Raus aus seiner Komfortzone will ja eigentlich keiner so gerne. Wir haben wirklich schon viele Transportmöglichkeiten auf den Malediven ausprobiert. Alles was auf dem Wasser stattfindet, ist natürlich immer sehr wetterabhängig. Die See ist schon seit Tagen rau und der Wind will sich einfach nicht beruhigen. Unser Transfer mit einem traditionellen Transportschiff zurück nach Malé lässt sich nun aber nicht mehr weiter verschieben. Wir kennen solche Boote zwar, haben sie bisher aber immer gemieden bzw. bot es sich einfach nicht an, mit ihnen zu reisen. Auf Deck schlafen mit anderen Passagieren, zwischen etlichen Transportgütern und gibt es auch eine Toiletten? Wie geht das bei teilweise stürmischer See? Mal sehen ob wir das gut überstehen und wir unsere Transport-Komfortzone erweitern können. Kommt mit uns auf das Flower Boat, bei unserer Reise von Kendhoo zurück nach Malé.
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Tja, die Inselnauten machen hier immer verrückte Sachen und heute machen sie eine Sache, ja, wie sagt man so schön, Komfortzonen-Challenge. Wir gehen heute aus unserer Komfortzone, wir fahren mit einem Cargo-Boot, einem relativ kleinen Cargo-Boot, bei ziemlich starker See zurück nach Male. Und ob wir das heil überstehen, das wollen wir euch in diesem Podcast erzählen. Ihr hört den Malediven Podcast von den Inselnauten...
Ja, wir haben überlegt, wie wir hier, es war eigentlich von vornherein schon so geplant, dass wir die Bartoltour enden lassen in Kendhoo. Und von hier aus, hatte ich das gesehen, hatte bei einem Gästehaus die Möglichkeit angeboten wurde, dass man hier mit einem Transportboot, also mit einem Cargo-Boot, das Boot, was immer die Güter von Male hierher bringt, nach Male fahren kann. Und die Option ist in der Regel immer sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr preiswert im Vergleich zu Speedboat oder Domestic Flight. Und da wir hier lange unterwegs sind und wirklich unbudget unterwegs für euch unterwegs sind, haben wir gedacht, wir nutzen die Möglichkeit, weil wir haben nämlich dazu noch eine ziemlich raue See. Und raue See bedeutet eigentlich, Speedboot fahren ist very bumpy, wie die Malediver so sagen. Also das schlägt immer so doll auf die Wellen. Und da wir das nicht wollen und da wir hier auch die Speedboote nicht kennen, das ist zum Beispiel anders in anderen Regionen der Malediven, da kennen wir die Speedboote recht gut, da wissen wir auch, dass die relativ groß sind und da sind wir schon mehrfach unterwegs gewesen, deswegen Komfortzone, die können wir ganz einfach ganz anders einschätzen und hier haben wir gesagt, dem trauen wir nicht, außerdem kommt das Boot noch vom Rahatoll oben und hat schon zwei Stops hinter sich. Das heißt, wir kriegen keinen Platz hinten auf dem Boot. Also hinten sitzt man immer am besten. Wer unsere Podcasts kennt, weiß, worüber ich rede. Im Speedboot immer den Platz hinten suchen, weil das Boot vorne eher aufschlägt und hinten sind die bequemsten Plätze für Frauen, Kinder, Schwangere und Kranke und für die, die einfach Glück haben, wenn solche Personengruppen nicht dabei sind und sich dann Platz ergattern können. Ja, wir wissen seit drei Tagen, dass wir abreisen müssen. Wir haben hier schon einen Tag verlängern müssen wegen der Fähre, also wegen diesem Cargo-Boot. Wir haben es besichtigt, ich bin nicht happy. Yami hat gesagt, sie will, sie will nämlich kein Speedboot fahren und deswegen habe ich gesagt, okay, lasse ich mich dann darauf ein. Aber ich bin, wie gesagt, überhaupt nicht begeistert. Ganz im Gegenteil, ganz im Gegensatz zu der Story, die ihr kennt vom Bahaadharu Boot, wo wo wir in den Norden der Malediven unterwegs waren, da war ich mega entspannt und die Yami war aufgeregt. Jetzt ist es umgedreht und wir werden mal sehen, ob wir was draus machen können und euch berichten können, wie die Reise ist. Vielleicht vom Boot wird es dann etwas lauter, gar keine Frage. Ob wir überhaupt was sagen können, wie es uns überhaupt geht, wissen wir nicht. Wir haben einen Emergency-Plan gemacht. Das heißt, wir halten noch zweimal zwischendurch, bevor wir das Atoll verlassen. Und da haben wir aber einen guten Freund angefragt, da sind wir gegen Mitternacht. Achso, das Boot fährt über Nacht, also wir starten hier abends um neun. Es ist jetzt ungefähr eine Stunde vor Abfahrt. Wir treffen gerade noch die netten Menschen vom Gästehaus hier in Kendhoo und chatten mit denen noch ein bisschen. Wir haben nämlich Dolle lieb gewonnen, es ist total schick hier. Also gerade von den Menschen her fühlen wir uns hier sehr, sehr wohl, hatten noch ein gutes Abendbrot, hoffen wir, das bleibt auch alles drin. Wir sind eigentlich keine seekranken Menschen. Und ja, jetzt, wir haben, ihr hört ja vielleicht im Hintergrund lachen, die, sollte ich noch sagen, ihr werdet euch vielleicht noch fragen, ja, wieso fahrt ihr denn nicht Fähre? Ihr erzählt doch immer, dass ihr so gerne Fähre fahrt. Ja, wir fahren natürlich gerne Fähre, aber wir kommen aus dem Atoll nicht mit der Fähre raus. Es gibt keine Fähre, die Mahle und das Bahratoll direkt verbinden. Wir könnten mit der Fähre jetzt vier Stunden unterwegs sein und wieder in Eydhafushi umsteigen und nach Guido zurückfahren zur Endhaltestelle. Das ist dann schon ungefähr, durch den riesen Umweg der Fähre sind wir dann eine halbe Stunde Speedbootfahrt näher an Male dran, von den zweieinhalb Stunden, die uns erwarten. Also wir haben immer noch zwei Stunden Speedboot. Das wollen wir uns dann nicht antun. Das lohnt sich ganz einfach nicht. Deswegen, ja, wir hätten noch die Möglichkeit, vom Emergencyplan habe ich gesagt, die Fähre hält zweimal, einmal in Don Fano und in Daravando. In Dharavandhoo haben wir uns sicherheitshalber ein Gästehaus reservieren lassen bei Freunden, dass wir da noch gegen Mitternacht aussteigen können und einen Notfallplan haben und dann morgen zurückfliegen, was wesentlich kostenintensiver ist. Aber wie gesagt, wir wissen nicht, was uns erwartet, deswegen nehmen wir euch mit. Und ihr lasst euch ganz einfach überraschen, was genau passiert. Genauso wie wir das tun. Schön, dass ihr mit dabei seid. Wir machen uns jetzt fertig. Und gleich wird es lauter und wir werden unter Menschen sein und wir hoffen, dass wir euch berichten können, was da alles so abgeht. Bis dahin, macht's gut!
So, jetzt sind wir noch nicht auf dem Boot, aber wir stehen direkt davor. Bilder haben wir schon bei Tageslicht gemacht, aber wir gucken mal, ob ich noch eins bei Nacht einfangen kann. Wir haben noch ein paar Tricks und Tipps gekriegt von den Einheimischen, ab wann wir schlafen können, wie wir schlafen sollen. Wir sind sehr gespannt. Meine Unruhe wird so ein bisschen besser, aber wir wissen noch nicht genau.
Ich weiß noch nicht genau. Mal gucken, ob man die Schlafhöhle hier fotografieren kann. Ein bisschen wenigstens mit den Matratzen. Und wir warten auf die Abweise. Wir warten noch auf unseren Sati, auf unseren Morgenkoch, der immer so lecker Frühstück für uns gemacht hat. Der ist wahrscheinlich, wir vermuten mal, dass er so traurig ist, dass er uns nicht verabschieden will, weil ihm das zu traurig ist. Ich verstehe das. Schauen wir mal. Wir können uns ja vielleicht zwischen den Zwischenstationen melden, da ist das Boot da nicht so laut. Schauen wir mal. Also erst Don Fano und dann Daravando. Und wir sind gespannt auf den Einstieg. Und jetzt sitzen wir schon eine halbe Stunde auf der Fähre. Die Leute kommen immer, die können uns ja gar nicht verabschieden, weil die kriegen das Boot nicht gestartet. Und jetzt haben sie gerade festgestellt, dass die Batterie runter ist, haben sie uns erzählt. Und weil die Batterie unten ist, dann kann man ja in der Regel nicht starten. Wir kennen das aus Deutschland, wenn wir mit unseren Autos im Winter starten wollen und es zu kalt ist, dann haben wir uns früher Starthilfe geholt. Das haben sie jetzt auch gemacht. Die haben so ein kleines Gerät geholt, womit sie jetzt Starthilfe geben können. Ich frage mich nicht, was das ist. Aber die versuchen jetzt, wird das angesteckt. Und wenn es laut wird, dann heißt das für uns, dass wir endlich mit einer halben Stunde, im Moment haben wir, na nicht eine halbe, was haben wir, Verspätung jetzt? Ja, 24 Minuten, also ungefähr eine halbe Stunde Verspätung werden wir haben. Das ist eine Zeit, damit können wir leben. Wir sind auf den Malediven. Wir sind dann vielleicht eine halbe Stunde später in Male morgens und jetzt haben wir gerade noch mit dem Captain, der auf kleinen Speedboats für ein Ressort unterwegs ist, der hat uns ein bisschen was erklärt von Strömung und wo, auf welchem Teil der Strecke wir mit starkem Seegang zu rechnen haben und auf welchen Strecken wir gemütlich schlafen können. Und das da hat uns schon wieder sehr geholfen das wird euch auch für die Zukunft vielleicht helfen wenn wir euch Tipps geben können gerade für längere Reisen wir planen ja nochmal irgendwann eine ganz lange Reise in dem wir mit über 30 Stunden unterwegs sein wollen mal in den Süden der Malediven das werden wir wahrscheinlich dieses Mal nicht schaffen weil wir so viel für unser Korrelokta-Projekt machen müssen aber also wir sammeln langsam Experience, also wir sammeln uns immer mehr Erfahrungen und wir Wir können dadurch ja, wie ich gesagt habe, es ist ja, Yami war ja nicht mit dabei, hat gesagt, wir machen heute eine Comfortzone-Challenge. Und das bedeutet, wir sind auf einem Cargo-Boot und erweitern die für ungefähr, wie lange sind wir unterwegs? Ungefähr acht, zwölf, nee, acht, zehn Stunden ungefähr, wenn man jetzt umgekehrt ist. Ja, wir halten hier nochmal in zwei kleinen Häfen, habe ich euch ja alle schon erzählt. Aber wir sind jetzt, also jetzt könnte es langsam losgehen. Wir hören noch den Motor noch nicht tuckern. Wir haben auf jeden Fall bequeme Sitze. Und... Tja...
Wir können euch gar nicht sehen am Horizont. Wir haben alle noch gute Laune. Wir wissen noch nicht, was uns erwartet. Und wir sind noch guten Mutes. Und jetzt muss ich das Turnschuh wieder nehmen. Warum? Jemi will nichts sagen. Warum will Jemi nichts sagen? Nein, ich meine, wir lassen uns doch noch warten. Machen wir ja auch. Wir warten ja auch wieder. Macht den Leuten keine Angst. Wir sind noch frohen Mutes. Können wir doch nur sagen.
Leute, ihr werdet es nicht glauben, hier ist immer noch kein Motor an und der geht auch nicht mehr an, weil die müssen jetzt erst in Ederfurcht eine neue Batterie kaufen und wir gehen jetzt ins Gästehaus zurück und müssen jetzt schlafen da und morgen Vormittag fährt die Fähre. Wir wissen noch nicht, wann sie fährt, also fährt die... Die müssen in unserem Bootestand noch gescheit sein, weil sie ja dort im Gästehaus anrufen. Ah, Round 6. Also, gegen 6 Uhr. Es ist zu früh für mich. Ja. Just hand luggage. Okay. Also wir lassen das Handgepäck hier und wir gehen jetzt zurück ins... Nein, das große Gepäck. Nein, nicht hier. Wir lassen das große Gepäck hier und gehen jetzt ins Gästehaus und hauen uns nochmal hin. Ja, schlafen. Und können morgen ausgeschlafen die Tour machen. Und wir müssen jetzt Bescheid sagen, dass wir nicht ankommen früh, weil wir eine Verspätung haben. Vielleicht soll das so sein, sonst würden wir... Man sagt ja immer, Dinge haben einen Grund. Und bei uns ist das so. Also wir müssen morgen hier weitermachen. Genau. Und wir gehen jetzt erstmal wieder mit ins Gästehaus. Bis später. Wir können jetzt schlafen gehen. Okay, dann. Gute Nacht.
Ne, Viertelstunde, 20 Minuten haben sie uns aus dem Bett geschmissen. Wir haben nur noch ganz wenig Zeit. Ihr müsst euch beeilen. Und wir sind aus dem Bett gefallen. Schnell nochmal unter die Dusche. Und ja, jetzt sind wir auf der Fähre und es geht tatsächlich los und das Wetter fühlt sich ruhiger an als gestern Abend und als gestern Nachmittag. So dass wir ja, wir auch einer ruhigen Fahrt entgegenschauen. Hoffen wir jedenfalls. Hier springen lauter Fische im Hafen. Ist das echt lustig. Hört ihr das vielleicht? Nee. Als wenn das Boot die alle aufgeweckt hat und die alle rausspringen lässt.
Ja, die Feri heute Morgen fährt heute nicht, die Local Ferry, die bleibt hier heute. Heute ist Montag. Ach ja, heute ja. Genau, deswegen. Das ist echt ein total fischreiches Hafenbecken hier. Das ist total, Überall springen die Fische, ja. Die können gleich Baits fangen. Die fangen Baitfisch damit. Also das ist ein Hafen, die sind echt begünstigt in irgendeiner Form. Weil hier ist irgendwie, wird hier, das ist der Hammer, was hier an Fisch springt. Die brauchen nur ihre Netze reinwerfen und kriegen kleine Baitfische. Baitfische sind die kleinen Fische, mit denen sie die großen Fische anlocken. Als wenn es regnen würde. So wie so ein Schauer auf einmal und dann... Ja, aber jetzt fahren wir aus dem Hafenbecken raus, jetzt wird es laut und jetzt sagen wir erstmal Tschüss und wir hören uns vom nächsten Hafen wieder.
So, jetzt sind wir auf See. Immer noch immer toll drin. Und Fahrgefühl ist angenehm im Moment. Man merkt, dass man auf einem Boot ist. Auf einer MTCC-Ferry würde man die Wellen nicht merken. Nicht so doll aber hier merkt man das naja das ist ja okay also das hier total toll ist finde ich übrigens jetzt auch für leute die eher seekrank werden man kann überall raus gucken das heißt wenn man den horizon fixieren muss was ja eigentlich das ist weswegen man seekrank wird weil man den nicht sieht und das gehirn praktisch nicht weiß wo man ist so richtig Hier sieht man ihn. Ja, das ist das Wichtige. Wir haben gestern recherchiert wegen Seekrankheiten, weil wir Sorge hatten. Es soll ja mittlerweile Brillen geben, da ist eine Wasserschicht drin zwischen den Brillengläsern, dass man immer eine Art künstlichen Horizont, also der natürliche Horizont eigentlich, weil der bleibt ja immer gleich, vor Augen geführt wird und man dadurch nicht seekrank wird. Also es gibt diverse Sachen, wer wirklich seekrank wird, der sollte einfach mal recherchieren. Und der kriegt eine ganze Menge Sachen raus, die ihm helfen. Es gibt auch einen Druckpunkt, also einen Akupunkturpunkt, den man drücken soll. Akupressur. Akupressurpunkt. Und man soll Ginger-Tee trinken, das haben wir gestern Abend gemacht, heute Morgen hatten wir keine Zeit überhaupt irgendwas zu trinken. Ich habe noch nicht mal einen Schluck Wasser getrunken. Ich schon, aber wenn man jetzt zum Beispiel keinen Ginger-Tee mehr machen kann, es reicht auch einfach eine Scheibe Ingwer zu kauen. Ja, die Zunge einfach zum Mund zu haben, das hilft auch gegen Halsschmerzen. Das soll man aber möglichst schon einen Tag vorher anfangen. Wir hatten es eigentlich erst gestern gewusst. Nun ist es durch Zufall tatsächlich einen Tag vorher. So, und naja, also. Und dann gibt es noch die Sache, die ich gelesen hatte, dass experimentiert wird mit Vitamin C. Und dass es erste Ergebnisse gegeben hat, dass tatsächlich dass die reisekrankheit milder abgelindert und die leute weniger reisekrank werden wir haben gestern auch vitamin c genommen also haben uns das alles zu herzen genommen eigentlich wie gesagt ich weiß nicht was sie krankheit ist richtig die haben die weiße so ein bisschen und wir haben uns einfach überrascht also ich sehe kann man weiter her bitte sie krank werden wir zum Glück beide nicht. Ich habe immer eher das Problem, genauso auch wie meine Schwester übrigens, wenn jemand erbricht, das riecht nun mal unangenehm, dann wird einem auch übel. Und das ist eher nicht die Seekrankheit, sondern das ist dann eher... Übel wegen übel. Ja. Also hoffen wir mal, aber es sind so wenig Leute. Wie viele Reisen haben wir eigentlich mit ohne Boot? Wie viele Leute sind denn jetzt mit auf dem Boot? Ich weiß es nicht, oben sind noch Leute. Ah. Die sind im Casino, im Aussichtspunkt, weil oben wäre was zum Spielen, haben sie gesagt. Keine Ahnung, steht da ein Billigertisch oder was? Das wäre ja lustig. Nein, dafür ist es viel zu niedrig. Ich glaube, das ist einfach so... Das ist billig, da ist gerade ein richtiger Scherz. Ja, also wir melden uns dann nochmal von dem Zwischenhafen und im Moment sind wir ganz entspannt. Vielleicht spielen sie oben Karten oder was? Genau. Ich bin erst mal müde. Ich bin noch müde. Ich bin noch nicht richtig wach. Aber wir können ja jetzt schlafen bis Nachmittag in Wale. Eine Seefahrt, die ist lustig. Eine Seefahrt, die ist schön. Wenn ihr die mit den Unsenauten erleben könnt, dann ja. Also, bis später, ihr Lieben. Tschüss.
So, erster Zwischenstopp schon beendet. Jetzt ist es lustig, jetzt fahren wir noch mal fast alle Inseln ab, auf denen wir ja schon waren. Jetzt sind wir gerade in Chiado und hier ist alles schick geschmückt, weil hier kommt heute der Vizepräsident und stattet der Insel einen Besuch ab, wahrscheinlich weil sie endlich jemanden brauchen, der den Hafen hier repariert, der aussieht wie die Sau und ja, kann ich auch noch mal schnell ein Bild machen. Also jetzt geht es weiter, glaube ich, nach Don Fano. Bis später. So, jetzt melden wir uns schon wieder von dem Zwischenstopp. Jetzt sind wir in Don Fano. Wir sind auch noch ein paar Minuten unterwegs gewesen. Ja, das ist hier alles nur so ein Kuckusnusswurf entfernt.
Und hier ist eigentlich ja nichts weiter übergeben worden, ne? Außer ein Bett. Ja, ein Bett. Und zwei große Säcke mit irgendwas drin. Schweres auf jeden Fall war das. Kokosnüsse. Das sah für mich anders aus. Es ist lustig, wie die Leute hier so kleine Sachen, immer so kleine Pakete, es sah aus, als wenn das Geldscheine gewesen wären, die er einem mitgegeben hat oder so. Hier oben gerade. Ja, das ist echt lustig, was hier so transportiert wird. Und in Male warten dann die Angehörigen oder diejenigen, die kriegen dann kleine Kisten von hier. Gestern haben sie uns abends erzählt, wir kriegen immer nur die leeren Kisten zurück, Die schicken aus Malen nichts zu uns. Wir müssen immer nur was hinschicken. Und die schicken dann die leeren Kisten wieder zurück, dass wir sie wieder vollpacken können. Mit trockenem Fisch und mit frischem Rehacodo. Weil das kriegt man zwar in Malen alles auch, aber das ist alles aus dem Fabrik. Homemade, genau. Die wollen gerne das, was Mama zu Hause für sie kocht. Genau. Ja, so ist das. Und jetzt fahren wir noch nach Daravando und da hoffen wir, dass wir vielleicht noch was zu essen kriegen. Weil irgendwie habe ich jetzt Hunger. Ich habe Hunger. Das müssen wir mal erwähnen. Aber wir fahren erstmal weiter nach. Ich kicke auch langsam mal. Das ist ja nett. Dann muss ich nicht alleine auf die Suche gehen. Okay, also dann bis Darawandu. Bis Darawandu.
So, jetzt sind wir in Darawandu. Hatte ich das schon gesagt, dass wir in Darawandu waren? Ja, ich glaube schon. Wir haben eine Kleinigkeit zu essen geholt, ein paar kleine Tuna Sandwich und haben nur über die Hälfte gegessen. Auch Hunger habe ich trotzdem noch, sicherheitshalber aber trotzdem nur zwei gegessen. Jetzt holt gerade der Junge den Anker wieder hoch aus dem Hafenbecken und jetzt machen wir uns auf den Weg gleich nach Bärl durch den Kanal. Jetzt wird es ein bisschen bewegter für die ersten zwei bis drei Stunden, hat man mir gesagt. Danach wird es wieder ruhiger. Also das müssen wir jetzt erstmal durchstehen und vielleicht melden wir uns zwischendurch nochmal. Gucken wir mal, wie das jetzt wackelt und schaukelt und auf jeden Fall bisher was angenehm. Ja, okay, dann bis dahin.
So, jetzt sind wir schon sechs Stunden auf der Fähre. Und wir haben es bald geschafft.
Jetzt kommt noch ein kleiner Kanal. Und dann sollten wir schon im Maleratoll sein. Das bedeutet dann, das Atoll nimmt uns komplett den Wind und die Wellen. Ich habe ja gerade schon, da war so ein etwas größeres, was ist das? Gafferu? Das ist doch das Atoll, oder was? Ja, Gafferu. Das Atoll, wo Gafferu drin liegt. Das Gafferrohr-Atoll. Ich wusste nicht, dass es ein Gafferrohr-Atoll gibt. Also das Atoll mit Gafferrohr drin, heißt Gafferrohr-Atoll, sind wir gerade vorbeigefahren. Da war es dann schon geschützt. Jetzt kommt nochmal so ein kleines Stückchen, wo zwischen Gafferrohr-Atoll und Carpoo-Atoll, also das Nord, das Carpoo-Atoll. Nein, nein, nein. Carpoo-Atoll? Nein, Gafferrohr ist auch ein Carpoo. Achso, es heißt doch aber Karferu-Atoll. Malatoll. Hat das Karferu-Atoll gehört zum Malatoll? Nein, es gehört zum Karfu-Atoll. Das sage ich doch. Aber es hat einen eigenen Namen, Karferu-Atoll. Genau wie Guido-Atoll. Das gehört ja auch zum... Bar-Atoll gehört. Das ist ja dem Bar-Atoll. Das ist praktisch dem Ari-Atoll. Nein, mein Gott. Dem Karfu-Atoll. Malus Madulo Atoll Ne, jetzt......vorgelagert. Und zusammen mit dem Malus Madulo Atoll ergibt es das Bar-Atoll. Ich wollte jetzt mal über das Gafaro Atoll reden, nicht über das Guido. Achso, du hast aber gerade gesagt, das Guido Atoll würde... Ist egal. Gleich wie, ja. Achso. Da hat gerade wieder einer Müll über Bord geworfen. Das machen wir ja so gerne. Plastikmüll werfen wir ja gerne über Bord. Tja, die kleinen Hürne der Malediva und Bangladesi sind einfach nicht trainierbar auf so weit. Vor allen Dingen Malediva, das waren Malediva, kein Bangla.
Ja, aber war wackelig, also für Weicheier ist so eine Überfahrt nichts. Kann man so sagen. Wir sind nicht seekrank geworden. Wir haben das locker weggesteckt, wir konnten sogar schlafen zwischendurch. Das hat ganz schön geschaukelt nach links, nach rechts, nach oben, nach unten, nach vorne und nach hinten. Also es war eine stetige Wellenbewegung, geschaukelt immer noch ganz schön, aber die Wellen waren dann schon ganz schön groß. Das Boot ist schon ganz schön gerollt und wieder Müll. Von oben, der oberen Etage,
wie man so bescheuert sein kann und sich sein Müllproblem selber produziert. Man weiß, in welchem Süffland man lebt und dann sich das alles ins Meer wirft und das Meer bringt alles zurück. Wie kann man so bescheuert sein? Schade, dass die Malediver kein Deutsch verstehen. Aber wir können ihnen nichts sagen. Die schultern, zucken mit den Schultern und dann war es das. Ja, gerade auf solchen Transportwegen fällt uns das immer wieder auf, gedankenlos wird einfach das, was gegessen wurde, einfach ins Meer geworfen. Ich habe gerade zwei Erdnussriegel gegessen, in Plastikverpackung, fein säuberlich gefalten, die sind in meiner Hosentasche, sobald ich in der nächsten Mülleimer finde, wird das da abgelagert, so wie man das halt macht, so wie wir das gelernt haben.
Ja, aber um es nochmal so auf den Punkt zu bringen, ich finde, dass es schon ganz schön geschaukelt hat, wie gesagt, und das ist nicht jedermanns Sache, also man muss seetauglich sein, wenn man weiß, dass man anfällig ist gegen so eine Schaukelei, dann sollte man die Finger auf jeden Fall von solchem Transport lassen, das ist dann zu riskant, dass er vor so eine längere Zeit so einen starken Seegang ausgesetzt seid und dann leiden müsst.
Ja, kann man so sagen und wir haben es so gut wie geschafft. Kurz bevor wir in den Hafen in Mahle einfahren, würde ich noch mal Bescheid geben, dass ihr wisst, dass wir uns ganz... Fliegender Fisch gerade... Das ist auch immer toll. Wir warten immer auf Delfine heute oder wir warten auch auf, wie gesagt, der Wal war heute noch nicht da. Wir hatten noch kein Wal heute. Wir hatten noch nie ein Wal, aber wir wissen, dass hier auch immer Wale unterwegs sind. Irgendwann sehen wir auch mal die Fluke oder die Container eines Wals auf den Valediven. Aber bis dahin müssen wir uns noch gedulden, schaukeln noch ein bisschen durch die Inselwelt der Malediven. Gleich sind wir im Malatoll und da brauchen wir noch ein bisschen, bis wir dann letztlich Male erreicht haben. Ich kann mir vorstellen, da wird es auch schwierig einen Parkplatz zu finden. Das Boot ist auch voll, die Häfen sind voller Boote, die von Male kommen. Mal schauen, wie lange er dauert, bis er angelegt hat, dann letztlich und wir dann ein Taxi nehmen können. Weißt du eigentlich, auf welchem Hafen wir ankommen? Ich vermute im selben Hafen. Nordhafen. Nordhafen, ja. Wir werden sehen. Genau. Ja, also bis dann. Genau.
Ja, also bis dann.
Da würde ich mal sagen, Komfortzonen-Challenge bestanden. Erfolgreich bestanden, oder? Ja, für mich war es keine. Für mich war es eine, ja. Tja, wir sind in Mahle und wir sind in wenigen Minuten da. Da müssen sie das Boot anmachen, irgendwo, wie ich ja schon sagte, einen Parkplatz finden und festmachen. Ja. Wir erwähnen heute noch zwei Sachen. Zum einen, wenn ihr wirklich lange Zeit haben solltet und solche Transportmöglichkeiten auswählt, dann habt ihr auch immer die Möglichkeit, eventuell, wenn ihr in Male seid oder auf eurer Local Island, euch das Boot vorher anzugucken, dass ihr euch einen Eindruck machen könnt. Euch vielleicht auch mal die Toilette anzugucken, ob das überhaupt was für euch ist. Also die Schlafgelegenheiten und dass ihr euch vorher ein Bild macht und das letztlich entscheidet und nicht erst um das Boot kommt und sagt, um Gottes Willen, und dann seid ihr da, keine Ahnung, 10 Stunden drauf eingesperrt und kommt dann nicht mehr runter. Also vorher mal ein Bild machen, wenn ihr die Zeit dafür habt, das wäre klasse. Ja. Dann wollte ich noch sagen, Was mich heute gestört hat während der Fahrt eigentlich am allermeisten, war, dass der Geruch der Abgase ins Boot gezogen ist. Und das war für mich störender als die Weltenbewegung. Weil an die Weltenbewegung habe ich mich dann relativ schnell gewöhnt. Aber ich fand es unangenehm. Ich konnte nicht frei durchatmen. Ab und zu fand ich es unangenehm. Das hängt halt damit zusammen, wir sind schräg gegen den Wind gefahren und wenn der Wind stärker ist, dann bläst der die Abgase dann halt ins Boot. Und das Problem war, dass eine Seite zugemacht wurde wegen der Wellen, dass die Gischt nicht reinkommt und dadurch hat es nicht durchgezogen. Das war das Problem. Ja, also das ist immer noch, also auch einen luftigen Platz suchen ist ganz wichtig, das Das hatte uns auch Ibrahim gesagt. Ich dachte, dass es regnen würde. Ja, regnet. Hatte Ibrahim uns ja auch gesagt, dass wir, unser Gästehauschefchen, hatte gesagt, wir sollen uns einen schön luftigen Platz, wir sollen nicht so weit hinter gehen hier, sondern vorne bleiben, damit es schön durchzieht, damit wir angenehme Luft haben. Ja. Dann noch, wie gesagt, wie es hier in der Nacht ablaufen wird, habe ich keine Ahnung. Hm? Ich sag, wie es in der Nacht ablaufen wird mit Essen, habe ich jetzt keine Ahnung. Wir haben eine Mahlzeit gekriegt. Erst haben uns die freundlichen Angestellten, die Wanglers auf dem Boot, mit ihrer eigenen hausgemachten Puffreis, Chips, Nuss, Zwiebel, Ingwer, Chili-Mischung verwöhnt. Und die sind nett, lachen alle, sind eigentlich sehr freundlich. Und hier unten von unserer etage waren irgendwie mehr banglas unterwegs als malediever die maledieven sind alle oben ja viele leute die ein und ausladen müssen ja das ist jetzt eine unangenehme arbeit die auf die wartet hier das bootfest machen und da ist dann muss einer an den dreckigen hafen springen und muss die taue verknüpfen oder hochholen zum fest also ich weiß nicht ich Ich habe das damals schon beim Bahaadharu gesehen, was das für eine eklige Arbeit ist. Jeder hat hier seinen Job. Ja, dann immer lustig das mit anzugucken, wenn man sich selber mitmachen muss. Da müssen wir noch bezahlen gehen. Wir wissen noch nicht an wen. Wir wissen noch nicht mal genau wie viel. Ja, das ist immer ungewöhnlich. Aber wir werden das noch machen. Wie gesagt, das kostet glaube ich nicht mehr, ich sage jetzt mal nicht mehr 200 pro Person. Eigentlich zwischen 150 und 180 wurde uns gesagt. Naja, nicht so wichtig. Also, wir waren heute mit einem Cargo-Boot, mit einem Transportboot auf... Wollen wir nicht dann noch den Preis hinterher schieben? Einen Preis? Nein, dann wollen wir nicht hinterher schieben. Nein? Nein, dann schreibe ich Ihnen die Shownotes den Preis. Okay, na dann. Wie gesagt, es sind etwas mehr als 10 Dollar. Also es wird so ein Preis zwischen 10 und 12 Dollar ungefähr sein. Also maximal 15. Das ist jetzt wirklich nicht der Rede wert. Ein Speedboot hätte 40 gekostet. Und wenn wir geflogen wären, mit Fähre wären es ungefähr 100 pro Person gewesen. 95 Dollar pro Person mit Fähre. Ungefähr so. Also wir reden immer von Pro-Personen-Preisen. Natürlich. Zur Orientierung, 150 Rufjäger sind ungefähr 10 Dollar. Das ist ganz einfach zu merken.
Ihr wart mit uns auf einem Cargo-Boot unterwegs. Ihr wart richtig budget on tour heute mit den Insanauten. Das hat uns Spaß gemacht, euch dabei gehabt zu haben. Und schauen wir mal, wenn wir das in so einer Form mal wieder machen. Wir haben ja noch mal vor, irgendwann in den Süden zu reisen. Das sind dann über 30 Stunden. Das wird dann ein sehr langer Podcast. Oder halt viele Teile. Müssen wir einfach mal schauen. Ob es diesmal klappt, wissen wir nicht. Auf jeden Fall sagen wir Tschüss und ja, Daumen hoch und folgt uns auf unseren Netzwerken, sozialen natürlich, bei Facebook und unserer Geheimtipps- Gruppe, Malediven Geheimtipps-Gruppe bei Instagram und Habt Spaß, macht's gut, Tschüssi!
Vielen Dank.