Inselnauten Malediven Podcast

Inselnauten Podcast Folge 037 29.07.2018

MIP 037 - Hangnaameedhoo, schreibt man so wie man spricht

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Hinweis: Diese Folge ist schon einige Jahre alt. Inseln auf den Malediven verändern sich, manchmal sehr schnell, durch neue Bauprojekte, mehr Tourismus oder einfach den Alltag vor Ort. Einige Inseln, die wir früher gerne empfohlen haben, würden wir heute nicht mehr empfehlen, weil sie inzwischen unter Baulärm, Überlastung oder Massentourismus leiden. Wie es auf dieser Insel heute aussieht, können wir aus der Distanz nicht beurteilen. Nimm die Eindrücke dieser Folge deshalb als Momentaufnahme von damals, nicht als aktuelle Empfehlung. Für eine ehrliche, aktuelle Einschätzung sprich uns gerne direkt an.

Irgendwie unaussprechlich dieser Inselname. Aber am Namen soll es doch wohl nicht liegen. Auf geht’s nach Hangnaameedhoo. Was wir dort erleben und wie diese Insel auf uns wirkt, das erfahrt ihr in diesem neuen Inselnauten Malediven Podcast.

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Eine neue Insel, ein neuer Inselnauten-Podcast. Wir sind auf Hanjemido und nehmen euch mit auf Inseltour.

Ihr hört den Malediven Podcast von den Inselnauten...

Ja, ein neuer Inselnauten-Malediven-Podcast. Schön, dass ihr wieder mit dabei seid. Wir sind gestern auf der Insel Hanjamido angekommen. Jetzt fragt mich jetzt bitte nicht, wie man das buchstabiert, beziehungsweise man kann das buchstabieren, aber wie man es schreibt. Wenn ihr das lest, wird sich das sehr kompliziert anschauen, wenn ihr das in den Shownotes, beziehungsweise in der Podcast-Beschreibung lesen werdet. Also man spricht es Hangnaameedhoo. Das G, was man da drin sieht, das ist nur so stimmenlos gesprochen, wie man das so schön mal in der Schule gelernt hat. Es ist eine Insel, die noch zum südlichen Ariatoll gehört, obwohl sie meines Erachtens schon über die Mitte hinaus, müsste eigentlich zum mittleren Ariatoll gehören. Das gibt es aber gar nicht, weil das Ariatoll ist geteilt in Nord- und Süd-Ariatoll. Es ist wenige Minuten oder der zentrale Punkt, um sie zu erreichen, ist Mahibadu. Das ist die Hauptstadt des Ariatols. Diese Insel erreicht man sehr gut mit der lokalen Fähre. Ja, also wir sind von Mahibadu mit der lokalen Fähre hier innerhalb von einer knappen Stunde hier gewesen. Mit einem Speedboot geht das auch recht flink. Man hat uns 25 Dollar angeboten für das Speedboot, für beide, um uns aus Mahibadu abzuholen. Das haben wir aber nicht wahrgenommen, weil wenn ihr den Mahibado-Podcast gehört habt, dann werdet ihr wissen warum, weil wir wollten die Gelegenheit wahrnehmen, diesen Zwischenstopp, diesen Stopover dazu zu nutzen, um uns auf der Insel umzusehen und euch einen Eindruck von Mahibado zu geben. Jetzt sind wir aber auf Hangnaameedhoo und haben heute, also gestern, wann sind wir angekommen? Späten Nachmittag? Ne, nicht am Mittag sind wir angekommen. Wir sind schon schwimmen gewesen. Es gibt hier einen Bikini Beach, der lustig abgetrennt ist. Also man sieht ganz deutlich, dass es ein Bikini Beach ist. Wenn ihr bei Google mal schaut, da über Google Maps ist der abgebildet. Das seht ihr, da sind links und rechts Wände gebaut. Ein Sichtschutz. Ein Sichtschutz, damit die Locals, also die Malediva, euch nicht auf den Bikini starren. Und deswegen, der ist nicht wirklich breit, der ist keine 100 Meter breit. Wir sind in einer Nebensaison hier, das heißt die Gästehäuser sind nicht wirklich gebucht im Moment und das bedeutet auch, dass nicht viele Gäste da sind und wie viele Leute waren vielleicht gestern am Beach? 10, 15 sind überhaupt mit uns und es war gemütlich. Es ist halt ein bisschen komisch, sich so eingefärbt zu fühlen, aber es ist auf jeden Fall ein Malediven-Feeling. Man kann schön ins Wasser gehen, schicker Strand. Keine Steine, kein Korallen-Rubble, kein Seegras vor allem nicht. Wir haben es noch nicht ausprobiert zu schnorcheln. Wir müssen mal schauen, ob wir das schaffen, weil das Wetter im Moment auch nicht ganz so besonders ist. Aber es sind Korallenblöcke dort, das Riff ist auch nicht weit. Wir haben Leute schnorcheln sehen. Also mit Sicherheit gibt es dort auch das eine oder andere von der Unterwasserwelt zu sehen. Der Weg dahin von den Gästehäusern vom Dorf zum Strand von uns dauert so reichlich fünf Minuten. Den fanden wir nicht prickelnd, weil der ging direkt durch eine Bootswerft. Und das war unangenehm, weil erstens wird gearbeitet und zweitens gucken die Arbeiter immer. Und irgendwie hat das kein Flair, von einem Gästehaus durch fast so eine Fabrik zu laufen, bevor man dann am Ende am Strand ist. Das ist nicht so schick. Wir haben gesucht, ob es einen Alternativweg gibt. Das wollen wir heute noch auskundschaften. Aber der wäre dann länger und ob das dann wieder in eurem Sinne ist, das müsst ihr dann letztlich selber entscheiden, wenn ihr euch dafür entscheiden solltet, hier Urlaub machen zu wollen. Gästehäuser haben sowohl zehn an der Zahl. Hatte ich schon gesagt und es gibt vier Restaurants in einem müssen wir essen beziehungsweise möchte man gerne, dass man isst das gehört zum Hotel, zu unserem Gästehaus, es hat kein eigenes kein eigenes Restaurant, aber der Besitzer des Gästehauses besitzt auch das Restaurant also richtet man dort Frühstück für uns aus, wenn wir auf Half oder Fullboard werden, auch die anderen Mahlzeiten gestern wurden wir bei Anreise gefragt, was wir zum Abend essen wollen. Da wurde das schon vorbereitet und wir nicht so lange warten mussten. Wir hatten einen doch leckeren maledivischen, also wir hatten einen leckeren Curry, einen Fischcurry mit Reis. Wir haben auch gesehen, dass die Preise in, wir waren jetzt in drei verschiedenen schon, wir haben es schon geschafft, drei verschiedene Cafés oder Restaurants, wie die heißen, zu besuchen und die Preise variieren nicht wirklich. Also sind ja, durchschnittlich muss man sagen, sind nicht überteuert, sind aber auch Wir haben schon günstigere Inseln gesehen und es scheint auch keine Zwei-Klassen-Politik zu geben, dass Touristen mit höheren Preisen abgerechnet werden. Das vermuten wir jedenfalls. Das können wir nur vermuten, das ist immer schwierig. Normalerweise ist es, wenn ihr nur eine Dollar-Karte hingelegt bekommt, dann könnte es sein, es gibt noch eine Local-Karte, die andere Preise ausweist. Aber die wird man euch nicht geben, die wird man eher so tun, als wenn es sie gar nicht gibt. Das ist uns jedenfalls passiert, obwohl wir sie sogar noch in die Wehe bestellt haben. Aber das ist halt dann mal so. Es ist aber trotzdem nicht wesentlich teurer, also maximal 50% teurer. Wenn ihr sonst für 10 Dollar Abendessen würdet, wenn es günstig wäre, sind es halt 15. Und wenn ihr richtig zuschlagt mit Vor- und Nachspeise, sind es dann vielleicht 20 oder 25. Das sind für die Malediven immer noch annehmbare Preise so und wir machen jetzt auf den Weg und gucken mal ein bisschen wir waren heute Morgen schon an einem Strandstückchen das war schick, da konnten wir so schön Muscheln sammeln und ja die muss man natürlich wieder alle weglegen wir dürfen ja keine Muscheln von den Malediven mitnehmen aber das war schick wir haben ein bisschen Instagram Story gemacht vielleicht hat es jemand gesehen es ist ein gemütlicher kleiner Local Beach auch an dem Strand an dem wir jetzt sitzen die Malediver haben es nicht im Griff mit ihrer Ordnung und man sieht immer wieder Plastikflaschen. Das ist auch ein größeres Bojenstück einer Aufschütte. Wer schon mal auf den Malediven war, weiß, dass die Strände immer wieder aufgeschüttet werden müssen, weil die Malediven ja in Bewegung sind. Das ist so ein Schwimm... Wie sagt man das? Ein Schwimmboje, die diese Rohre im Wasser hält. Die können die Rohre umschließen. Eigentlich ein schönes Bild, so mit dem Blau, das Rot, müssen wir mal ein Bildchen machen für euch, ist trotzdem nicht die, die, ist halt ein Fremdkörper, aber farblich passt er sehr schick zur blauen Farbe des Wassers. Yami ruft mir gerade noch zu, es sind vier Stunden von Male nach Tanjamedo und auch natürlich zurück und dann wenn er von Male, dann, also ihr müsst dann noch mal die Stunde rechnen, wenn er morgens ankommt, fährt die Fähre in Male 9 Uhr los, hatten wir schon gesagt, ist dann um 13 Uhr noch was hier, fährt dann gleich weiter, umsteigen geht dann recht flink, gibt es keinen großen Aufenthalt in Mahiwado und dann nochmal eine Stunde, also reichlich 5 Stunden seid ihr dann auf Hanyamedu. Hält doch noch in Omadou die Fähre auf dem Weg, wenn man von Mahiwado kommt. Omadou hat auch Gästehäuser, ist uns von unseren Freunden nicht unbedingt empfohlen worden, wir sollten unbedingt nach Hanyamedu, wir haben keine Zeit nach Omadou zu fahren, aber Insel soll ähnlich sein, soll auf jeden Fall auch einen schönen Strand und Tundi haben. Müsst ihr einfach mal schauen, was ihr dort an Infos findet oder ob es uns vielleicht doch mal dahin versteht. Wir machen uns auf jeden Fall jetzt auf, erkunden ein bisschen die Insel, was in unserer Macht steht, schauen, welche schicken Strände es hier noch gibt, irgendwelche Highlights, die erwähnenswert sind. Ansonsten ist es hier chillig, typisch local. Ein riesiger Banyan Tree, den sehen wir hier gerade, der vor der Mosk steht, also im Garten der Mosk. Ihr hört die Kölz, also ihr hört auf jeden Fall, wir sind auf dem Malediven, wir flunkern euch nichts vor. Hier ist auch der Friedhof mit Steinchen, der ist hier zugewachsen, der wird nicht mehr benutzt. Und ja, schick, dass ihr dabei seid und wir erkunden für euch weiter Hanyamedu.

Jetzt haben wir den Weg zum Bikini Beach gefunden. Wir haben uns von der anderen Seite angeschlichen. Der ist deutlich länger, aber deutlich natureller. Man kann komplett durch den Waldjungel laufen, empfiehlt sich Schuhe anzuziehen. Die hatte man natürlich wieder keine an. Ich weiß noch gar nicht, wie ich zurückkomme. Wir werden wahrscheinlich dann doch durch die Bootswerft hier zurück müssen. Weil bei Ebbe könnten wir auf jeden Fall am Strand langlaufen. Aber im Moment haben wir keine Ebbe. Und zwischendurch war auch so viel Schutt am Strand das glaube ich auch nicht, dass das ewig gegangen wäre irgendwann hätte man einen Wald gemusst ja, den müsste man austesten also man kann dann einen Wald ausweichen gibt es immer wieder kleine Stichwege wo man in den Dschungel zurückkommt es ist 10 Minuten Fußweg von der Seite sind zwei Gästehäuser an so einem kleinen Mini-Beach natürlich kein Bikini-Beach aber von da aus hat es 10 Minuten gedauert, bis wir hier waren und hier ist ein kleines Tundi Tundi, zur Erklärung, das ist eine Sandbank, die Malediver benutzen das Wort eigentlich immer so für die Spitze der Insel, da wo ganz viel Sand ist und da wo sich die zwei Strömungen treffen, also wo die Wellen, kennt das diejenigen, die auf den Malediven waren wissen wovon ich rede, wenn das Wasser dann so eine Sandzunge umspült, das sieht total cool aus und ja, auf der Insel haben sie das auch so gebaut hier, dass das direkt zum Sonnenuntergang scheint. Die Natur hat das so gebaut, dass das direkt zum Sonnenuntergang scheint. Schaut. Und ja, wir haben gerade geile Instagram-Stories gemacht. Die sehen total genial aus. Also wer uns immer noch nicht auf Instagram folgt, ist selber schuld. Der verpasst eine ganze Menge, wie geil das hier live auf den Malediven sein kann. Und wir sind jetzt auch am Bikini Beach. Wir haben auch keine einzige Familie gesehen, die kurz vorm Sonnenuntergang schon wieder gegangen ist. Also wir waren hier ganz alleine, konnten romantisch in den Sonnenuntergang schauen. Wir gucken noch, wir sehen immer noch Licht. Das ist jetzt, glaube ich, die, was für eine Stunde ist das? Man sagt doch immer, wir hatten doch schon mal erzählt. Die Irina weiß das besser. Unsere Schwiegerschwester weiß das. Da gibt es doch die blaue Stunde, die goldene Stunde und die rote Stunde und die orange Stunde und Nein, nein. Wer das wieder genau weiß, der kommentiert das, schreibt uns mal eine Mail, dass wir das genau wissen. Es gibt ja auch einen tollen Artikel irgendwo zu, den ihr uns mal verlinken könnt. Wir sind auch lernwillig. Von daher, helft uns doch einfach. Alles wissen wir auch nicht. Ja, aber es ist cool hier. Man konnte, wie gesagt, ganz genial den Sonnenuntergang anschauen. Das schickste Ereignis auf den Malediven. Und wenn der Strand dazu noch schick ist, dann macht es einfach nur Spaß. Mehr wissen wir noch nicht von Hanjamedo. Ein Freund von uns hat geschrieben, während der Zeit jetzt gerade, dass die Insel historisch bedeutend wäre. Die sie hier? Ja, Kudo hat das geschrieben, aber wir haben ihn gefragt. Das konnte er mir jetzt aber so ad hoc nicht beantworten. Mit dem telefoniere ich heute Abend. Ich werde ihn mal dazu befragen und vielleicht noch was nachliefern. Aber was wir bisher von der Insel gesehen haben, ja man kann hier Urlaub machen. Auf jeden Fall. Ja, wir haben schon schönere Inseln gesehen, aber es ist... Wenn man jetzt hier Abend am Strand sitzt, ist man auf die Malediven und was will man mehr? Lagune ist sauber, ordentlich, wo man baden geht. Ja, also ihr seid auf den Malediven. Das Einzige, was mich ein bisschen stört, ist, dass der Bikini-Biet hier so eingefärbt ist und dass hier, wenn man den jetzt in Beschlag nimmt, jetzt sind gerade Liegen aufgebaut worden für morgen früh bereits. Also das machen natürlich nicht die Urlauber und das machen auch die Gästehausbesitzer. Das machen hier die Bangladesi, die hier in den Gästehäusern als billige Arbeiter unterwegs sind. Das gibt es ja überall auf den Malediven, auch in den Ressorts. Die haben das schon für ein Gästehaus, das sich hier so ein bisschen vorgedrängelt hat. Nimmt hier den Dreiviertel des Strandes fast ein. Für wie viele Liegen sind das jetzt? Eins, zwei, drei, vier? Zehn. Zehn, ja. Zehn Liegen. Da ist ein Dach gebaut worden. Ich habe das fotografiert. Könnt ihr euch in den Shownotes angucken. Hier auf der Seite, wo wir unsere Liegen bekommen könnten. Also wir könnten morgens zum Beispiel Bescheid sagen. Dann macht uns unser Bangla, der hier im Hotel, im Gästehaus bei uns arbeitet, zwei liegen mit Sonnenschirm zurecht und Handtücher macht er wohl auch drauf und das wüssten wir dann, dass das für uns ist und spätestens auf den Handtüchern steht ja unser Hotel steht dann wieder das Hotel drauf, also ist ein Branding drauf und es ist auch ein Unterschied, das gibt es auch auf manchen Inseln ist es so, dass man sich seinen einfach seinen Platz sichern muss Toro zum Beispiel war das so ein riesiger Strand, ein super Schattenbereich dahinter da waren Hängematten, zwar nicht alle intakt, aber es gab Liegen, es gab einen schönen Strandbereich und da stand immer nur Toru Beach drauf und nicht Gästehaus sowieso, Gästehaus sowieso. Da musste einem wer zuerst kommt, mal zuerst, aber am Ende, am Tag über verlief sich das immer und wir waren zur Hochsaison da, die Insel war gut besucht. Es war nicht so, dass wir uns da besser übereinander gelegen hätten. Ganz im Gegenteil. War auch schick und chillig. Aber wir wollen nicht von anderen Inseln reden, wir reden von der und das ist das, was wir Im Vergleich wären nicht die Inselnauten, wenn wir euch nicht erklären würden, welche Unterschiede wir finden zu den einzelnen Inseln, damit ihr letztlich die richtige Wahl trefft für eure Urlaubsinsel. Jetzt kriechen auch die ganzen Krabben wieder rauf. Also die Strandkrabben waren auch im Dschungel, waren auch Krabben. Die haben auch geraschelt, das sind Landkrabben, die gehen nicht ins Wasser oder nur vereinzelt, keine Ahnung. Aber jetzt, wenn es dämmert, ist hier richtig was los am Strand. Das sind die, die Land- und Wasser leben. Und da gibt es ja welche, die nur im Wasser leben. Ja. Oder zumindest hauptsächlich. Ja, auf jeden Fall ist hier jetzt richtig Betrieb gerade. Die sind froh, dass die Touris alle weg sind. Die haben uns noch nicht bemerkt. Die haben uns nicht bemerkt, nee. Wir sind ja keine Touris mehr. Wir sind ja schon so oft auf dem Maldivian unterwegs. Unsere Freunde sagen auch immer, Toddy, yummy, you are half Maldivian. Für uns ist das eine Auszeichnung. Ja, das war es erstmal aus Hangnaameedhoo. Schön, dass ihr mit dabei wart.

Wir hatten euch ja gestern noch versprochen, es soll an Hangnaameedhoo noch eine historische Seite zu finden sein. Und wir haben gestern Abend tatsächlich mit unserem Freund telefoniert und haben, er hat uns gezeigt, gesagt, wo wir hingehen müssen und wir sind jetzt hier. Das ist eine kleine alte Moschee, eine Moschee, die auch umbaut ist. Hier jedenfalls sieht man es nicht. Wir können hier leider, es sind auf jeden Fall auch Schnitzereien draußen dran, aber die ist umbaut worden nochmal, oder? Ja, sieht so aus, ja. Zum Schutz sind auch Korallensteine verwendet worden, hier als Sockel. Und hier ist begraben worden Sultan Ibrahim III. Kalafano, nennen sie den. Ja, das ist Kalafano Sultan. Fragt uns jetzt nicht, wer das ist, aber auf jeden Fall ist das seine Grabstätte. Und wann ist der begraben worden? Er hat regiert von 903 bis 1017. Das ist aber nicht die christliche Zeitrechnung, sondern in der christlichen Zeitrechnung ist es von 1585 bis 1609. So zeitig wurden nämlich die Malediven noch gar nicht vom Islam bekehrt. So und hier haben wir auch noch ein Grab. Aber das ist nicht... Was the brave servant of Sultan Khalafanu who fought at his side against the Malabar enemy and gave his life to Sultan das ist sein treuer Weggefährte, sein servant, also sein Diener im gleichen Kampf ist der hier auch gestorben Sultan ist beim selben Kampf gestorben das ist hier eine kleine niedliche Moskau direkt an dem Friedhof, wo wir es gestern schon gesagt haben der so toll zugewachsen ist. Und hier ist ein Dokumentenraum, nennt sich das. Hier sind alte Schriften an den Wänden, da kommt man aber nicht rein. Selbst wenn wir reinkommen würden, könnten wir es nicht lesen, weil es entweder in Arabisch ist oder in Dewehi, in altem Tana. Aber es hat auf jeden Fall was. Auch der große Banyan Tree hier daneben, der sieht auf jeden Fall, Gefällt uns. Gefällt mir schon fast besser als in die Dhiffushi, aber als in Fenfushi, wo ihr ja diese ganz, auch diese alte Mosk mit den tollen Korallencarvings, mit den Verzierungen, Korallensteinverzierungen sehen könnt. Aber hier, der Friedhof, das klingt sehr romantisch. Die alte Mauer ist so schön vermost, überall sind Blumen angepflanzt, hier ist alles schön gehakt, haben wir in Fendt-Fuschie auch nicht gesehen. Der war ein bisschen, kam mir zwar aufgrund seiner Bedeutung ein kleines bisschen verwahrlost vor dort. Da lag sehr viel Müll direkt im Friedhof in Fendt-Fuschie. Ich habe einige Sachen selber aufgelesen. Also mir gefällt es hier. Wenn ihr in Hanjamedo seid, dann schaut nach dem großen Banyan Tree. Wenn ihr ankommt am Hafen, am äußeren Hafen, müsst ihr nach rechts und dann seht ihr das schon. Und da, wo der Friedhof ist, ist der große Banyan Tree. Dahinter steht ein Gebäude, was eindeutig einen historischen Touch hat. Wir sind gestern zu weit außen lang gelaufen und deswegen konnten wir das nicht sehen.

Ja, hat echt was hier, diese Schaukel. So, und wir machen uns auf. Der alte Stein sieht aus wie ein Opferstein. Das wird es nicht sein hier hinten sind auch noch Spezialgräber hier hinten stehen auch noch welche sind aber nicht beschriftet ist auch interessant, dass es hier Beschriftungen gibt in Fenfushi zum Beispiel da ist auch noch eins also die ist schön eingefasst, sehr sauber und aufgeräumt Blümchen gepflanzt die geben sich Mühe das ist eine kleine historische Städte in der Sehenswürdigkeit auf Hangnaameedhoo die wir jetzt für euch besichtigt haben und ein paar Bilder haben wir gemacht, die findet ihr in den Shownotes. Und wir gehen jetzt arbeiten. Ja, watudu, Kekurani sagt man da auf Maledivisch.

So, wir erkunden weiter Hangnaameedhoo. Und was uns hier aufgefallen ist, eigentlich auch schon auf Mahibado aufgefallen ist, da war der Strand ähnlich an manchen Stellen. Und wir kennen das auch schon aus die Dhiffushi. An einigen Stellen ist es auch ähnlich. Aber so extrem. Ja, so extrem wie hier ist es uns noch nicht aufgefallen. Wir haben auf Google Maps, wir gucken uns immer an, welche Teile der Insel haben wir jetzt noch nicht gesehen. Ich meine, so groß sind die ja nicht. Und haben hier von oben einen schönen Strandabschnitt gesehen, der einladend aussah, um ihn zu erkunden oder vielleicht ein paar schicke Bilder zu machen. Aber als wir angekommen sind, hat er sich nicht als schick entpuppt, weil hier liegt alles voller Korallenschutt. Und das, also man erwartet eigentlich jetzt den schönen abfallenden Sandstrand, aber Pustekuchen, alles voller Korallensteine, richtig große Steine. Auch wenn man ins Wasser, zum Wasser zu, werden die Steine immer kleiner. Ja, wenn immer mehr durchrubbelt da. Aber man sieht es in der Lagune, am Boden ist auch alles voller. Alles voller Korallenschutt. Ja, wir fragen, ich meine, man sieht, dass hier stark, wenn hier Wellen sind, dass hier auch das Meer recht hoch schlägt nochmal und das auswäscht. Aber natürlich sieht es auch nicht schön aus. Da liegt natürlich auch wieder eine ganze Menge Müll dazwischen und auch ein paar Abfälle, geschnittene Äste und Bäume. Also es sieht nicht schick aus. Also der Strand hat überhaupt gar nichts Schönes. Aber wir wollten jetzt mal wissen, wo kommt dieser Korallenschutt überhaupt her? Weil man könnte vermuten, so wie das hier alles am Ufer gleichmäßig verteilt ist, dass der dafür da sein kann, dass er die Insel beschützt. Also denken wir, dass das von Menschenhand gemacht ist. Aber dem ist nicht so. Wir haben hier die Einheimischen befragt, die Einheimischen, die Inselbewohner befragt. Und die haben uns gesagt, dass das tatsächlich vom Meer gekommen ist. Wir können uns das nicht vorstellen, weil die Lagune, also ich, beziehungsweise ich kann mir das überhaupt nicht vorstellen. Die Lagune ist flach, die ist so flach, dass ich bestimmt 50 Meter laufen muss, um mich bis zur Brust im Wasser zu stehen, wenn ich noch weiter. Und wenn ich denke, dass dann so viel Schutt hier angespürt werden muss, welche Kräfte hier gewirkt haben müssen zeitweise, dass das hier alles ans Meer gespürt werden kann. Du meinst an den Strand? An den Strand gespürt werden kann. Also, das ist hier eine Besonderheit, wie gesagt, sieht nicht schick aus, wenn ihr das seht. Woanders wird dann immer noch so ein bisschen Bauschutt gleich noch mitverteilt, weil es liegen ja schon Steine, können wir ja noch ein paar Menschengemachte mit dazu machen. Sieht dann ja noch schrecklicher aus. Also es gibt tatsächlich Strandabschnitte auf dem Malediven, auf anämischen Inseln, die sehen hässlich aus. Wir stehen gerade an einem. Ja, Yami steht gerade vor einem Nussbaum, einem maledivischen Nussbaum. Da gibt es Nüsse, die sind, ich weiß nicht, wir haben euch das glaube ich schon mal erklärt, Und Nüsse, die fallen dann irgendwann runter, die werden getrocknet, die Schalen werden getrocknet, die werden dann ganz, das wird dann schwarz und so groß wie eine Walnuss, nur ein bisschen länglicher. Die werden dann so dunkelbraun und die Frauen knacken jede einzelne Nuss mit einem scharfen Messer auf und hervorkommt, wie kann man das vergleichen? Eigentlich so ein Stift schon fast, so ein Stift, ein Nussstift. Ähnlich, also eher wie eine ganz, ganz schlanke Mandel, würde ich sagen. Ja, aber sehr schlank, also eine sehr schlanke Mandel. Und die Nüsse, dadurch, dass die so aufwendig produziert werden müssen, indem jeder einzelne Nuss ja geknackt werden muss, kosten richtig viel Geld, so ein kleines, also richtig viel für maledibische Verhältnisse, zwei, drei Euro. Ja, aber die sind ja schon geknackt. Aber wenn wir einen Beutel Haselnüsse kaufen, die sind auch geknackt, die sind aber maschinell bzw. Industriell ja schon hergestellt. Also aufgebrochen. Das ist hier nicht der Fall. Diesen Nüssen wird besondere Kraft zugesprochen. Wieso alles was auf den Malediven wächst irgendwie besondere Kräfte haben soll? Die Malediven haben nicht viel und was sie dann haben hat dann wenigstens gleich besondere Kraft. Das ist ganz wichtig. Da haben wir unsere Inseltour für heute schon beendet. Den Strand den wir uns angucken wollten, der war nicht wirklich ein schicker Strand. Zum Tundi wollten wir nicht gehen, weil es ist heute viel zu bewölkt, dass man einen schicken Sonnenuntergang fotografieren kann. Außerdem haben wir noch ziemlich viel Arbeit für unseren Dreh mit Arte und Discovery Channel. Da müssen wir noch eine Präsentation vorbereiten. Ich muss noch ein paar Videos schneiden. Von daher haben wir entschieden, dass wir uns vor die Computer setzen und arbeiten. Und morgen ist ja noch ein Tag. Und vielleicht erleben wir was. Aber die Insel ist auch nicht so groß, dass man hier so viel machen kann. Und die wichtigen Sachen haben wir eigentlich alle schon gesehen.

Und sowas ganz Spezielles, Kontakt zu Menschen, kriegen wir auch nicht. Es sind keine Touristen da. Wir sind völlig alleine in unserem Gästehaus. Ja, für heute war es das erstmal ruhig und chillig auf dem Malediven ihr hört vielleicht gerade wieder Muisin anfängt wie die Muisine angefangen haben zu rufen wir haben gerade Prayer Time, die Sonne geht gleich unter und wir hören uns morgen wieder

unser letzter abend ja der letzte tag in Hangnaameedhoo geht zu ende wir hatten noch mal einen wunderschönen sonnenuntergang und sehr sonnige nachmittag vorangestellt wobei chic baden waren noch ein bisschen knackig schocken alle dieben bräune gekriegt haben wir haben noch was raus gekriegt für euch und zwar gestern haben wir euch erzählt der korallen schutt Und am Strand haben uns zwei unterschiedliche Leute erklärt, dass das Meer angebracht hätte von alleine und das da wäre. Völliger Quatsch, sagt heute jemand, der gut Englisch spricht und mit dem wir heute fast den ganzen Vormittag zu tun hatten. Der hat uns erklärt, dass hier zwei große Hafenbecken sind. Die sind vor einigen Jahren hier angelegt worden. Die braucht man, damit man die Inseln ordentlich mit dem Boot befahren kann, dass man auch wirklich anlegen kann. Das sind, kann man sich wirklich so wie Vierecke, wenn ihr euch das mal bei Google Maps anguckt, so wie Vierecke angesetzt an die Inseln. Davon gibt es hier zwei an der Zahl.

Das Gestein, was dort rausgebaggert wurde, um diese Becken zu schaffen, hat man am Strand aufgeschüttet, damit die Insel vor Erosion geschützt werden soll. So, das war die Erklärung dafür. Also sie ist tatsächlich von Menschenhand zum Schutz der Insel, so wie wir das auch vermutet haben, passiert. Was ihr hier klopfen hört übrigens nebenbei, das sind Leute, die bauen Donis. Wir sind gerade hier am Strand. Donis sind die typischen maledivischen Boote, die Holzboote. Hier stehen 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8 Boote am Strand. Alle im Trocken-Dock, also alle aufgebockt. Und die werden hier repariert. Das sind alles alte Donis. Da es ein neues, glaube ich, oder? Ne, die werden eigentlich alle hier repariert, aufgemöbelt. Tuning will ich nicht sagen, aber die werden einfach hier wieder seetüchtig gemacht. Die sind alle in die Jahre gekommen. Das ist euch nicht wundert. Sieht nicht unbedingt schön aus. Hatte ich euch am Anfang schon gesagt, ist der Weg zum Bikini Beach. Wir haben jetzt einen gefunden, wo man direkt am Strand, also an der anderen Seite der Boote laufen kann. Also wenn man jetzt auf die andere Seite schaut, Richtung Meer, sieht man die Boote gar nicht. Man sieht auch den Müll nicht, der da rumliegt. Also eine willkommene Ablenkung. Und das Tuckern, was ihr hier im Hintergrund hört, was vielleicht immer lauter wird, wenn wir in die Richtung laufen, das sind die Fischerboote, die nachts auf fahrt gehen und teilweise auch zurückgekommen sind die riff fischerboote sind schon wieder da die fischen heute nicht das sieht so aus muss wahrscheinlich auch ein erdbeer und flut zusammenhängen und aber die großen die da krach machen die gehen heute nacht auf tonner fischer fischerei also über den mann wollte ich euch noch was erzählen der uns das mit dem Korallengestein erklärt hat. Der hat hier einen kleinen Shop, sitzt da unscheinbar drin. Der war mal ganz freundlich die letzten Tage, bei dem haben wir immer unser Wasser gekauft. Und der hat uns erklärt, er hat uns dann in sein Nachbarzimmer gerufen. Und wir haben uns schon gewundert, da waren überall Bilder ausgestellt. Der ist Maler, kann man sagen. Ja, der malt maledivische Szenarien, maledivische Eindrücke von Inseln. Inseln, Strand, Meer, Palmen, das typische Maledivenbild eben. Ja, eigentlich das, was der Thuri mit nach Hause nehmen möchte, damit er ein Andenken hat. Wir haben uns schon gewundert, bei uns im Zimmer, im Gästehaus, hängt auch ein Bild. Das hat uns so doll nicht gefallen. Das hängt aber damit zusammen, das hat er uns dann erklärt, der hat die Bilder für einen sehr geringen Preis sehr schnell malen müssen und so sehen sie auch aus. Also da fehlt so ein bisschen die Kreativität, wo der Maler sich Zeit lässt, das auf sich wirken zu lassen. Aber, ja, er macht doch kleine, er hat ganz viele Bestellungen, alle Souvenirs shoppieren, Inseln, die haben alle, die beliefern eher mit Bildern, macht auch kleine Scheiben aus Baumholz, die er bemalt für die Touristen. Also der ist kreativ. In den Chonots habe ich sein Atelier, jetzt fährt er gerade hier vorbei, fährt gerade mit dem Moped vorbei, habe ich sein Atelier fotografiert in den Chonots, da könnt ihr auch ein paar Bilder drauf erkennen und da kriegt ihr mal einen Eindruck davon. Ja, unser Resümee von Hangnaameedhoo. Uns hat es gefallen. Vier Tage haben ausgereicht, dass wir uns einen Eindruck von der Insel verschaffen konnten. Wer hier Urlaub machen will, findet hier eine reichliche Anzahl an Gästehäusern. Findet ein Bikini Beach, der, den wir finden in der Hochsaison, ein bisschen zu klein geraten ist. Wir hoffen, dass das vielleicht mal erweitert wird. Wasserqualität hier auf der Insel übrigens auch zum Duschen. Super frisch, super leckeres Wasser sogar. Nicht mal müffelt, gar nicht. Und ja, wir empfehlen euch die Insel. Ist eine Insel, die sich relativ schnell erreichen lässt, günstig über die Transportmittel, lokale Fähren von Mahle. Morgens haben wir euch am Anfang alles genau erklärt. Und ist halt keine Insel, der wir jetzt fünf Sterne geben würden. Aber auf jeden Fall eine Reise wert. Und ihr wart dabei bei einem neuen Inselnauten Malediven Podcast mit Yami und Toddy. Wir waren auf Hanjamedo unterwegs. Wir fanden es wieder super, dass ihr mit dabei wart. Wir freuen uns über eure Bewertungen bei iTunes. Wir freuen uns über Besuche unseres Blogs, wo euch noch mehr Erklärungen gegeben werden über Individualreisen auf dem Malediven. Und wir freuen uns auch, wenn ihr wieder einschaltet den nächsten Podcast. Bis bald!

Y & T
Wer wir sind

Yami & Toddy

Hinter den Inselnauten stecken wir zwei. Seit fast 30 Jahren sind wir auf den Malediven unterwegs, über 130 Inseln haben wir selbst besucht. Wir teilen echtes Wissen aus erster Hand statt Hochglanzversprechen, weil die schönste Reise die ist, die wirklich zu dir passt.

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