Inselnauten Malediven Podcast

Inselnauten Podcast Folge 047 28.10.2018

MIP 047 - Himmafushi, nicht weit vom Schuss

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Hinweis: Diese Folge ist schon einige Jahre alt. Inseln auf den Malediven verändern sich, manchmal sehr schnell, durch neue Bauprojekte, mehr Tourismus oder einfach den Alltag vor Ort. Einige Inseln, die wir früher gerne empfohlen haben, würden wir heute nicht mehr empfehlen, weil sie inzwischen unter Baulärm, Überlastung oder Massentourismus leiden. Wie es auf dieser Insel heute aussieht, können wir aus der Distanz nicht beurteilen. Nimm die Eindrücke dieser Folge deshalb als Momentaufnahme von damals, nicht als aktuelle Empfehlung. Für eine ehrliche, aktuelle Einschätzung sprich uns gerne direkt an.

Mit dieser Folge komplettieren wir die Inseln in der Nähe der Hauptstadt Malé. Himmafushi fehlte uns dazu noch und wir nutzen die Gelegenheit zu einem Besuch. Am Ende waren überrascht, dass die Insel wirklich nicht weitab vom Schuss ist

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Unsere letzte Insel in Malenähe steht heute auf unserem Podcast-Programm.

Ihr hört den Malediven Podcast von den Inselnauten...

Wir sind auf Hema Dhiffushi, der letzten Insel in der Nähe von Male. Wir bereiten uns seelisch und moralisch schon auf die Abreise nach Sri Lanka vor, weil unser Visum so einfach nicht verlängert wird. Wir hatten da gedacht, dass das mit weniger Problemen behaftet ist, aber da wir sowieso nach Sri Lanka wollen, jetzt haben wir entschieden, das jetzt gleich im Anschluss zu machen. Wir waren ja von Ferido abgereist, haben die Schwiegerschwester zum Airport gebracht, leider, sind dann aber gleich schnurstracks, sind nicht in der Hauptstadt geblieben, sind dann schnurstracks nach die Dhiffushi gefahren, haben da Freunde besucht, haben uns da noch eine arbeitsreiche Zeit gemacht, haben nochmal geschaut, was dort auf der Insel alles Neues passiert ist, so viel war es nicht. Von daher, es gibt einen Podcast über die Dhiffushi, den ihr ganz am Anfang unserer Folgen findet. Ich glaube, das war Folge Nummer 11 und das war, glaube ich, der Name, wo ist der Haken an die Dhiffushi? Das könnt ihr euch anhören, die ist ein bisschen zusammengebastelt, aber gibt doch sehr schöne Infos für die Insel, war einer der ersten Aufnahmen, die wir damals gemacht haben, aber war dann später veröffentlicht, aber das nur mal so am Rande. Ja, die Himmafushi liegt auf der Fährlinie auch Richtung Tifushi. Das heißt, man erreicht Himmafushi von Male, wie viele Minuten ist man da unterwegs? Nach reichlicher halbe Stunde, glaube ich, ist man da mit der lokalen Fähre. Danach kommt die Insel Hura, danach kommt Tolusto und dann ist man in Tifushi. Und dann ist auch jetzt nicht unbedingt wichtig zu gucken, wie lange die jetzt fährt, weil wir haben es ja schon gesagt, weil wir es ja auch wissen. Aber Yami guckt gerade mal in unserem Transferguide nach. Dafür haben wir das ja, damit wir selber auch gucken können, weil wir können alle Fahrpläne gar nicht im Kopf haben. Wer den übrigens haben will, den gibt es bei uns auf der Insenauten-Webseite. Käuflich zu erwerben, es ist der einzige Transferguide, den es überhaupt gibt für die Malediven. Wir aktualisieren den auch regelmäßig, das heißt, wer den kauft, der kriegt auch regelmäßige Updates. In der Regel sind das halbjährliche Updates. Ab und zu gibt es mal so kleine Veränderungen, die wir dann mitbekommen. Wo wir dann aber auf jeden Fall ein Newsletter rausschießen und sofort Bescheid geben, dass ihr euch die neueste Version downloaden könntet, falls denn Bedarf besteht. Also zwischen Marle und Himmafushi ist man eine Stunde unterwegs. Eine Stunde, das ist doch gut, dass ihr nochmal geguckt habt. Ja, würde ich auch sagen. Zwischendurch liegen nämlich eine ganze Menge Ressorts noch auf dem Weg, bevor dann die erste Insel kommt. Und dann, wie gesagt, danach... Einschließlich Flughafeninsel. Ja, die kommt auch noch mit dabei, ja, richtig. Sieht man auch schön auf der Karte hier. Also denkt dran, wenn ihr günstig reisen wollt, muss man ein bisschen die Werbetrommel rühren für unseren Malediven Transfer Guide. Eine wirklich effektive Hilfe für eure Reiseplanung, wenn ihr on budget auf dem Malediven unterwegs sein wollt. Also Himmafushi, wir wollten uns die Insel anschauen, waren nicht wirklich auf dem Programm, weil wir schon nicht besonders keine tolle Erwartungshaltung hatten. Was die Insel angeht, weil wir ein bisschen enttäuscht wurden von den anderen Inseln. Ihr wisst, was wir über Tolusto gesagt haben. Ihr kennt unsere Meinung über Hura. Und hier in Maafushi ist ja noch ein Stückchen näher an Male dran. Und ja, deswegen, ja, wir haben ein Ticket-Gesthaus erwischt, muss man sagen. Das Gesthaus macht auf den ersten Eindruck, ersten Blick einen stylischen Eindruck mit ganz viel LED und alles schick und neu. Mit indirekter Beleuchtung und ganz vielen Schaltern und ganz viel Schickimicki. Aber wenn man dann den zweiten Blick hinschaut, dann sieht man, dass ganz viel, es ist wirklich extrem schlecht verarbeitet wurde in den Bädern, ganz viele Fugen nicht ordentlich gemacht wurden. Und einige Lichtschalter. Ja, hier guckt irgendwas raus und da ist irgendwie eine Leiste nicht mehr richtig dran. Schon am Anfang oder gar nicht dran gemacht. Also sehr oberflächlich gearbeitet. Man hat dann gesehen, dass man ganz schnell, schnell, ganz schnell... Ja, so eine husch husch Arbeit. Ja, es sieht immer noch schön aus und es ist bestimmt immer noch eins der besten, glaube ich, am Platz. Aber ja. Wir empfehlen ja die Insel sowieso nicht, das wollen wir auch wieder gar keinen großen Hehl drum machen, weil alle Inseln, die in der Nähe von... Gulli haben wir euch ja gesagt, die ist auch ganz nah an Male, die ist wiederum in die andere Richtung, Richtung Süden, also Richtung Südmaler, toll, die ist empfehlenswert, die hat sich irgendwie so isoliert und sauber und schick gehalten. Ja, das kann man so sagen, aber Himmafushi hat so einen starken Einschlag von Male. Wir fühlen uns hier eigentlich nicht sonderlich wohl. Wir haben versucht, die Insel zu erkunden. Man kann sie nicht umlaufen, das ist schon nicht möglich. Also ich finde, es hat irgendwie sowas zwar irgendwie Leeres, weil man sieht irgendwie wenig Leute auf der Straße, finde ich, aber irgendwie ist es alles so ein bisschen kühl und abweisend und was mir am wenigsten übrigens gefällt wegen jetzt Erkunden, ist natürlich diese riesige reclaimed area, die sie haben. Also dieses ein großes, ein riesen, da muss man ja nicht hin. Also wir sind da, da stößt man dann drauf, wenn man, wenn man an der Stelle, wenn man an der Stelle ankommt, dann will man eigentlich weiterlaufen und sieht aber ein riesiges Wüstenstück vor sich, was dann auch befestigt ist mit Strand. Und mit Schild, dass man auch nicht weiterlaufen darf. Also das ist ja dann, sollte ja, da durfte man nicht. Da sind auch, da ist auch eine, da ist eine Sicherheitseinrichtung. Ich glaube, was es genau ist, haben wir immer noch nicht rausgekriegt. Aber ja, da kommen wir nämlich schon zum nächsten Punkt, was uns unangenehm aufgefallen ist. Es hat immer geknallt, komisch, als wir da am Hafen unterwegs waren. Da knallte es immer und es hörte sich an wie Schüsse. Ja, tatsächlich Schüsse, weil ganz in der Nähe, also die Nachbarinsel ist ein Ausbildungszentrum der maledivischen Polizei oder auch Armee oder das ist ja sowieso da alles eins, ist ja alles sehr kleines Land, also Armee und Polizei. Da ist eine Schießanlage und da wird regelmäßig geschossen und das hört man dort. Das ist extrem, ja, die ballern da wirklich. Also man hat das, ist einfach ein komisches Gefühl, wenn man nicht weiß, was das ist und man hört da auf jeden Fall Schüsse und das relativ nah, das ist irgendwie eigenartig. Ja, also das hat man auch sonst auf einer Malediveninsel relativ wenig geschossen, eigentlich gar nicht. Es ist auf jeden Fall sehr, sehr komisch. Negativ aufgefallen. Beach haben wir uns natürlich angeguckt. Ganz wichtig, klar, wir wollen ja baden gehen und wir wollen ja eventuell ein Hausriff, was wir beschnorcheln können, aber mit beiden Ansagen Pustekuchen. Also ich muss sagen, der Beach, die Jungs dort haben sich ja versucht, dort Mühe zu geben. Ja, die, die Wassersportzentren, gerade die sind auch immer die, die sich eigentlich Mühe Also als wir dort vorbeigelaufen sind, da war das so, dass wir gesehen haben, dass sie dort Hütten aufgebaut hatten und auch schon welche fertig waren. Schattenspenderhütten. So einen Aussichtsturm haben sie gerade gebaut für den Baywatch, der dort über die Lagune gucken kann. Ja, aber wenn man dann trotzdem genau hinschaut, ist es so, man kann nicht wirklich also man kann natürlich ins Wasser, man kann überall auf dem Maldiven ins Wasser, aber man hat nach zwei Metern, glaube ich, schon Seegras, ganz extrem, man hat viele Steine, war kein einladender Beach, nicht das, was man kennt. Es war einfach dreckig. Ja, war auch so eine stehende Lagune, wo auch viel Algen da waren. Also war nicht, nein, wir sind nicht baden gegangen hier. Leute, wir waren nicht baden, wir sind auf dem Maldiven und sind hier nicht baden gegangen. Wir sind noch nicht mal am Beach gewesen, also zum Hinlegen oder sowas. Dass man sich gesonnt hat. Wir haben tatsächlich nur gearbeitet, haben hier im Innenhof des Gästehauses gesessen, die meiste Zeit verbracht und haben uns eigentlich so die Zeit vertrieben, weil wir die Insel erkunden wollten und wissen wollten, ist Hema Dhiffushi eine Reise wert. Und ja, ist es definitiv nicht. Wir waren auch am, wir haben uns Restaurants angeschaut, in eins wollten wir dann gehen, sind wir dann aber letztlich gar nicht, weil es so weit weg war, da hinten an dem Stückchen, wo so eine dicken Big Mama da versucht hat, uns zu überreden, da zu essen und, aber letztlich sind wir am Hafen gelandet und da war eine Atmosphäre von Menschen, die waren alle sehr unangenehm und haben alle sehr düster reingeschaut. Also wir kennen das halt, wir vergleichen das halt von anderen Inseln und es war eine sehr unangenehme Atmosphäre, wir haben uns dort nicht wohl gefühlt und haben dann, ja, wir sind auch angesprochen worden, das war, oder uns ist nachgerufen worden in Italienisch, ob wir nicht, das haben wir dann im Nachhinein für uns so übersetzt, dass wir die Souvenirs kaufen wollen. Es gibt auch auf der Insel überall riesige Werbeschilder, die darauf hinweisen, da ist ein Souvenirshop und da ist ein Souvenirshop. Das ist natürlich wiederum dem geschuldet, weil so viele Ressorts in der Nähe sind, die dann auf Daytrips oder auf kleine Island-Hopping-Touren geschickt werden und dann gehen die Leute dort alle überteuerte Souvenirs einkaufen und darauf sind die ausgelegt. Und wir passen halt in deren Touristen-Raster und dann klickt bei denen ein Schalter und dann müssen die ihre Routine ablaufen lassen und uns halt in ihre Shops irgendwie kriegen. Das fanden wir unangenehm. Also das war nicht toll. Und ansonsten, ja, wir haben uns halt die Insel angeschaut. War wichtig, dass wir sie gesehen haben. War wichtig für euch, vor allem, dass wir euch ein Feedback geben können, dass wir wirklich da waren. Und es gibt auch, wir haben auch, auch wenn man sich die Satellitenbilder angeschaut hat vom Riff, es gibt nichts in der Nähe zum Schnorcheln, alleine schon in die Lagune zu gehen, hat uns wie gesagt nicht eingeladen und wenn ein Riff da gewesen wäre, hätte man das gesehen, dann hätten wir uns vielleicht aufgemacht und wären ins Wasser gegangen, aber wer auf der Insel Urlaub macht, der kriegt dann diverse Ausflugsangebote und wird dann halt zu Riffen gefahren, das heißt, Das heißt, es ist dann nicht vom Strand möglich, sondern ihr geht dann halt auf dem Boot und werdet dann irgendwo hingefahren. Das kostet dann extra Geld. Es gibt aber auf jeden Fall einen Bikini Beach, das sollte man gesagt haben. Und es ist eine Insel, die ebenfalls wie eine Reihe von den anderen, also auf jeden Fall zwei andere Inseln an der Strecke, eine Surferinsel ist. Also eher vorwiegend auch die, das merkt man immer dann an den Hotelnamen oder Gästehausnamen. Und es ist halt immer Surf irgendwas. Und das sind halt Surferinseln. Man hat dann am Bikini Beach lagen ein paar Mädels, wo ich dann dachte so, na, die Männer sind gerade beim Surfen. Vielleicht oder so. Aber ansonsten, das war es. Also ich glaube, zwei Mädels waren am Strand, als wir da gelaufen sind. Ja, dann haben wir Surfer getroffen. Die waren zum Essen da. Das waren auf jeden Fall auch Surfer. Also die werden dann wiederum ja, Ähnlich wie ihr das auch in dem Podcast von Tolusto gehört habt, die werden dann mit dem Boot rausgefahren und das Boot bleibt dann dort mehrere Stunden. Die können dort surfen, Wellen reiten und gehen dann wieder aufs Boot, können auch zwischendrin aufs Boot, können dann eine Kleinigkeit essen. Solche Ausflüge werden dann von den Gästehäusern angeboten. Dafür muss man wiederum sagen, also das ist dann tatsächlich der positive Punkt auch dieser drei Inseln, wenn man Himmafushi, Hura und Tolusto mal zusammenfasst. Die Futschi ist da zu weit weg, aber diese drei Inseln bieten halt Möglichkeiten, diese berühmten Surfpoints in der Nähe von Male anzufahren. Es gibt noch mehr Surfpoints auf den Malediven, die aber alle nicht in Malenähe liegen. Es gibt noch eine berühmte Gegend, die ist ganz, ganz im Süden der Malediven, da muss man hinfliegen. Da gibt es gar keine Fähren oder irgendwas. Die Infos findet ihr übrigens auch bei uns in der Website. Die sind im Wiki. Könnt ihr dort nachschauen. Da habe ich auch einen sehr guten Artikel verlinkt von einer Surferin, die sich auf den Malediven sehr gut auskennt im Bereich guter Surfspots. Also in dieser Richtung ist Himmafushi dann natürlich eine Möglichkeit, Urlaub zu machen. Aber da muss man sagen, von den drei Inseln dann die schlechteste Wahl. Also dann würden wir da eher noch Tolusto oder Hura. Ja, ist halt vom Strandabschnitt ist es da eher Tolusto, der schöne große Strand, wo die ganzen Gästehäuser sind. Das muss man jetzt mit einfließen lassen, muss man tatsächlich ehrlichkeitshalber so sagen. Ja, und von dem halt, wie man sich dort halt, ja, auch durch die Gästehäuser und dann halt von den Angeboten der Restaurants und so weiter ist Tolusto dann schon die erste Wahl, finde ich. Ja, aber wir machen ja jetzt keine Werbung für Tolusto, wir machen keine Werbung für Hura, sondern wir sind jetzt gerade, wollen auch keine Werbung für Himmafushi machen, sondern das ist eine reine Info dafür, für euch, dass ihr das wisst. Also, wir machen jetzt Folgendes, wir packen unsere Sachen fertig und wir machen uns auf zurück. Wir müssen noch zwei Nächte in Male sein. Wir gucken noch mal, vielleicht kriegen wir unser Visa tatsächlich noch verlängert. Wir haben noch nicht alle Chancen aufgegeben. Ansonsten kommen wir wieder zurück, weil wir haben noch ganz viel vor. Wir haben noch ganz viele Inseln bei uns auf dem Plan, die wir erkunden wollen. Und ja, aber wir sind da noch nicht böse. Da müssen wir tatsächlich einen Zwischenstopp in Sri Lanka machen. Wir haben da auch Freunde, die wir besuchen können. Also, wir schauen mal, wo ihr den nächsten Podcast oder wo der nächste Podcast aufgenommen ist. Wir sind Yami und Tolli. Wir verabschieden uns erstmal für heute. Wir fanden es prima, dass ihr wieder mit dabei wart. Daumen hoch, Likes und was ihr alles so Gutes für uns tun könnt, wenn euch der Podcast gefallen hat. Instagram, unsere Facebook-Gruppe sei zu erwähnen, die mal die Geheimtipps, wo ihr auch ganz viele Infos über Budgetreisen kriegt. Und ja, wie gesagt, bis bald. Tschüss! Tschüss!

Vielen Dank.

Y & T
Wer wir sind

Yami & Toddy

Hinter den Inselnauten stecken wir zwei. Seit fast 30 Jahren sind wir auf den Malediven unterwegs, über 130 Inseln haben wir selbst besucht. Wir teilen echtes Wissen aus erster Hand statt Hochglanzversprechen, weil die schönste Reise die ist, die wirklich zu dir passt.

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