganz kleiner Teil bewohnt. Und der Rest ist wirklich natürlicher maladivischer Dschungel. Es gibt ein paar Plantagen. Wo man Pflanzen anbaut, die dafür benutzt werden, um Ressorts wieder zu begrünen oder überhaupt aufgeschüttete Inseln zu begrünen. Landwirtschaft wird auch betrieben, aber das, was wir gestern gesehen haben, das sah nicht danach aus, als wenn das in einem großen Stil gemacht wurde. Das war ordentlich, aber das haben wir auf einer anderen Insel wie in Toddu zum Beispiel schon viel besser gesehen. Also als Landwirtschaftsinsel würden wir die Insel jetzt nicht bezeichnen. Aber es gibt viel zu erkunden. Deswegen sind wir ja auch einige Tage hier. Jetzt fängt es wieder ein bisschen an zu regnen, aber das macht nichts, wir haben einen Schirm mit und jetzt sind wir in der alten Moschee. Remy macht immer mal Bilder zwischendurch, wie gesagt, schaut euch die Shownotes an, wir verlinken, so gut wir können, immer wieder Bilder, dass ihr uns begleiten könnt, dass ihr nach dem Podcast schauen könnt, was wir euch jetzt hier so alles erzählen. Wir haben schon eine alte Moschee gesehen, auch mit einem großen Friedhof, das war ein Fenfushi im Süd-Ariatoll. Für alle, die mal auf Sun Island oder auf Holiday Island oder auf Marmigil Urlaub machen, die haben dort in der Nähe gibt es eine Local Island eine Local Island nennt sich Fenfushi die haben eine der ältesten Moscheen mit Korallenverzierung mit Korallengravuren und das ist sehr sehenswert jetzt gehen wir hier mal rein und schauen ich weiß nicht, ob wir das betreten dürfen aber jetzt müssen wir erstmal hören, was uns Eddie alles erzählt Das ist eine sehr alte Moschee. Man sieht das auch an der, hier wurde uns gerade erklärt, ist eine alte Uhr, eine Sonnenuhr, die benutzt wurde, um die Präertimes, also die Gebetszeiten einzuhalten. Wie ihr wisst, oder vielleicht auch nicht wisst, dass die Moslems haben Zeiten, wo fest gebetet wird über den Tag. Und da wird immer der Muezzin über das Minarett gerufen zum Gebet. Hier auf der Insel nicht so doll zu hören. Morgens hören wir ihn gar nicht. Auf der anderen Nachbarinsel haben wir ihn sehr nah gehört. Da hat er uns morgens immer um 5.30 Uhr geweckt. War hier gar nicht zu hören. Jede Moskau hat auch immer einen Brunnen. Also eine Gelegenheit, wo man sich waschen kann. Da sieht man immer einen gemauerten Brunnen. Hier ist es ein Brunnen, der auch aus Steinen zusammengesetzt wurde. Im Moment sieht er aus, als wenn er einen Frostschaden hätte. Aber kann er hier definitiv nicht haben. Seit 2008 war die Moschee noch in Operation. Also wurde sie noch benutzt. Man sieht im Vergleich zu den anderen Moscheen, die alle neu gebaut sind, sieht man schon, dass die einige Jahre auf dem Buckel hat. Und nicht nur auf dem Buckel hat, sondern dass sie historisch ist. Jetzt sind wir drin.

Und wie es der Zufall doch will, wir betreten die Moschee und draußen ruft der Muezzin in einer anderen Moschee zum Gebet. Also wer Fudu ist, sollte sich die Moschee anschauen. Ein Besuch wert, ein Stück Geschichte, die man auf dem Malediven nicht wirklich häufig antreffen kann. Einfach zu bestaunen. Ja, und wie Sie es gehört, natürlich neben jeder alten Mosk befindet sich auch ein Friedhof. Die erkennt er immer an den Grabsteinen, also die sind recht auffällig. Und das Lustige ist, dass man auch erkennt, ob da Mann oder Frau begraben wurde. Das sind ovale Grabsteine und die Männer haben oben einen Zipfel und die Frauen haben keinen. Die lässt sich gut auseinanderhalten. Jetzt fängt es wieder an zu regnen, aber wir sind hier durch viele, viele Blätter geschützt. Hier sind auch große Regentanks an der Mosk noch dran, die dafür benutzt wurden, dass man sich waschen kann. Da ist was? Ah, hier sind mitten im Wald noch Gräber. Auch noch nie gesehen. Ganz kleine Gräber. Ja, looks nice. This looks really like jungle here. Ja. Ja, da sagt auch gerade, hier sind viele gestorben, die nicht zur Insel gehört haben und die wurden dann wahrscheinlich außerhalb des Friedhofs bestattet und die sind dann auch nicht so mit schicken Gräbern beigesetzt worden, sondern da wurde einfach nur Holz benutzt, um zu markieren, dass dort jemand beerdigt wurde, um halt dann zu vermeiden, dass da noch jemand anders bestattet wird. Ja, da sagt mal einer, dass man an einem Regentag auf dem Malediven nichts erleben kann. Ihr wart mit uns heute auf Guido unterwegs, einer Insel im Baratol. Und unsere Abenteuer gehen auch weiter auf der Insel Guido. Im nächsten Teil machen wir die Mangroventour mit euch. Und wir freuen uns, wenn ihr wieder einschaltet beim Inselnauten Malediven Podcast mit Yami und Toddy. Wir erkunden für euch die Malediven individuell und preiswert. Schön, dass ihr mit dabei wart. Bis zum nächsten Mal. Tschüss.

Kommentare (2)

Hier liest du echte Fragen und Antworten aus den letzten Jahren zu diesem Artikel. Neue Kommentare sind nicht mehr möglich, für aktuelle Fragen erreichst du uns über die Beratung oder den Kontakt.

  1. Katrin 12.04.2023
    I’m so excited to go there
    1. Toddy 13.04.2023
      Das kann ich sowas von nachvollziehen 😊
Y & T
Wer wir sind

Yami & Toddy

Hinter den Inselnauten stecken wir zwei. Seit fast 30 Jahren sind wir auf den Malediven unterwegs, über 130 Inseln haben wir selbst besucht. Wir teilen echtes Wissen aus erster Hand statt Hochglanzversprechen, weil die schönste Reise die ist, die wirklich zu dir passt.

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