An jedem letzten Samstag im März wird überall auf der Welt die Earth Hour begangen. Wir sind auf einer Insel im Südlichen Ari Atoll und wollen wissen, was da auf den Malediven passiert. Außerdem erfahrt ihr, warum manche Inseln eine eigene Uhrzeit haben und das die Umwelt auf den Malediven, z.B. durch die Schaffung künstlicher Inseln massiv geschädigt wird und auch das Plastikmüll dringend wieder mit nach Hause genommen werden muss. Weiterhin erfahrt Ihr, dass jeder der auf die Malediven reist, schon vorab sein Umweltbewusstsein hinterfragen muss, damit sein ökologischer Fußabdruck im Land nur geringe bis gar keine Spuren hinterlässt.
Es gibt übrigens hier einen Artikel über unser Coral Doctors Project und ein Video:
Wir freuen uns über Eure aktive Unterstützung unseres CORAL DOCTOR Projekts:
https://www.betterplace.org/de/projects/64435-ausbildung-von-korallengartnern-auf-den-malediven
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Und wir werden jetzt mal schauen, wie viele Inseln tatsächlich das Licht ausschalten, weil das wäre dann für uns ein Spektakel wert, weil wir können das hier wunderbar kontrollieren.
Ihr hört den Malediven Podcast von den Inselnauten...
Heute ist Earth Hour und wir stehen am Strand und schauen uns an, wie das ganze Spektakel auf die Malediven stattfinden wird.
Genau, dazu müssen wir euch natürlich erzählen, was die Earth Hour überhaupt ist. Aber wir sind gerade eine Minute noch. Wie spät ist es? Guckst du mal. Ah, wir sind noch drei Minuten. Drei Minuten haben wir noch Zeit, euch wenigstens zu erklären, was das ist. Wir haben ja erklärt, dass du das gelesen hast. Ich habe nur kurz überflogen. Ja, immerhin, du hast überflogen. Ich habe noch nicht mal angesetzt. Seit 2007 gibt es das. Über zehn Jahre schon. Es ist erdacht worden von der WWF Australia. Und zwar geht es da um Awareness-Bildung in Richtung Klimaschutz und Energiesparen. Und dazu sollen an einem Tag im März alle Lichter ausgemacht werden, also Strom sparen. Für eine ganze Stunde, von 8.30 Uhr bis 9.30 Uhr, überall auf der Welt. Also dann natürlich zeitversetzt, aber... Ja, habt ihr das auch gemacht? Macht ihr das immer an einem Tag im März? Letztes Jahr war es der 25. Am 2000. Am 2. Ja. Und dieses Jahr ist es der 24. Genau. Oder heute mal am 24. Ja. In Deutschland übergehen sie das heute, weil sie da heute, machen sie glaube ich heute Sommerzeitumstellung. Da schalten sie eine Stunde das Licht aus. Ja, also das Interessante, warum wir das jetzt für euch als Podcast festhalten, ist, weil wir sehen, wie viele Inseln sehen wir? Eins, zwei, drei, vier, fünf. Genau. Genau, jetzt hier hinten sehen wir 6, 7, 8, vielleicht 9, wenn das da hinten nochmal eine andere Insel ist, ist nicht ganz zu sehen. Genau, wir müssen noch ein Stückchen laufen, weil da verdeckt ein Baum das. Und wir werden jetzt mal schauen, wie viele Inseln tatsächlich das Licht ausschalten, weil das wäre dann für uns ein Spektakel wert, weil wir können das hier wunderbar kontrollieren. Und ob sich vielleicht auch auf der Insel was abschaltet. Auf so einer Malediven ist das einfach. Eigentlich braucht man dann nur den Generator ausschalten. Dann hat keiner irgendwelchen Strom mehr. Wir wissen, dass in Ukulas heute das Licht ausgeschalten wird. Das wissen wir ganz genau. Da sind 1200 Kerzen gekauft worden für diese Stunde. Die sollten auch unbedingt da bleiben. Aber die Korallen haben gerufen nach Digura. Und deswegen erleben wir das hier von Digura aus.
Und Ja, wir schauen mal, weil die Inseln, die das tatsächlich machen, setzen auch ein Zeichen für Umweltbewusstsein. Jetzt gucken wir. Hier haben wir eine gute Sicht, genau. Hoffen, das ist nicht zu windig für euch. Vielleicht wird es auch nur ein Mini-Podcast, weil keiner ausschaltet. Das wäre jetzt eigentlich soweit. Ja, also hier wird fleißig nicht ausgeschaltet. Ja, also da brennen noch alle vier. Die sehen wir jetzt zur linken Seite, sind noch alle vier Inseln komplett beleuchtet. Und auch noch weiter im südlichen Ariatoll zwei Ressorts, ein riesig großes Ressort davon, eine einheimische Insel, noch eine einheimische Insel. Und ja, wir haben eine komplette Beleuchtung. Ich kenne die Uhren da falsch. Das Lustige ist übrigens, wenn wir zwischendurch erzählen, es gibt tatsächlich Malediveninseln, die haben ihre eigene Uhrzeit, die haben ihre eigene Zeitrechnung. Da wird die Uhr bis zu zwei Stunden, haben wir das jetzt schon, vorgestellt. Oder vorgestellt. Oder? Du überlegst mal. Ich erkläre, dass wir am Äquator sind und dass hier Tag und Nacht gleiche ist. Das heißt, die Sonne geht hier immer morgens gegen 6 Uhr auf und geht so kurz nach 6 wieder unter. Das heißt, wir haben immer 12 Stunden Tag und 12 Stunden Nacht. Sprich, die versuchen das zu verlängern. Das heißt, die stellen, die wollen, wenn die Menschen morgens aufstehen, also so um 8 Uhr, ist die Sonne gerade aufgegangen. Ja, genau. Das heißt, die haben sie zurückgestellt.
Sie haben ein tolles Verständnis dafür. Nein, sie stellen sich vor. Genau, ist selbst so. Die Uhr geht ein paar Stunden vor bei denen. Sozusagen, also eine oder zwei Stunden vor. Damit die Gäste länger Tageslicht genießen können. Weil wenn man jetzt bis morgens um 10 schläft, dann ist ja um 18 Uhr schon wieder Schicht im Schacht. Da hat man nur noch, wie viel? Acht Stunden Helligkeit. Aber wenn man jetzt um 10 Uhr aufsteht und die Sonne um 8 Uhr ist aufgegangen, weil man ja die Zeit verstellt hat, dann hat man in Wirklichkeit noch 10 Stunden Licht. Ein bisschen eigenartig, wenn man auf einer Malediveninsel ist und man abends um 8 geht zum Abendessen und die Sonne geht gerade unter. Das ist eine sehr eigenartige Vorstellung, weil wir kennen die Malediven so, dass man so gegen 6 den Sonnenuntergang genießt, sich dann gemütlich fertig macht und dann so gegen 8 bei kompletter Dunkelheit zum Abendessen geht. Also man muss dazu sagen, das sind nur Ressorts, die das machen. Ja, das machen nicht die Malediven selber. Das machen auch keine einheimischen Inseln selber, sondern es ist tatsächlich so, dass die in den Ressorts, dass die das einfach, ja, das legen die fest. Das ist dann die Inselzeit. Und damit muss man dann leben. Für uns war das mal lustig, als wir mit den Korreloctos durch die Gegend gereist sind. Da haben wir innerhalb von zehn, zwölf Tagen, glaube ich, waren wir auf vier Inseln. Und zwei Inseln hatten, glaube ich, unterschiedliche Zeitrechnungen zwischendrin. Und wir mussten immer wieder umschalten. Und bei der einen Insel haben wir das schon fast verteilt. Morgens früh Wecker stellen, zeitige Transfers morgens. Das war irgendwie, war das ein Desaster. Ja, bei der einen Insel wurde die Zeit tatsächlich nämlich zurückgestellt um eine Stunde. Da war praktisch eine Stunde näher an der europäischen Zeit, glaube ich. Und dadurch sind wir letztlich... Ich kann das nicht mehr mit Bestimmtheit sagen. Wir können euch jetzt auf jeden Fall mit Bestimmtheit sagen, dass jetzt hier... Was denkt ihr, wie viele Lichter jetzt ausgegangen sind hier um uns herum? Also erstmal auf der Insel, auf der wir selber stehen, ist nichts ausgegangen. Neben uns ist ein Hotel mit bunt beleuchteten Palmen und ja, eine ganze Menge Schickimicki-Beleuchtung. Da ist immer noch alles an. Also auf der Insel selber hier passiert gar nichts. So und es ist wirklich erschreckend weil auf allen anderen Inseln ist auch nichts passiert es leuchtet überall wenn man auch alles komplett beleuchtet man hätte wenigstens erwarten können dass so ein bisschen was ausgeschalten wird also dass man wirklich mal sieht oder wenigstens für ein paar Minuten aber nichts kein Zeichengesetz ja das ist wirklich schade Also ich weiß, wir, also letztes Jahr waren wir ungefähr um diese Zeit auch nochmal für das Projekt unterwegs. Und da war in einem unserer Ressorts wurde das angepriesen, dass sie die Earth Hour begehen. In Santa Rasfushi war das. Also es gibt tatsächlich Ressorts, die machen das. Die können, man kann das auch auf eine schöne Art und Weise lösen. Aber da jetzt gerade auf den Ressorts Abendbrotzeit ist, also das wird das Dinner eingenommen. Wäre das natürlich äußerst geschäftsschädigend, wenn man jetzt auf einmal im Restaurant das Licht komplett ausmachen würde. Man findet den Weg zum Buffet nicht mehr, müsste alles mit Candles beleuchten, hat vielleicht keine Möglichkeit mehr, irgendwelche Sachen zu erhitzen, weil die Kaffeemaschinen nicht funktionieren. Und dann kann man natürlich den 5-, 6-, 7-, 8-Sterne-Urlaubern auf dem Malediven nicht den Service bieten, den sie ja für tausende Euro erwarten. Von daher, entschuldigt meinen Sarkasmus, aber da ist so eine Earth Hour eher sehr geschäftsschädigend. Wo wir genau bei dem Thema sind. Wie gesagt, es geht nur darum, das Licht auszuschalten. Das wäre schon ein Schritt gewesen. Es geht auch nur darum, das Licht... Sorry. Also wenn Sie dann tatsächlich nur das Licht ausschalten im Restaurant und das Ganze mit einer schicken Candlelight-Beleuchtung... Ja, es gibt heutzutage so schöne LED-Beleuchtungen. Die könnte man jedes Jahr wiederverwenden. Also LED-Kerzen, meine ich jetzt aber man findet ja auch andere schicke Sachen kleine Beachfackeln oder so toll, die Restaurants sind alle offen das heißt, da kann man wirklich ein ganz tolles Ambiente schaffen aber tja, sehr schade was müssen wir jetzt? Wir müssen auch irgendwas ausschalten ich schalte mein Handy aus in unserem Zimmer haben wir auf jeden Fall alles ausgeschaltet Ja, das nochmal gemacht. Und ich schalte jetzt mein Handy aus. Also das Licht von meinem Handy schalte ich auch aus. Hier wollen sie uns lächerlich machen. Aber vielleicht könnt ihr uns ja mal eure Erfahrungen mit der Earth Hour mitteilen. Würden wir uns freuen. Weil wir selber haben es auch noch nicht live erlebt. Wir haben immer wieder davon gehört. Komischerweise nie in Deutschland. Nee. Aber auf den Maldiven immer wieder. In Deutschland tatsächlich auch begangen wird. Aber ich glaube nicht ordentlich. Also das ist eher von WWF-Mitgliedern, die das dann versuchen zu begehen. Und dann auch in Berlin, wo es da irgendwas am Brandenburger Tor, was die machen. Aber ich weiß nicht genau, ob die das irgendwie sonst weiter promoten in Deutschland. Aber das wäre interessant mal zu hören, ob das jemand schon mal mitgebracht hat. Ja, erlebt hat, in welcher Art er es erlebt hat. Und wie er das empfunden hat, dass tatsächlich so eine Art Bewusstseinsbildung schafft, dass man sagt, jetzt ist alles dunkel und man spart tatsächlich in diesem Zeitraum Strom. Also wir hätten es jetzt gerade erlebt, wir hätten uns wirklich gefreut. Aber wir müssen sagen, im südlichen Ariatoll auf den Malediven findet keine Earth Hour statt. Man denkt vielleicht darüber nach, aber es ist in der Tat so, dass hier nichts ausgeschalten wird. Und das finden wir schade. Weil ja auch gerade der Energieverbrauch, der Ausstoß von CO2 natürlich extrem zur Klimaerwärmung beiträgt. Und Klimaerwärmung bedeutet auch, dass die Ozeane, also der CO2-Gehalt in der Atmosphäre bedeutet unter anderem auch, dass die Ozeane immer saurer werden. Die Korallen können mit dieser sauren Umgebung auch nichts anfangen und werden damit zusätzlich unter Stress gesetzt, können sogar deshalb mit einer Übersäuerung sterben. Und daher sehen wir das natürlich auch gerade von diesem Punkt. Wir hatten heute auch eine Frage, wir waren heute mit zwei Deutschen auf dem Boot unterwegs, als wir hierher gefahren wurden und wir haben uns gewundert, wieso es eigentlich so wenig Solarenergienutzung auf den Malediven gibt, wo doch hier am Äquator die Sonne so oft scheint und immer scheint. Und da musste ich die Malediven ein bisschen in Schutz nehmen, weil wir haben jetzt erst auf zwei Local Islands erlebt, dass in den Powerhäusern Solarpanels installiert werden. Also es kommt. Ja, es ist tatsächlich im Kommen, weil was hier an Diesel verbrannt wird auf den Inseln, um die Generatoren am Laufen zu halten, ist extrem. Und gerade die Tageslast kann man recht gut abfedern, indem man mit Solarenergie arbeitet. Und wir kennen Ressorts, die ihre Energie, die Solarenergie nutzen, um ihren warmen Wasserverbrauch damit zu deckeln. Das wiederum ja auch möglich ist, weil so ein warmer Wasserbehälter die Energie doch länger speichert. Gerade hier, wo es so warm ist, also wo wir ja keine starke Isolierung dieser Tanks brauchen und da genügend Energie eingefahren wird. Aber es gibt auch andere Möglichkeiten, wie sie dann halt Kühlwasser zum Beispiel nutzen. Also das erhitzte Wasser. Es gibt Generatoren, die auf Inseln tatsächlich sehr, sehr heiß werden können und die werden mit Wasser gekühlt. Und dieses Kühlwasser wird dann dazu verwandt, wiederum das Brauchwasser zu erhitzen. Oder beziehungsweise der Kreislauf, der Kühlkreislauf für die Generatoren wird dann zum Warmwasserverbrauch. Das ist dann unser Warmwasser dort. Genau, das gibt es auch. Es geht doch so, dass es immer mehr Ressorts, also die Raub, die immer mehr ist. Es gibt Regeln, die die Ressorts einhalten müssen in ihrer Müllentsorgung, in ihrer Abwasserentsorgung. Weil wenn hier jeder baut und tut und lässt, was er gerne will, dann ist das ein Umweltdesaster, was wir hier sowieso schon haben, weil hier so viele Inseln gebaut werden, also so viele Inseln zur Ressource umstrukturiert werden. Extrem viele Wasserbungalows in die Lagunen gestellt werden. Und Inseln gebaut werden tatsächlich. Und tatsächlich, das Schlimme jetzt dazu, es werden Inseln einfach aufgeschüttet mit Lagunensand. In der Nähe von Male gibt es eine Inselkette, die miteinander verbunden ist. In der berühmten Embudo-Lagune gibt es eine richtige Verbindung von mehreren Ressorts, die auch miteinander verbunden sein sollen. Das Konzept ist auch so gemacht, dass man von Ressort zu Ressort gehen kann oder gefahren wird, mehr oder weniger. Wenn man sich dann überlegt, also erstens ist es ganz extrem schädigend für die naheliegenden Korallenriffe, weil durch die Sandaufschüttung extreme Sedimentation im Wasser entsteht. Das heißt, es wird ja Sand aufgewühlt. Ganz viel und ganz starke Sandbewegungen finden dort im Wasser statt. Ganz feiner Sand wird durch die Meereströmungen weggetragen und legt sich ganz häufig auf dem Riff wieder nieder. Der Sand ist ja nicht intelligent und sagt, ich gehe jetzt wieder am Meeresgrund irgendwo nieder, sondern der bleibt da liegen, wo es wohl in die Strömung gerade hintreibt. Und wenn das auf einer Koralle ist, dann bedeckt der Sand die Koralle. Und sie kann sich leider nicht reinigen. Nein, sie kann sich nämlich nicht bewegen. Und am Ende stirbt die Koralle, weil sie nämlich keine Photosynthese mehr ausüben kann. Also die, wer genau kann keine Photosynthese mehr ausüben? Die Subxantellen. Die mit einer Symbiose mit den Korallenpolypen leben. Genau. Und daher, also ihnen fehlt praktisch das Licht. Und damit sterben auch Korallen, beziehungsweise wären extrem geschädigt, dass sie dann wiederum, wenn dann vielleicht zwei Wochen später noch ein anderes Umweltdesaster eintritt, extrem anfällig sind und es ist einfach schlimm, was mit den Riffen passiert. Und hier wird sich leider auf den Malediven das große Problem, man macht sich viel zu wenig Gedanken darüber. Man macht sich eigentlich gar keine Gedanken mehr, weil es ist viel wichtiger, Ressorts zu bauen, als den Umweltgedanken weiterzuentwickeln. Ganz so ist es ja nicht, aber die Gedanken, die sie sich machen, sind so halbherzig. Man muss ja sowas genehmigt kriegen, aber es ist halt alles... Die Genehmigungsverfahren sind so vereinfacht worden, dass gerade wenn Rieseninvestments anstehen, die Genehmigungen eher durchgewunken werden, weil das Investment viel wichtiger ist, als damit die Umwelt zu schützen. Und die Auflagen werden am Ende nicht ordentlich kontrolliert. Und das öffnet dann Tür und Tor für extreme Umweltschädigungen. Und das sehen wir unter Wasser. Für uns ist es so, wenn man eine Insel aus dem Boden stampft und das halt mit Sand tun muss, der da aus der Lagune rausgepumpt wird und woanders wieder aufgeschichtet wird sozusagen. Das kann nie gut sein für die Umwelt. Und da kann man noch so viele Auflagen haben und noch so viele Dinge beachten, das ist niemals gut. Ich muss auch nochmal erwähnen, dass die Malediven-Inseln bestehen aus Korallensand und die Aufschüttung von Korallensand bedeutet auch, dass man in natürliche Strömungsverhältnisse, die Lagunen eingreift und man auf einmal irgendwo eine Barriere hinstellt mit einer Insel, die auf einmal da ist und die Meereströmungen trotzdem versuchen, diesen Sand wieder wegzubewegen. Das heißt, erstens müssen die Ufer aufwendig befestigt werden, was den Strand schon gar nicht mehr natürlich macht, so wie er wirklich ist. Schaut euch mal Hulumale an auf den Malediven. Das ist die große aufgestützte Insel, die an den Airport angeschlossen ist. Und die ist, das merkt man, dass diese Insel artificial ist. Also die ist einfach, die ist nicht natürlich. Künstlich, ja. Und die Ressorts, die jetzt alle hier geschaffen wurden, die werden alle Ähnliches erleben. Beziehungsweise werden abgetragen, werden stellenweise Probleme haben, ihre Form so zu behalten. Genau, dann wird man wieder Sand aufschütten. Damit man die Strände wieder herrichten kann, weil man sich keine Gedanken gemacht hat. Das ist eine Never-Ending-Story. Genau, und das alles schädigt die Umwelt extrem. Oder sie machen irgendwelche großen Steinklopper in die Lagune, die dann die Strömung abhalten sollen und können woanders aber wiederum dazu beitragen wir haben übrigens jetzt eine Insel gesehen, haben Satellitenbilder einer Insel mal ausgewertet mit jemandem und haben gesagt wie sieht das eigentlich so dramatisch aus und dann wurde uns erklärt, dass das ich glaube das ist Eriado gewesen, glaube ich die Die nagelt uns nicht fest, die ist extrem mit Wellenbrechern umgeben. Aber das System dahinter ist tatsächlich so, dass der Sand in der Lagune gehalten wird. Und das funktioniert wohl seit Jahrzehnten sehr, sehr gut. Und es gibt tatsächlich Methoden, wie man sowas aufhalten kann. Also wie man Erosion, Ufererosion, Beacherosion auf dem Malediven entgegenwirken kann. Aber das ist wohl auch nicht so einfach und kostet halt auch Geld und kostet eine Menge Research. Für so eine Insel. Und ob das alles immer gut ist, es ist doch trotzdem ein Arbeiten gegen die Natur, finde ich. Also ich weiß nicht, ob das wirklich gut ist. Die Strömung so umzukehren in Lagunen und ich weiß es nicht. Ja, man muss dann immer so sehen, also die sehen das natürlich so, es sind mega Investments gelaufen, um solche Inseln zu entwickeln und dann dort, das war ja vorher gar nicht absehbar, dass sich das Meer immer wieder versucht, Stück für Stück auch Inseln zurückzuholen. Die Leute nicht. Diejenigen, die das Ressort gebaut haben, wussten das nicht. Das Problem ist auch, dass fast jede Malediveninsel eben das hat, dass der Sand von einer Seite zur anderen sich bewegt, der Insel. Also das haben wir auch schon, das hatten wir auch schon mal in anderen Podcasts erwähnt. Das heißt, je nachdem wie der Monsoon ist, wandert der Sand der Insel mit. Nicht auf allen Inseln, aber auf vielen Inseln. Gerade auf den langgezogenen Inseln ändern sich die schicken Seiten der Insel. Und diesem versucht man halt auch entgegenzuwirken. Es ist dann teilweise wirklich ein ganz normales, natürliches Happening. Aber das will man natürlich nicht auf einer Ressortinsel. Jeden Tag im Jahr soll der Strand wunderschön sein und auf jeder Seite der Insel. Und von daher kann man das halt nicht zulassen, dass die Natur das einfach so macht, wie sie das gewohnt ist. Ja, da könnt ihr gerne mal euren Kommentar dazu abgeben, weil Urlaub oft machen auf den Malediven ist eins. Mit Bewusstheit aber Urlaub auf den Malediven zu machen, also welchen Footprint wir hier hinterlassen, indem wir in Ressource Urlaub machen, die gerade vielleicht extrem am Rande des Erlaubten entstanden sind. Und das finden wir interessant, ob ihr da auch eine Meinung zu habt, wie ihr das seht, wenn Wasserbunker losgebaut werden und die Riffe kaputt gemacht werden. Ja, können wir gerne diskutieren. Wie gesagt, wir haben eine schicke Gruppe bei Facebook, Malediven Geheimtipps. Da könnt ihr euch gerne registrieren. Das ist auch eine gute Plattform, um sich einfach mal auszutauschen. Ansonsten auch gerne bei iTunes. Könnt ihr auch einen Kommentar hinterlassen. Und ob jetzt als Bewertung oder als Info für uns, das hilft uns auf jeden Fall auch weiter.
Auf jeden Fall ist es eine tolle Gelegenheit, mit euch zu kommunizieren. Wir sind immer noch in der Earth Hour auf den Malediven und wir haben immer noch kein Licht, aber es soll auch nichts passieren. Also es sollte auch nichts mehr passieren. Der Mond hat sich auch nicht ausgeschalten. Na gut, der darf anbleiben, glaube ich. Wir werden was schon mal machen Jetzt können wir hier warten Nee, wir warten nicht mehr Also wird auch nichts mehr passieren Nee, dann hiermit Tschüss von der Earth Hour Der Traurigen Auf die Malediven War jetzt kein langer Podcast, aber wir haben vielleicht noch mal ein bisschen Umweltbewusstsein für euch geweckt Gerade für die Maledivenverrückten Und steht nicht auf Korallen Achtet auf die Riffe Achtet beim Schnorcheln Darauf, dass ihr keine Korallen abbrecht werft keinen Müll ins Meer, nehmt am besten das wieder mit, wir wissen, dass die Edelweiß immer noch Edelweiß ist die Chartergesellschaft der aus der Schweiz immer noch Mülltüten verteilt, dass die Urlauber ihren Müll mit nach Hause nehmen können, die sie produzieren also alles von eurer Zahnpasta über irgendwelche Deos, Duschgels oder was auch immer ihr übrig habt, was weggeworfen wird, um Gottes Willen keine Batterien auf die Malediven lassen die wissen nicht, wie sowas entsorgt wird nehmt lieber mit nach Hause, wie gesagt, nehmt am besten wirklich sämtlichen Plastikmüll mit nach Hause. Wir in Deutschland wissen damit umzugehen. In Europa wissen wir das. Hier wissen sie es nicht und es ist auf absehbare Zeit irgendwie. Ich glaube auch nicht, dass wir das im Griff kriegen. Von daher, schärft eure Sinne, wenn ihr an Malediven Urlaub macht. Toll, dass ihr mit dabei wart. Unser Earth Hour Podcast von den Malediven mit Yami und Totti, den Inselnauten und den Korreldoktors. Schön, wie gesagt, dass ihr dabei wart. Danke für eure Zeit. Macht's gut. Bis zum nächsten Mal. Tschüss.