Wir sind heute auf Maalhos angekommen und wie immer sind wir gespannt auf die neue Malediven Insel im Baa Atoll. Wir schildern Euch unsere ersten Eindrücke und inspizieren das Hausriff. Wo sitzt man auf einem Speedboat eigentlich am bequemsten und wieso kann Blei beim Schnorcheln hilfreich sein? Diese Fragen beantworten wir Euch u.a. in diesem Inselnauten Malediven Podcast. Viel Spaß beim Anhören.
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Es ist seit langer Zeit mal eine runde Insel, die wir besuchen. Die soll komplett rund sein. Die runden Inseln sind berühmt im Baratol. Große, runde Inseln.
Ihr hört den Malediven Podcast von den Inselnauten...
Tja, wir haben uns heute einen Zehenwechsel gegönnt. Nach einer Woche Guido und drei, vier Tagen Kendhoo in dem kleinen Horsburg-Atoll. Und da sind wir heute weggefahren. Mitten im Speedboot eines Freundes. Den haben wir überreden können, dass der uns hierher gebracht hat. Und wir mussten nur das Benzin bezahlen. Spritkosten übernehmen. Ja, nur Spritkosten übernehmen. Das war aber dann doch wiederum heftig. Das sind dann doch fast 60 Euro gewesen, die wir bezahlt haben. Aber dafür konnten wir ausschlafen, konnten gemütlich noch. Wir haben heute den Tolli gebraten, den wir gestern in Guido auf dem Fischerboot gefangen haben. Ich habe den gebraten, Yami hat mir geholfen und der war lecker. Der war aber nicht so wie der Hornhecht, nennt man das bei uns in Deutschland. Ihr kennt den Fisch mit dem weißen Fleisch und den grünen Knochen, also den grünen Gräten. Die sagen hier übrigens, mit Englisch heißt das ja Bohnen. Den haben wir heute Mittag noch gegessen vor der Abreise. Und es gab einige Malediver, die diesem Stehbuffet beigewohnt haben und gesagt haben, das hat ihnen lecker geschmeckt. Die deutsche Art des Fisches. Einfach nur in Mehl und mit Zitrone beträufelt, dann in Mehl und dann mit Salz und dann in die Pfanne mit richtiger Butter angebraten. Also ich fand es köstlich. Am Anfang noch ein bisschen viel Salz, weil die Jammie immer so verliebt in mich ist. Aber hat super köstlich geschmeckt. Und da brauchte man keine Reiseprovianten mitnehmen. Außerdem hat die Fahrt hierher sowieso nur ungefähr 40 Minuten gedauert. War ein bisschen holprig, weil der Wind über Nacht aufgefrischt hat. Das ist übrigens ein guter Tipp, den wir euch noch mit auf den Weg geben können. Wenn ihr einen Speedboot-Transfer habt und das Wetter ist bewegt, das heißt es ist doch relativ wellig, dann versucht immer zeitig einzusteigen. Also versucht den besten Platz im Speedboot zu ergattern. Der ist nämlich immer hinten. Umso weiter hinten ihr im Speedboot sitzt, desto weniger bemerkt ihr von den Schlägen, die die Wellen verursachen. Also von dem Hüpfen des Bootes, desto ruhiger ist es einfach dort. Ja, und wir sind auf Malos. Malos. Ist immer schwierig mit der Aussprache. Malos. Im Bartol. Das ist seit langer Zeit mal eine runde Insel, die wir besuchen. Die soll komplett rund sein. Wir müssen uns mal anschauen auf der Karte. Aber sie ist auf jeden Fall rund. Ich habe gefragt, wie groß die Insel ist. Da wurde uns nur die Hektar-Anzahl genannt. 23 Hektar, hat er gesagt, wäre sie groß. Jetzt wissen wir aber immer noch nicht, wir müssen jetzt nach dem Durchmesser fragen. Das kriegen wir aber noch raus für euch. Ja, Yami, guckt schon mal. Ja, sie ist schon rund, eher eine runde Insel. Die runden Inseln sind berühmt im Bad Holm. Große, runde Inseln, also relativ rund. Ja, es ist ein bisschen wie eine Birne, aber eine runde Birne, also kräftige Birne, eine gut gewachsene Birne. Und als wir angekommen sind, hat uns der Chef vom Gästehaus abgeholt. Wir haben eine leckere Kokosnuss geschlürft, heute mal eine richtige gechillte Kokosnuss. Die Jammie kommt langsam auf den Geschmack. Korumba nennt man das. Korumba ist die Kokosnuss, die man trinken kann. Die wird oben aufgemachetet mit so einer Taktaktakt und dann kommt ein Loch rein und kommt ein Strohhalm rein und dann trinkt man die. Wir haben sie auf Goethe-Revolution-Strohhalm gepunkt. Auch viel umweltfreundlicher, das geht. So haben wir weniger Müll verursacht. Und dann sagte der Chef des Gästehauses, ob wir denn gerne schnorcheln gehen würden, weil wir sitzen hier. Das Gästehaus ist so gelegen, dass man wirklich direkt am Strand sitzt und auf eine unbewohnte Insel schaut. Die ist ungefähr, würde ich mal sagen, 300, 400 Meter entfernt. Das ist eine totale Traumkulisse. Und ungefähr 80 Meter vor uns geht es direkt zum Riff. Und dort hat er uns mitgenommen und gesagt, er will auch mit schnorcheln, er will sich jetzt bewegen, ob wir jeden Tag schnorcheln gehen, da will er mit uns immer mitgehen. Und hat noch seinen Bruder, einen kleineren Bruder von ihm mitgenommen, der wie ein Fisch im Wasser unterwegs war und der hat uns geführt, weil die Strömung ist relativ kräftig, das muss man sagen, deswegen auch wieder die Empfehlung, wenn ihr irgendwo schnorcheln gehen wollt, Fragt die Einheimischen nach dem besten Schnorchelpunkt, nach den sichersten Schnorchelzeiten. Fragt nach den Strömungen, überschätzt euch nicht selber. Die Malediven sind ein sehr strömungsreiches Gewässer. Es ist wichtig, dass ihr darüber Bescheid wisst, zu eurer eigenen Sicherheit. Es passieren immer wieder Unfälle, dass Menschen nicht vom Schnorcheln wiederkehren. In der Regel sind das Chinesen, die schlecht schwimmen können. Trotz alledem, seid gewarnt. Das ist wirklich nur zu eurer Sicherheit. Und der Schnorchelgang, der war cool, weil es sind doch einige Riffe von der Korallenbleiche betroffen auf die Malediven, das wisst ihr. Und wir hatten den Eindruck, dass hier wirklich minimale Beschädigungen am Riff zu finden sind. Es sind ein paar Agropora tot. Das kann man erkennen, aber trotz alledem eine Fischvielfalt, ein Fischreichtum, den haben wir selten gesehen in der letzten Zeit. Und ja, herrliche Sicht, 25 Meter, 30 Meter. Das Riff fällt nach unten hin wunderschön ab. Man braucht aber keine Angst haben, dass man richtig ins Blauwasser schaut. Man sieht schon immer noch den Grund, wie er langsam abfällt. Also es ist imposant und das hat was. Und die Strömung war, es ist so easy, man braucht noch nicht mal schwimmen. Man muss sich halt nur in der Strömung halten und dann wird man am Riff lang getragen. Und wer Lust hat, taucht halt mal ab und schaut sich das Ganze aus der Nähe an, macht ein Foto oder man bleibt halt oben. Ein paar schöne Caves waren auch da. Ja und schicke Überhänge, Caves. Die waren aber leider zu tief. Ich habe mal versucht, unter eine zu schauen, aber die waren dann schon fünf, sechs Meter und dann da runter zu kommen. Und ich tauche in der Regel, schnorchle in der Regel ohne Blei, weil man kommt zwar besser runter, wenn man so zwei, drei Kilo Blei mit hat, aber die Gefahr ist, dass wenn man dann unten ist, dass man sich überschätzt, zu lange unten zu bleiben und dann hat man nämlich dann doch, der Weg nach oben ist dann doch manchmal ganz schön lang und der, ja, wenn dann die Luft nicht mehr ausreicht, dann kann es unangenehm werden. Deshalb ohne Blei. Aber versuchen will ich es trotzdem mal oben, trotzdem mal, weil die Caves sind cool, die sehen cool aus. Das ist auch ein super Tauchplatz. In Kürze wollen die hier eine Tauchschule eröffnen. Im Moment gibt es auf der Insel aber nur 12 oder 13 Betten insgesamt. Zimmer, also 24, 26 Betten. Also das reicht noch nicht, um eine Tauchschule gewinnbringend zu betreiben. Aber in Kürze soll das passieren. Und von daher wird er hier auch ganz cool tauchen gehen können, wer das möchte. Auf jeden Fall, es ist so genial, dass man, ich kann nur noch sagen, das Gästehaus in Front, wirklich direkt am Strand und wenn man den Hompfstrand ins Wasser geht, hat man in 80 Meter einen Traumriff, kann man sagen. Und da waren wir heute und hatten einen richtig coolen Nachmittag. Dann haben wir erstmal unser Zimmer, sind wir unser Zimmer gemütlich bezogen, haben uns eingecheckt, haben ein bisschen was gearbeitet. Und jetzt sind wir auf der Runde, um die Insel zu erkunden. Auf der Runde passt der, weil die Insel ja rund ist. Also wir sind jetzt auf der Birnenrunde. Und wir finden es wieder cool, dass ihr mit dabei seid. Ihr hört übrigens einen Inselnauten-Podcast von den Malediven mit Yami und Toddy. Und wir sind auf Malos und wir erkunden für euch das Baa Atoll. Und nochmal, wir finden es cool, dass ihr mit dabei seid.
Tja, jetzt war der erste Teil von Malos. Schon wieder so lang und informativ, dass wir beschlossen haben, dass wir die Inseltour, also unseren Inselrundgang auf der runden Insel oder auf der birnenförmigen Insel im Baratol doch eine neue Folge packen. Und ja, wir sind also heute auf Malos angekommen und sind jetzt im Baratoll, also mittendrin im Baratoll, ganz in der Nähe von Daravando. Wir hatten eine recht kurze Überfahrt mit dem Speedboot unseres Freundes, der uns freundlicherweise nur den Sprit bezahlen lassen hat und wir waren vorher noch in der Lage, leckere Toli zu essen, den wir am Tag zuvor in Guldur auf dem Fischerboot gefangen haben und als wir hier angekommen sind, gleich so ziemlich eine Stunde nach der Ankunft, sind wir ins Wasser gesprungen mit dem Chef des Gästhauses. Der hat eine Schnorcheltour mit uns gemacht. Wir haben gesehen, was es hier so unter Wasser alles zu erleben gibt. Das war eine super Erfahrung, hat Lust auf Meer gemacht. Auf jeden Fall auf Meer unter Wasser. Ihr schaltet nächste Woche wieder ein, wenn es die nächste Folge von den Inselnauten gibt. Wenn wir unseren Inselrundgang auf Malos kompletieren. Und wir freuen uns riesig, wenn ihr bei iTunes eine Bewertung für uns hinterlasst. Wenn ihr bei uns im Blog vorbeischaut und mal erkundet, was es so alles Wissens- und Lesenswertes über die Malediven dort zu finden gibt. Und es hat Spaß gemacht und nächste Woche hören wir uns wieder. Alles Gute euch. Tschüss.