Inselnauten Malediven Podcast

Inselnauten Podcast Folge 020 03.09.2017

MIP 020 - Krabbenalarm auf Goidhoo

Diese Folge anhören

Transkript lesen ↓

Hinweis: Diese Folge ist schon einige Jahre alt. Inseln auf den Malediven verändern sich, manchmal sehr schnell, durch neue Bauprojekte, mehr Tourismus oder einfach den Alltag vor Ort. Einige Inseln, die wir früher gerne empfohlen haben, würden wir heute nicht mehr empfehlen, weil sie inzwischen unter Baulärm, Überlastung oder Massentourismus leiden. Wie es auf dieser Insel heute aussieht, können wir aus der Distanz nicht beurteilen. Nimm die Eindrücke dieser Folge deshalb als Momentaufnahme von damals, nicht als aktuelle Empfehlung. Für eine ehrliche, aktuelle Einschätzung sprich uns gerne direkt an.

Kommt mit uns an einen kilometerlangen und menschenleeren Strand auf Goidhoo und erlebt dort einen traumhaften Sonnenuntergang. So viele verschiedene Krabben haben wir bisher noch nirgendwo gesehen. Auch Einsiedlerkrebse sind hier besonders stattlich und bewohnen wunderschöne Häuser. Erfahrt außerdem was die Lieblingsbeschäftigung der Malediver ist und warum man auch auf den Malediven besser Licht am Fahrrad haben sollte.

Transkript anzeigen

Und wir sind Mutterseelen alleine und haben einen Traumbeach. Und der Strand ist mal toller als in manch einem Ressort. Und wir gehen jetzt ins Wasser. Ja!

Infos aus dem Sonnenland der Malediven. Ich bin der Toddy und los geht's!

Wir haben gewartet, bis die Mittagshitze vorbei ist und auch die Nachmittagshitze und haben uns zwei Fahrräder geschnappt. Gut, eines davon kann man glaube ich nur Fahrrad nennen, das andere ist nicht mal als Gehhilfe zu gebrauchen. Das ist echt eine Krücke, da kann die Jammie nicht wirklich mitfahren. Aber sie hat sich tapfer hierher gequält. Es ist so, dass in Guido der Bikini Beach ungefähr per Fußmarsch, was da sagen sie, 20 Minuten entfernt ist. Und das ist uns zu weit zu laufen gewesen, vor allem nicht hin und zurück. Und deswegen habe ich ein ganz cooles Fahrrad und Yami hat sich mit der Krücke hierher gequält und wir sind jetzt pünktlich zum Sonnenuntergang da, um uns noch ein bisschen abzukühlen und euch ein bisschen zu erklären, was ihr von dem Strand hier so halten könnt, weil der Strand ist schick, er ist halt ein bisschen entfernt vom Dorf, aber das ist überhaupt kein Problem mit Fahrrädern oder mit Shuttle-Service, den die Gästehäuser später anbieten werden. Oh, da ist eine riesengroße Krabbe. Da, da, da, da läuft gerade Insel an Land. Mit diesem Service, mit dem angebotenen Service, hat der fix am Strand. Und das Coole ist halt, die Insel ist so riesig und ihr habt hier völlig eure Ruhe. Wir sind hier im Moment ganz alleine da, außer ein paar Locals, die aber im Moment auf dem Fischerboot sind und ihrer Freitagslieblingsbeschäftigung nachgehen, nämlich Fische fangen. Das ist überhaupt ihre Lieblingsbeschäftigung. Fischen ist die absolute Lieblingsbeschäftigung der Malediver auf Local Islands. In Male ist die absolute Lieblingsbeschäftigung der Locals Kaffee trinken. Nur weil sie dort keine Fische fangen können wahrscheinlich. Also nachdem ihr euch hierher auf den Weg gemacht habt, einen kilometerlangen, kann man sagen, menschenleeren Strand findet ihr hier vor. Wie die seichte Dönung hier geht, hört ihr mit Sicherheit im Hintergrund. Und ihr habt hier ein paar Liegen, Stühle. Hier ist auch mal eine Überdachung gezimmert worden. Ihr seht hier eine ganze Menge Treibgut und auch eine ganze Menge ist auch sehr aufgeräumt hier. Das sieht man, das ist auf jeden Fall so gemacht, dass hier in dem Stückchen stand, an dem wir bisher unterwegs waren haben wir auch keinen Müll gesehen und dann kommt man zu einer Ecke, da sieht es so richtig urig aus, da stehen alte Palmenstumpfe im Wasser die sich irgendwann das Meer mal geholt haben, also das Land hat sich das Meer geholt und die Palmen, die da drauf sind, die haben das natürlich nicht verkraftet ja, und dann sind wir da die Stelle, wo wir jetzt schwimmen gehen wollen und wir sind Mutterseelen alleine und haben einen Traumbeach und das ist einfach nur cool, weil wir hier auch noch bei Freunden untergebracht sind und uns hier die Nacht so gut wie gar nichts kostet und der Strand ist immer toller als in manch einem Resort, in einem Resort auf einer Hotelinsel Hier ist wieder ein Krabbenloch. Die, die schon mal auf den Malediven waren oder wissen, wie Strandkrabben ihre Löcher graben, die wissen, dass das so ein kleines Loch ist, maximal so 10 cm groß. Die Löcher, die man hier sieht von den Krabben, die hier unterwegs sind, die sind 20-25 cm groß, also breit. Und die Berge, die da von den Krabben rausgeworfen wurden, die Berge Sand, Und die sind schon gewaltig. Also so eine Krabbe, das sind echt riesige Krabben, die hier unterwegs sind. Für die, die die anderen Podcasts nicht gehört haben über Guido, es gibt hier drei verschiedene Arten von Krabben. Die Strandkrabben, die klassischen Strandkrabben, die auch ein bisschen überdimensioniert sind. Es gibt die Landkrabben, die auch sehr groß sind. Und es gibt die sogenannten Mattkrabben. Die im Schlamm leben, haben wir alle schon gesehen. Und die sind alle mächtig. Und irgendwie, muss ich sagen, von den kleinen klassischen Maldivenkrabben habe ich hier noch gar keine gesehen. Guldo Beach ist cool. Guldo Beach macht Spaß. Guldo Beach ist einsam. Es gibt hier so gut wie keine Gästehäuser. Es sind zwar ein paar in Planung, aber selbst dafür, für diesen riesigen Strandabschnitt, verliert sich das hier. Der Strand kriegt von uns super Noten. Das ist auf jeden Fall eine Empfehlung. Und wir gehen jetzt ins Wasser. Jetzt haben wir genug geredet. Ich kann euch zwar nicht mit ins Wasser nehmen, aber wir machen uns jetzt auf den Weg ins Wasser. Wir sitzen jetzt am Bikini-Strand. Die haben jetzt nochmal ins Wasser gehüpft. Die Sonne ist schon untergegangen. Und es ruft der Muezzin. Und diesmal nicht von der Insel, wo wir eigentlich drauf sind, sondern wir hören den Muesin von der Nachbarinsel rufen, auf der Insel Ferrendo, wo wir erst vor ein paar Tagen waren. Der hat auch wirklich eine Mordslautstärke. Kein Wunder, dass man den bis hierher hört. Der Wind steht dann auch noch dementsprechend. Aber die Insel ist wirklich nicht weit entfernt. Man ist mit einem kleinen Dinghy innerhalb von drei Minuten rübergefahren. Von daher ist es kein Wunder, dass man es halt wahrnimmt. Die schönste Stimmung, eine der schönsten Stimmungen, wenn die Sonne untergegangen ist, wenn der Himmel sich in verschiedensten Färbungen präsentiert, die Wolken angeleuchtet werden, es sitzt jetzt hier so, dass mir das Wasser noch um die Beine plätschert. Wir sind immer noch Muttersehen alleine. Die Fußabdrücke, die wir hier gemacht haben, die sind nur von uns. Die einzelnen Menschen, die wir sehen, sind das Fischerboot, was draußen ist. Und es ist romantisch.

Hier liegen Palmen im Wasser. Auf den Palmen laufen Krabben und gucken sich auch den Sonnenuntergang an. Da sind auch zwei, sieht aus wie ein Pärchen, gucken ganz romantisch. Finden wir sicher den Sonnenuntergang und die Sonnenuntergangsstimmung. Das findet ihr auch ganz toll.

Das gehört einfach zu den Malediven.

Jetzt wollten wir gerade unsere Sachen holen. Und das ist schon wirklich, jetzt fängt es nämlich an zu dämmern und wir haben kein Licht am Fahrrad. Und deswegen machen wir das jetzt auf den Weg. Wir können auch hier durchlaufen. Nee. Das ist nämlich der Punkt. Wir nennen es jetzt hier die Insel der Krabben. Weil so große Krabben haben wir bisher noch nirgendwo gesehen. Und hier sind die Krabben gerade, wie auch die kleinen Krabben abends immer unterwegs sind, Richtung Strand, sind hier gerade die großen Krabben unterwegs zum Strand. Und die sind wirklich groß. Wenn ihr die Scheren seht, und das können wir jetzt leider nicht mehr fotografieren, die haben es in sich und davon will man nicht gezwickt werden. Ganz ehrlich nicht, die zwickt... Damit die Kokosnüsse aufpiksen. Ja, die machen die Kokosnüsse nämlich kaputt damit. Hier wachsen Mangroven. Meinst du? Sind das Mangrovenstämme? Könnte sein. Die können Kokosnüsse aufpiksen. Und die Kokosnüsse, die haben so ein kleines rundes Loch und da machen die sich dran zu schaffen. Also wer eine Kokosnuss knacken kann, der knackt auch einen menschlichen Fuß oder Finger oder wie auch immer. Auf jeden Fall macht Yami trotzdem mal ein Bild, wenn sie es noch schafft. Mit Blitz ist das natürlich nichts geworden. Ihr müsst den Podcast mit den Sumpfkrabben hören, wo wir die kleine Folge gemacht haben über die Mangroven der Insel und da sind Krabben, die sehen eigentlich genauso aus und sind genauso groß. Klickt euch da mal rein und dann seht ihr auch eine Krabbe von der Größe. Jetzt haben wir gerade goldene Stunde und das sieht traumhaft aus. Der Horizont ist wirklich golden. Es war ein traumhafter, schöner Tag, blauer Himmel und gar nicht so heiß, weil vor zwei Tagen hat es den ganzen Tag geregnet und jetzt ist es richtig chillig. Also man merkt, dass es eine Wetteränderung gab. Wenn man richtig weit am Horizont sieht, sieht man sogar Schauer. Wobei, die sind aber nur ganz kurz. Also wenn eine Insel von so einem Schauer getroffen wird, dann kann man richtig erkennen, das dauert keine Viertelstunde. Dann ist der über die Insel drüber. Und wie wir euch ja schon gesagt haben, Wasser können die Malediven brauchen. Gerade Regenwasser. Und da wird oft darüber geklagt, dass die Wasserbehälter, also die Regenwassersammelbehälter leer sind. Was einfach auch notwendig ist. Das Grundwasser ist nicht mehr nutzbar oder wird immer weniger nutzbar, weil es halt auch durch die ganzen Abwässer unbrauchbar gemacht wird. Und deswegen brauchen die Leute Regenwasser und jetzt ist es. Aber haben wir doch ein schickes Bild von der Krabbe. Also klickt wieder in die Shownotes und hier steht die Krabbe. Muss ich halt noch meinen Fuß, hätte ich noch daneben halten sollen, damit man sieht. Die droht aber gerade so mit ihrer Schere. Die hat gedroht und die fand das nicht schick. T-Shirts nehmen und es gibt auch Mini-Mini-Krabben, diese kleinen Strandkrabben. Aber wir machen uns jetzt hier doch auf, im Dunkeln ist es hier vielleicht ein bisschen unsicher. Vielleicht hat von euch jemand das Buch gelesen von Heinz Pack. Ein großer Einsiedler? Zwei. Zwei große Einsiedler-Krebse, sehr groß, schon fast wie so eine kleine Babyfaust groß kann man sagen. Die sind schon auch selten, sind auch schick. Die nehmen dann so eine rötliche Färbung an. Bei uns bei Instagram gibt es auch einen Einsiedlerkrebs. Einen ganz großen, den haben wir damals auf Okulas gesehen, auf der Insel. Und die großen Krabben verschwinden hier alle. Und Einsiedler. Natur pur. Jeder Einsiedler hat hier ein Haus, das schöner ist als das andere. Und alles voller Riesenkrabben. Also ich war bei dem Buch von Heinz Pack stehen geblieben. Der hat mit dem Katamaran, Tausend Inseln und ein Boot nennt sich übrigens das Buch, der mit dem Katamaran die Malediven vor vielen, vielen Jahren regelmäßig bereist und hat, wenn er es konnte, und er konnte es recht häufig, wow, das ist ja auch super schick, auf seinem Katamaran geschlafen, nämlich auf dem Trapez. Und da war er immer relativ sicher, weil da konnte nämlich keine Krabbe raufkriechen. Und nach dem Besuch dieser Insel verstehe ich das viel zu gut. Oh Leute, hier müsst ihr echt herkommen. Das ist ein Besuch, wenn ihr wartet, bis die Sonne untergegangen ist. Hier ist alles voller riesig großer Einsiedlerkrebse. Man sieht solche Krebse ab und zu, aber nicht in der Masse. Und leider ist es dunkel, wir können es nicht mehr fotografieren. Also nicht mehr so fotografieren, dass ihr es erkennen könnt. Das müsst ihr erleben in Guido. Am Bikini Beach, kurz nach Sonnenuntergang. Wow, ist das toll. Zähl mal 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12. Sehen wir jetzt auf dem kleinen Stück. 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20. Haben wir noch nicht gesehen. Ihr wart mit dabei. Hoffentlich haben sie uns und wieder verschwinden. Überall Riesenkrabben am Strand. Also wieder vom Strand Richtung Gebüsch. Hoffentlich haben sie uns die Fahrradreifen nicht aufgenagt. Und der hat sich aber eine schöne Muschel gesucht. Kann man das überhaupt noch erkennen? Ich erkenne das nicht. Ja, so eine längliche, so eine schöne. Ja, das müsst ihr mal schauen. Und besucht bitte keine Krabbenrennen auf dem Malediven. Die berühmten Crab Race. Wer bei euch auf einer Hotelinsel Urlaub macht, vielleicht gibt es ja auch Gästehäuser, die so verrückt sind. Die sammeln dann kleine Einsiedlerkrebser tagsüber, packen die in ein Gefäß, dann müssen die dort ausharren, bis ihr vom Abendbrot kommt, vom Dinner. Und dann werden die in die Mitte gesetzt mit einem Kreis aus Sand ringsherum gezogen. Dann startet Bumm-Bumm, Techno-Mucke, auf jeden Fall Musik, die stark basslastig ist. Und dann sind die Armkrebse so gestört und rennen um ihr Leben. Und dann kann man auf die Krabben wetten, also auf diese Einsiedlerkrebse wetten und kann dann irgendwas gewinnen. Lass die Finger davon. Wer das unterstützt, unterstützt das Sammeln der Krebse. Ob die dann irgendwelche Dauerschäden von sich tragen, das lässt sich jetzt einfach mal vermuten. Ist das traumhaft. Das ist Natur pur. Und wie gesagt, wir sind ganz allein hier. Und in zehn Minuten Fahrradfahrt sind wir wieder in unserer Unterkunft. Guddu hat im Moment ein Gästehaus, zwei andere werden gebaut in etwas größeres und die Insel ist so riesig, es verläuft sich hier. Warte mal, halt mal das Tonstuhl, ich muss mein T-Shirt anziehen bitte, es läuft. Schuhe braucht man zum Fahrradfahren. Jetzt haben wir unsere Fahrräder gefunden. Wir haben sie gerade noch, wir erkennen sie gerade noch, so dunkel ist es. Doch, mache ich wirklich gerne. Fahren, ich habe ihr aber angeboten ein Stück, nehme ich ihr ab.

Y & T
Wer wir sind

Yami & Toddy

Hinter den Inselnauten stecken wir zwei. Seit fast 30 Jahren sind wir auf den Malediven unterwegs, über 130 Inseln haben wir selbst besucht. Wir teilen echtes Wissen aus erster Hand statt Hochglanzversprechen, weil die schönste Reise die ist, die wirklich zu dir passt.

Mehr über uns →

Lust auf deine eigene Insel-Geschichte?

Wir helfen dir, die Malediven zu erleben, die wirklich zu dir passen.

Zur Inselberatung →