Wir haben etwas Zeit, weil wir unsere Fähre wechseln müssen. Die Hauptstadt des Süd-Ari Atolls Mahibadhoo und Umsteigehafen für alle, die das Atoll individuell erkunden wollen. Bei unserer Stippvisite wollen wir herausfinden, ob man auf der Insel auch Urlaub machen kann.
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Wir sind wirklich zu bedauern. Wenn ihr uns sehen würdet, wie wir jetzt hier ärmlich mit unseren schweren Rucksäcken am Strand unterwegs sind, das macht einfach keine Freude. Yami würde mich jetzt gerne wünschen, wenn sie könnte.
Ihr hört den Malediven Podcast von den Inselnauten...
Ein ganz kurzer Zwischenstopp heute auf Mahibado. Eine Fähre hat uns hierher gebracht und wir müssen mit einer anderen weiter. Wir haben zwei, drei Stunden Aufenthalt und die Zeit nutzen wir, um die Insel zu erkunden. Seid mit dabei bei einem neuen Malediven Inselnauten-Podcast. Ja, wir waren relativ pünktlich da nach vier Stunden Fahrt und warten jetzt auf unsere Anschlussfähre. Beziehungsweise die Fähre ist schon da, das war nämlich das Tolle. Wir konnten nämlich von der Fähre und unserer anderen Fähre das Gepäck gleich auf die nächste Fähre bringen, sodass wir uns keine Gedanken machen mussten, wo unser Gepäck bleibt. Das ist dort sicher aufgehoben, das ist uns auch von unseren Freunden empfohlen worden, dass wir das tun können, das könnt ihr auch machen. Wenn euch diese Gelegenheit geboten wird. Und wir haben dadurch die Möglichkeit, hier mal eine Runde durch die Inselhauptstadt des Ariatols zu drehen. Das ist keine lange Zeit, drei Stunden. Erstmal muss man uns erfrischen und eine Kleinigkeit zu uns nehmen. Wir hatten nämlich schrecklichen Hunger. Wenn man morgens so zeitig aufsteht, hat man nicht unbedingt die Zeit und die Lust, ein großes Frühstück einzunehmen. Deswegen haben wir hier ein leckeres Mittagessen oder Brunch. Haben wir gerade gemacht. Die Jammie hatte einen köstlichen Tonerfried Rice. Und der Toddy hatte eben gerade einen Chili Chicken mit vier ganz leckeren frischen Roshis. Das war köstlich. Wir haben zusammen keine 10 Euro bezahlt. Wir hatten jeder noch einen frischen Saft. Die Jammie hatte einen frischen Lime Juice. Ich hatte einen Orange Juice. Also beide frisch. Eine kleine Flasche Wasser war dabei. Und wir sind satt und wenn wir noch einen Kaffee getrunken hätten oder einen Tee als Dessert zum Beispiel, wären wir trotzdem noch so im Rahmen der 10 Dollar gewesen. Also, das wollte ich immer sagen, wir versuchen das immer wieder zu testen mit 10 Dollar, 10 Euro pro Mahlzeit. Auf den zu zweit ist völlig realistisch, es sei denn, ihr bestellt opulente Speisen. Wir hatten ein Auge auf eine Pizza, die wir auch bestellt hätten. Die hätte aber auch nur, gut, da wären wir um die 15 gelandet, weil Pizza ist relativ teuer. Wir sehen die hier so ein bisschen exotisch an und deswegen ist die hier relativ teuer. Aber die war nicht verfügbar, deswegen sind wir ausgewichen. Und ja, wir sind zufrieden. Der Kellner hat schlecht Englisch gesprochen, war ein bisschen schwierig zu erklären, was wir wollten. Aber jetzt sind wir satt und jetzt machen wir uns auf den Weg. Und schauen mal, glaube ich, das Wichtigste, was wir hier haben. Gästehäuser haben wir schon gesehen, aber das Wichtigste, was wir eigentlich sehen wollen für euch, damit wir euch sagen können, ob es sich lohnt, hier Urlaub zu machen, das Wichtigste auf einer Insel ist immer der Beach. Und da gehen wir jetzt mal hin. Das ist einer der großen Nachteile, wenn man die Insel zur Mittagszeit erkundet und tatsächlich schönes Wetter hat wie heute. Und dann auch noch ein Regenschauer heute Morgen, sodass die Luftfeuchte dementsprechend ist und wir dann über die Insel laufen müssen. Weil wir sie ja für euch erkunden wollen. Das ist der Nachteil. Deswegen machen wir sehr ungern Tagesausflüge. Es ist immer schön, auf einer Insel doch mindestens eine Nacht zu sein, dass man einen gemütlichen Spaziergang am Nachmittag oder frühen Vormittag machen kann. Dann hat man einfach das bessere Klima und es ist auch mehr Leben in den Gassen, kann man hier eher sagen. Sind ja sehr, sehr klein und ja, man erlebt letztlich auch mehr, aber trotzdem. Jetzt haben wir ihn. Den Fußballplatz haben wir schon gefunden und wir sehen und hören auch schon das Meer und auch schönen typischen weißen Malediven-Sand. Also ein Beach ist das auf jeden Fall. Wir wissen jetzt aber noch nicht, ob es der Guest Beach ist. Es sieht eher nicht so aus, als ob es der Bikini Beach wäre. Nein, würde ich nicht sagen. Na? Ja, das heißt ja noch, es geht ja noch um. Ja, dann müssen wir noch ein Stück vorkämpfen. Wir können ja dann an der oberen Spitze rumlaufen. Hilft ja nicht. Ich weiß, Frau, wir müssen tapfer sein. Andere besteigen den Kilimandscharo. Ja, das bin ja nicht ich. Sowas mache ich nicht. Ja, deswegen haben wir uns ja auch die Malediven als Bloggerland ausgesucht.
Wir sind wirklich zu bedauern. Wenn ihr uns sehen würdet, wie wir jetzt hier mit unseren schweren Rucksäcken am Strand unterwegs sind, das macht einfach keine Freude. Yami würde mich jetzt gerne wünschen, wenn sie könnte, dass der Kerl nicht das Speedboot bestellt hat und gleich direkt auf die Insel gefahren ist. Nein, wir mussten drei Stunden hierbleiben und müssen jetzt über diese blöde Insel latschen bei der Hitze mit diesen Rucksäcken. Stimmt's, Lavi? Also den ersten Beach haben wir gefunden. Der ist auf jeden Fall kein Bikini Beach, so viel wie wir auch wissen. Also so viel wie ich weiß, gibt es hier gar keinen Bikini Beach. Die Gäste, die hier Urlaub machen, die werden auf Sandbänke oder auf andere kleine Inseln in der Umgebung gefahren. Außerdem ist der Strand nicht sauber. Also nicht so, dass man hier Touristen, dass man das als Touristenbeach deklarieren kann. Ist eigentlich ein typischer, schicker Maledivenstrand. Man kann hier baden gehen. Man muss sich natürlich, wie auf einer einheimischen Insel üblich, dementsprechend kleiden. Also es darf kein Bikini sein, sondern man müsste mal auf unsere Infografik schauen, die das schön beschreibt, wie man sich am Strand kleiden muss und wie man das auch in einem malagivischen Dorf tut. Aber wir wechseln zur anderen Seite. Es ist immer lustig, wenn die Malagiver sagen, auf der anderen Seite der Insel. Zum Glück ist die Insel ja nicht rund. Hier wird gerade Zeug verwandt. Ich frage mal.
Diese Gegend? Ja, diese Gegend. Die andere Seite ist nicht für Schwimmen nötig. Nur diese. Okay. Und wo gehen die Gäste? Bringen die Gästehause sie woher? Zu welchen Orten? Andere Insel? Sandbank? Du musst sie fragen. Okay. Okay, danke.
Es ist tatsächlich dieser Strand, der andere ist es auf keinen Fall. Also haut uns jetzt nicht vom Hocker.
Wir schauen mal, hier ist ein Gästhaus. Ah ja, genau, hier sind wir vom Liberty-Gästhaus. Sonnenhüte gibt es an der Rezeption. Das macht auf jeden Fall einen aufgeräumten Eindruck. Und sieht schick aus direkt am Strand. Und jetzt gucken wir mal, wie es auf der Seite aussieht, weil wir sind ja schon wieder ein Stück gelaufen und es kann gut sein, dass hier auch sauber gemacht wird. Also hier kommt mal der Divenfeeling auf. Ja, das Müllproblem gibt es auf dem Malediven, wo mal was die Insel nicht selber produziert wird, wird halt angespült, wenn man es ordentlich sauber macht. Also man sieht immer mal wieder eine Red Bull Dose, eine Plastikflasche, altes Fischereizeug, alte Bojen. Naja, aber wir fragen hier mal und werden euch berichten, wie man hier auf Mahibadu als Touristurlaub macht. Wie man hier auch mit Bikini ins Wasser gehen kann. Also, bis gleich!
Jetzt haben wir jemanden fragen können, der sich hier auskennt. Es gibt vier Gästehäuser. Hier waren wir gerade an zwei. Amazing Novi Lu und Novi Lu. Sie sehen von außen, die machen richtig gutes Marketing im Internet. Ich kenne die schon sehr lange. Der kleine Beach, den sie hier freigeräumt haben, ist auch nicht mit Bikini zu benutzen. Wenn die, wie er sagte, wenn die Gäste woanders hingehen möchten, beziehungsweise wenn sie auf Excavation gehen, dann werden sie woanders hingebracht. Und da kann natürlich von der Sandbank auf dem Bikini gebadet werden. Hier gibt es noch, also es gibt insgesamt drei Strandabschnitte. Zwei haben wir jetzt gesehen. Den dritten schauen wir uns nicht mehr an. Ja, es ist schwierig. Wir halten uns nochmal zurück mit einem Resümee. Wir werden vielleicht noch, schaffen wir es noch jetzt, einen frischen Juice zu trinken in einem Hafen. Na? Und dann werden wir euch sagen, was wir final von der Insel halten. Also bis dahin!
So, also bevor wir das finale Resümee abgeben, wollen wir nochmal kurz erklären, wie man denn überhaupt hierher kommt. Also welche Bedeutung diese Insel überhaupt hat. Das ist verkehrstechnisch ein Knotenpunkt, wenn man mit der lokalen Fähre ins Süd-Ariatol möchte, also in den südlichen Teil des Ariatols oder in den nordöstlichen Teil des Ariatols, dann ist der Punkt, wo man umsteigen muss, in Mahibadu. Die Fähre von Male fährt morgens um 9 Uhr in Male, wahrscheinlich vom Willingilly Terminal, das ist zu vermuten, das wissen wir nicht, weil gewöhnlich fahren die Fähren vom Willingilly Terminal, die fahren nur Samstag, Montag und Mittwoch, sagt die Yami, in diese Richtung, in Richtung Mahibado und fahren an den Tagen Sonntag, Dienstag und Donnerstag fahren sie von hier, von der Mahibado wieder zurück nach Male. In Mahibado könnt ihr umsteigen und könnt einmal in den Süden des Ariat-Holz fahren. Die erste Insel ist Dangeti, die nächste Insel ist Digura. Dann kommt er nach Dido, nach Maamigili und dann endet die Ferien in Fenfushi. Nach Nordwesten sind wir jetzt gleich unterwegs, nach Nordosten sind wir gleich auf dem Weg nach Anyamedo und da halten wir vorher, glaube ich, nochmal in Omadu und dann gibt es noch Kunwurudu, Da gibt es noch eine andere Querverbindung.
Ja, die gibt es auch noch. Es gibt noch diese Querverbindung, die du mir gestern gesagt hattest. Dann fährt die Fähre wieder zurück von Hanjamido über Omadu zurück hier nach Mahibadu. Und von hier fährt sie dann rüber, die Querverbindung nach... Wir haben so viele Verbindungen gestern angeguckt. Irgendwas mit Ma. Madu. Mados. Ne, nicht. Und die fährt aber dann... Also die Verbindung ist erstmal... Wir wissen auf jeden Fall, dass die uninteressant ist. Deswegen kennen wir sie auch nicht, weil es auf der Richtung gar keine Gästehäuser gibt. Es gibt glaube ich welche in Kunborodo. Eins. Aber das ist noch nicht wirklich erschlossen. Also. Mandu. Ja. Mandu heißt der Ort. Das ist aber die Querverbindung. Im Grunde fahren wir jetzt mit dieser Fähre. Die kommt jetzt von dort, fuhr nach oben, jetzt wieder hier runter und wir fahren jetzt nochmal mit der nach oben, warum sie das auch immer so machen. Das ist eine Inna-Atoll-Ferry, die verbindet jetzt verschiedene Routen nochmal im Atoll. Also habe ich was Falsches gesagt, das ist die Fähre. Also es gibt praktisch zwei Inhaltollfähren, die von Mahibado bestiegen werden können, wo Mahibado Knotenpunkt ist. Da kommt gerade eine Fähre, das dürfte die Male-Fähre sein. Richtig, das ist die Male-Fähre, die kommt jetzt und mit der könnte jetzt, da steht jetzt die Fähre, mit der wir heute Morgen hier angekommen sind, die steht jetzt hier. Und die wartet auf jeden Fall, also wenn die eine halbe Stunde Verspätung hätte, die wartet wirklich in jedem Fall, weil die Leute sind auf diese Fähre angewiesen, sonst müssten sie hier übernachten, weil es fahren nicht zwei, drei Stunden später neue Fähren. Und von daher seid ihr mit der dann kurz vor Sonnenuntergang in, zum Beispiel in Fenfushi oder in Maamigili oder in Digoda. Wir würden, glaube ich, eher in Digoda aussteigen oder in Fenfushi, wenn unser Freund in Fenfushi wäre. So, aber wir machen uns jetzt auf den Weg nach Anyamedo. Und mein Resümee von Mahibadhoo ist, ich würde hier keinen Urlaub machen, so sage ich so klar und deutlich, wie ich es empfinde. Den Hauptgrund, es gibt keinen schönen Strand, der als Bikini-Strand benutzt werden kann. Und ansonsten verlässt die Insel für mich diesen typischen maledivischen Flair-Vermissen, den wir auf anderen Inseln doch des Öfteren wahrnehmen und uns einfach, wo wir uns in die Insel verlieben. Und das fehlt hier einfach. Dieser Flair fehlt mir. Wenn ihr mich fragen würdet, Dotti, wie schaut es aus? Ich habe mir ein tolles Gästehaus ausgesucht. Da würde ich sagen, schau doch mal nach einer anderen Insel. Das ist unsere ehrliche Meinung. Und da stimmt mir ja nichts so. Da nickt sie gerade. Von daher, wir versuchen euch ja immer so objektiv wie möglich zu beraten. Und von daher, ja, unsere Meinung zu Mahibadu. Schön, dass ihr mit dabei wart. Bei uns geht es jetzt nach Anjamidl. Tschüss.